DIMDI - ABDA-Wirkstoffdossiers


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ABDA-Wirkstoffdossiers (AW00)

ABDA-Wirkstoffdossiers contains detailed information on active ingredients of drugs. There are monographs on chemical substances, phytopharmaceuticals, homoeopathic drugs and anthroposophic drugs.

 

 

Database Content

Subject Coverage

Pharmacy, Pharmacology, Toxicology

TypeFull text database
LanguageGerman
Superbases

There are predefined databases groups (superbase) for several subjects.

The database ABDA-Wirkstoffdossiers is part of the following superbases:
XABDA_APO_FAM, XABDA_BEH_FAM.

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File Size3,739 (Status 11/2012)
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2/1 of 1    DIMDI: ABDA-Wirkstoffdossiers (AW00) © W u. V/ABDATA 

Pethidin
Dokumentnummer: SIT3886     MD: 20100412     EDAT:20100401
Chemischer Name: Pethidin
Anwendungsgruppe: Jugendliche; Erwachsene; Senioren
Systemische Anwendung: Mund zur Aufnahme; Rektum; Blut/Gewebe (parenteral)
Reaktionsvermögen: ja
Abhängigkeitsrisiko: ja
Überg. Muttermilch: ja
Plazentagängigkeit: ja
Dialysierbarkeit: keine Angabe
Stoffnummer ABDA: STO2000289401; STO2000289402
FACH: Allgemeine Schlagworte
IT:  
Analgetikum
IT: 
Opiate
IT: 
Analgetikum (stark wirksam)
IT: 
Allopathika excl. Phyto
FACH: Gesicherte Anwendungsgebiete
IT: 
Schmerzen
IT: 
Schmerzen (starke)
FACH: Nicht gesicherte Anwendungsgebiete
IT: 
Narkoseprämedikation
IT: 
Gefäßkrämpfe
   
SH: 01.05 Kurzinfo
Text: Das Opioid Pethidin besitzt ausgeprägte Affinität zu my-Rezeptoren, während die Affinität zu delta- und kappa-Rezeptoren gering ist. Die relative Wirkungsstärke gegenüber Morphin beträgt ca. 0,15. Pethidin wirkt stark analgetisch, antitussiv, sedierend und atemdepressiv. Es kann sowohl oral, rektal als auch parenteral verabreicht werden.
SH: 02.01.01 Stoffgruppenspezifische Pharmakologie
Text: Die Wirkungen von Narkoanalgetika (Opioide, Opiate) lassen sich in zentrale und periphere Wirkungen unterscheiden:
Zentrale Wirkungen:
- Herabsetzung der Schmerz-Empfindung durch Aktivierung des antinocizeptiven, schmerzhemmenden Systems
- Unterdrückung nocizeptiver Impulse auf spinaler Ebene
- leichte Sedierung (ohne Amnesie)
- tranquilisierende Effekte (Beseitigung von Konflikt- und Angstgefühlen)
- Atemdepression durch Hemmung des Atemzentrums

