Hinweise zu den Kodierfragen zu ICD-10-GM und OPS

Grundsätzlich ist nach den amtlichen Klassifikationen (ICD-10-GM bzw. OPS) in der jeweils gültigen Version so spezifisch wie möglich zu kodieren, unabhängig vom Ergebnis der Gruppierung in Entgeltsystemen.

Im Geltungsbereich des § 301 SGB V sind für die Anwendung der Klassifikationen (einschließlich der Festlegung von Diagnosen als Haupt-/Nebendiagnosen) die Deutschen Kodierrichtlinien (DKR), für die Kodierung in psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen die Deutschen Kodierrichtlinien für die Psychiatrie/Psychosomatik (DKR-Psych) in der jeweils gültigen Fassung vorrangig zu beachten. Die DKR und DKR-Psych werden von den Selbstverwaltungspartnern gemeinsam vereinbart und vom Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) herausgegeben. Sie können auf den Internetseiten des InEK eingesehen werden (www.g-drg.de).

Das DIMDI beantwortet Fragen zur Klassifizierung von Diagnosen und Prozeduren und ist bemüht, richtige und vollständige Auskünfte zu erteilen. Es wird jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Beantwortung von Fragen zu Klassifikationen/Kodierungen nicht zu den Amtsaufgaben des DIMDI gehört, sondern eine zusätzliche Serviceleistung ist. Für die Richtigkeit der Antworten wird keine Gewähr übernommen, die gegebenen Auskünfte sind rechtlich nicht verbindlich. Eine Haftung des DIMDI für Schäden, die aufgrund von oder in Verbindung mit den erteilten Auskünften entstehen, ist daher ausgeschlossen.

Downloads Klassifikationen

Über unterjährige Fehlerkorrekturen und Aktualisierungen informiert Sie unser Newsletter DIMDI Aktuell, Rubrik Klassifikationen.

VORSCHLAGSVERFAHREN

Das Vorschlagsverfahren für die neue Version und die Freischaltung der Vorschlagsformulare laufen jeweils vom 01. Dezember bis Ende Februar des Folgejahres.

HÄUFIGE FRAGEN

Antworten dazu finden Sie im Servicebereich.