Informationssystem Versorgungsdaten

Das Informationssystem Versorgungsdaten stellt nutzungsberechtigten Institutionen aggregierte Daten der gesetzlichen Krankenversicherung (Morbi-RSA) für definierte Auswertungszwecke zur Verfügung. Die Bereitstellung erfolgt nach §§ 303a bis 303f Sozialgesetzbuch V sowie der Datentransparenzverordnung.

Das Informationssystem hat im Februar 2014 den Pilotbetrieb aufgenommen. Seit April 2015 können Nutzungsberechtigte Institutionen Analysen durchführen.  Ein neues Angebot mit Potential wurde geschaffen. Es existiert erstmalig ein standardisierter Zugang zu den GKV-Routinedaten von ca. 70 Millionen gesetzlich Versicherten. Jährlich wird der Datenbestand im Umfang um ca. 2,9 Millarden Datensätze erweitert und noch sind nicht alle vorgesehenen Ausbaustufen des Systems erreicht.

Ende 2016 wurde ein Evaluationsbericht entsprechend § 8 der Datentransparenzverordnung veröffentlicht.

Im Juli 2019 wurde die Eingliederung des DIMDI in das BfArM beschlossen. Dies betrifft auch die Datenaufbereitungsstelle. Derzeit werden die damit einhergehenden rechtlichen Fragen geklärt und ergänzende rechtliche Anpassungen vorbereitet.

Mit der Neufassung der §§ 303a-e SGB V und dem ergänzten § 303f wurden am 07.11.2019 im Bundestag die Weichen für die Aufgaben der Datentransparenz neu gestellt. Die Datenaufbereitungsstelle wird sich zu einem Forschungsdatenzentrum mit deutlich erweitertem Aufgabengebiet weiterentwickeln.

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