 (…)
SH: 02.01.02 Substanzspezifische Pharmakologie
Text: Pethidin ist ein Phenylpiperidinderivat mit Opioidrezeptor-agonistischen Eigenschaften. Es zeigt eine ausgeprägte Affinität zu my-Rezeptoren, während sie für Delta- und Kappa-Rezeptoren gering ist. Die relative Wirkungsstärke gegenüber Morphin beträgt ca. 0,15. Pethidin wirkt stark analgetisch, antitussiv, sedierend und atemdepressiv. Es senkt den Blutdruck und erhöht die Herzfrequenz.
 (…)
SH: 02.03.01.01 Tiertox, substanzspezifisch: akute Toxizität
Text: - LD50 (Maus) = 165-193 mg/kg KG
- LD50 (Ratte) = 167-240 mg/kg KG
- LD50 (Kaninchen) = 380-660 mg/kg KG
SH: 02.03.01.03 Tiertox, substanzspezifisch: Mutagenität
Text: Untersuchungen zum Nachweis von Genmutationen liegen nicht vor. In-vivo-Untersuchungen ergaben deutliche Hinweise auf chromosomenbrechende Eigenschaften von Pethidin. Daher besteht der Verdacht einer mutagenen Wirkung im Menschen.
SH: 02.03.01.04 Tiertox, substanzspezifisch: Kanzerogenität
Text: Langzeituntersuchungen am Tier auf ein tumorerzeugendes Potential liegen nicht vor.
SH: 02.03.01.05 Tiertox, substanzspez: Teratogen, Embryo-/Fetotox
Text: Bei einmaliger Injektion von Pethidin in der Frühträchtigkeit beim Hamster sind ab der niedrigsten geprüften Dosis von 127 mg/kg KG Fehlbildungen des Schädels (Cranioschisis) aufgetreten.
SH: 03.01 Systemische Anwendung
Text: Blut/Gewebe (parenteral)
Mund zur Aufnahme
Rektum
SH: 04.01.01 Max. Plasma-Konzentration (t max/C max/AUC)
Text: - Nach i.v. Gabe von 25 mg Pethidin-HCl wurden maximale Plasmakonzentrationen von 100-200 ng/ml, nach i.m. Gabe vergleichbare maximale Plasmakonzentrationen innerhalb von 15 min erreicht. Die Resorptionshalbwertszeit betrug dabei 7-18 min.
(…)
SH: 04.01.02 Therapeutischer Plasma-Konzentrationsbereich
Text: 70-500 ng/ml
SH: 04.01.04.01 Eliminationshalbwertszeit: Wirkstoff
Text: Pethidin: 3,2-8h
SH: 04.01.04.02 Eliminationshalbwertszeit: aktive Metabolite
Text: Norpethidin: 8-12h
SH: 04.02.01 Wirkungseintritt
Text: - oral, s.c., i.m.: 10-15 min
- i.v.: 5 min
SH: 04.02.02 Wirkungsmaximum
Text: - oral, s.c., i.m.: innerhalb 1h
- i.v.: 3-10 min
- i.m.: 20-40 min
- s.c.: 30-60 min
SH: 04.02.03 Wirkungsdauer
Text: 2-4h
SH: 04.03.02 Bioverfügbarkeit
Text: - Die Bioverfügbarkeit nach i.m. Gabe liegt bei 93-98%.
- Bei der oralen Applikation liegt, bedingt durch den ausgeprägten First-pass-Effekt bei der ersten Leberpassage, die Bioverfügbarkeit nur zwischen 48-63%.
SH: 04.04.01 Verteilungsvolumen
Text: 3-4 l/kg KG
SH: 04.04.02 Plasmaproteinbindung
Text: Die Plasmaeiweißbindung von Pethidin liegt zwischen 37 und 73%.
SH: 04.04.04 Liquorgängigkeit
Text: Nach i.m.-Applikation von 100 mg Pethidin-HCl wurden innerhalb von 18 min 25 ng Pethidin/ml in der Zerebrospinalflüssigkeit gemessen. Das Plateau wurde nach 90 min erreicht. Norpethidin konnte in den ersten 90 min nicht detektiert werden. Nach 240 min war das Verhältnis Serum/Zerebrospinalflüssigkeit für Pethidin 0,46 und für Norpethidin 0,42.
SH: 04.04.05 Verteilung, sonstige Angaben
Text: Verteilungshalbwertszeit: 4,2 min
SH: 04.05.02 Metabolismus/Biotransformation
Text: Hauptmetaboliten des Pethidin sind das pharmakologisch aktive Norpethidin sowie die durch Hydrolyse von Pethidin und Norpethidin entstehenden Carbonsäuren, die zum größten Teil in konjugierter Form ausgeschieden werden. Weitere, nur in geringen Mengen auftretende Metaboliten sind Pethidin-N-oxid, 4-Hydroxypethidin, Norpethidin-N-oxid und N-Hydroxynorpethidin.
SH: 04.05.03 Aktive Metaboliten (incl. Eliminationsweg)
Text: - Norpethidin: überwiegend renal
- Norpethidinsäure
- Pethidinsäure
SH: 04.05.07.01 Ausscheidung, renal
Text: Pethidin und seine Metaboliten werden überwiegend renal ausgeschieden. So fand man im 24-Stunden-Sammelharn 65,4% der Dosis wieder.
(…)
SH: 04.05.07.04.01 Übergang in die Muttermilch
Text: ja
SH: 04.05.07.04.02 Ergänzungen zum Übergang in die Muttermilch
Text: Pethidin und sein Metabolit Norpethidin gehen in die Muttermilch über.
(…)
SH: 04.06.01 Dialysierbarkeit
Text: keine Angabe
SH: 04.07.01 Kinetik bei Niereninsuffizienz
Text: Bei Nierenfunktionsstörungen kann Norpethidin kumulieren und schwere Nebenwirkungen (Krampfanfälle) verursachen.
SH: 04.07.02 Kinetik bei Leberinsuffizienz/-funktionsstörungen
Text: Verlängerte Eliminationshalbwertszeit: 7-11h
SH: 04.07.03 Kinetik im hohen Lebensalter
Text: - erhöhtes Verteilungsvolumen
- erniedrigte Plasmaproteinbindung
- erhöhte Eliminationshalbwertszeit (7h)
- tmax erhöht
SH: 04.07.05 Kinetik bei Neugeborenen/Säuglingen
Text: Bei Neugeborenen wurde für Pethidin mit 6,5-39h eine Plasmahalbwertszeit gemessen, die 2-7mal größer war als bei Erwachsenen.
SH: 05.01.01.02 Gesicherte Anwendungsgebiete: 1. Indikation
Text: Starke Schmerzen
SH: 05.01.01.02.01 Dosierung für Erwachsene: 1. Indikation
Text: oral:
- Einzeldosis 25-150 mg Pethidin-HCl
- Die Tagesdosis sollte 500 mg Pethidin-HCL nicht überschreiten.

(…)
SH: 05.01.01.02.02 Dosierung im Kindesalter: 1. Indikation
Text: - oral:
Einzeldosis
0,6-1,2 mg Pethidin-HCl/kg KG.
(…)
SH: 05.01.01.02.03 Dosierung Neugeborene/Säuglinge: 1. Indikation
Text: - parenteral (Angaben aus der Literatur):
Neugeborene
:
0,5-1 mg/kg KG/Einzeldosis alle 4-6h nach Bedarf
(…)
SH: 05.01.01.02.05 Dosierung bei Niereninsuffizienz: 1. Indikation
Text: Bei Nierenfunktionsstörungen sind die Dosierungsintervalle zu verlängern, da sonst Krampfanfälle aufgrund der Kumulation des Stoffwechselprodukts Norpethidin auftreten können.
SH: 05.01.01.02.06 Dosierung bei Leberinsuffizienz: 1. Indikation
Text: Bei Leberinsuffizienz kann es zu einer erhöhten Konzentration von Pethidin im Blut kommen, weshalb die Dosis entsprechend anzupassen ist.
SH: 05.01.01.32 Ergänzende Angaben zur Dosierung
Text: Eine weitere Steigerung der Einzeldosis führt nicht zu einem größeren analgetischen Effekt, sondern verstärkt lediglich die Nebenwirkungen.
(…)
SH: 05.01.01.33 Art und Dauer der Anwendung
Text: - Die Tropfen können unabhängig von den Mahlzeiten, falls erforderlich aber auch vermischt mit Speisen und Getränken eingenommen werden.
(…)
SH: 05.01.02.01 Nicht gesicherte Anwendungsgebiete:1. Indikation
Text: Gefäßspasmen
SH: 05.01.02.01.01 Dosierung nicht gesicherte Anwendungsgeb.: 1.Indi
Text: Erwachsene:
- 25-100 mg Pethidin-HCl i.m. oder s.c.
- Wiederholungsgaben sind individuell anzupassen. Im Allgemeinen werden nach 3-4h 25-200 mg injiziert.
SH: 05.01.02.02 Nicht gesicherte Anwendungsgebiete: 2. Indikation
Text: In der Gynäkologie zur Erleichterung und Beschleunigung des Geburt bei Rigidität und Spasmen des Muttermundes, Krampfwehen und Durchtrittsschmerzen.
SH: 05.01.02.02.01 Dosierung nicht gesicherte Anwendungsgeb.: 2.Indi
Text: Erwachsene:
- 25-100 mg Pethidin-HCl i.m. oder s.c.
- Wiederholungsgaben nach 1-3h sind individuell anzupassen.
SH: 05.01.02.03 Nicht gesicherte Anwendungsgebiete: 3. Indikation
Text: Prämedikation vor Operationen
SH: 05.01.02.03.01 Dosierung nicht gesicherte Anwendungsgeb.: 3.Indi
Text: - Erwachsene: 50-100 mg Pethidin-HCl i.m. oder s.c. 30-90 min vor der Operation
- Kinder
: 1,1-2,2 mg Pethidin-HCl/kg KG i.m. oder s.c. 30-90 min vor der Operation
SH: 05.02.01 Absolute Gegenanzeigen
Text: - Überempfindlichkeit gegen Pethidin
- Kinder unter 1 Jahr
SH: 05.02.02 Relative Gegenanzeigen
Text: Pethidin sollte nicht angewendet werden bei:
- Abhängigkeit von Opioiden oder anderen Stoffen (z.B. Alkohol, Medikamente)

(…)
SH: 05.02.03 Anwendungsbeschränkungen (z.B. bes. Lebensalter)
Text: Pethidin sollte nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren angewendet werden.
Parenterale Anwendung: Über die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren liegen keine Erkenntnisse zur Sicherheit der Anwendung vor.
SH: 05.02.04 Anwendungsgruppen
Text: Jugendliche
Erwachsene
Senioren
Jugendliche und Erwachsene (ab 16 Jahre)
Senioren (ab 65 bis unter 75 Jahre)
Senioren (ab 75 Jahre)
SH: 05.03 Unerwünschte Wirkungen - (Art und Schweregrad)
Text: Häufiger als bei anderen Opioiden können hypotensive Kreislaufreaktionen und Tachykardie, aber auch Bradykardie beobachtet werden.
(…)
SH: 05.03.05 Unerwünschte Wirkungen,ohne Angabe der Häufigkeit
Text: - Vor allem nach rascher i.v. Applikation ist mit Bronchospasmus, Miosis, Singultus, Übelkeit und Erbrechen zu rechnen.
(…)
SH: 05.03.06 Sehr häufige unerwünschte Wirkungen (> 1/10)
Text: - In äquianalgetischen Dosen bewirkt Pethidin eine etwa gleich stark ausgeprägte Atemdepression wie Morphin. Dies kann zu einem Anstieg der Kohlendioxid-Konzentration mit nachfolgender Steigerung des Hirndrucks führen, weshalb Pethidin bei erhöhtem intrakraniellen Druck vorsichtig anzuwenden ist.
(…)
SH: 05.04.01.01.01 Beeinflussung des Reaktionsvermögens
Text: ja
SH: 05.04.01.01.02 Ergänzungen-Beeinflussung des Reaktionsvermögens
Text: Bei Anwendung von Pethidin ist die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zur Bedienung von Maschinen nicht mehr gegeben.
SH: 05.04.01.02.01 Abhängigkeitsrisiko
Text: ja
SH: 05.04.01.02.02 Ergänzungen zum Abhängigkeitsrisiko
Text: Pethidin besitzt ein primäres Abhängigkeitspotential. Bei längerem Gebrauch entwickeln sich Toleranz sowie psychische und physische Abhängigkeit. Es besteht Kreuztoleranz zu anderen Opioiden.
(…)
SH: 05.04.01.03 Sonstige Hinweise für den Patienten
Text: Pethidin ist den verbotenen Substanzklassen der Doping-Liste zugeordnet und ist im Wettkampf verboten.
SH: 05.04.04 Physikalische und chemische Unverträglichkeiten
Text: Pethidin darf mit Ausnahme isotonischer Natriumchloridlösung grundsätzlich nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln vermischt verabreicht werden.
SH: 05.04.05 Sonstige Hinweise/Risiken
Text: - Bei Vorliegen einer Epilepsie sollte Pethidin nur zusammen mit einem Antikonvulsivum verabreicht werden.
(…)
SH: 05.05.01.01 Symptome einer Überdosierung
Text: Typische Überdosierungssymptome sind Miosis und Atemdepression bis hin zum Atemstillstand. Im weiteren kann es zu Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma, Blutdruckabfall, Tachykardie, Schwindel, Muskelzittern, Temperaturanstieg und bei zunehmender Hypoxämie zu Mydriasis kommen.
SH: 05.05.01.02 Gegenmaßnahmen bei Überdosierung
Text: Die Wirkungen von Pethidin können durch die Gabe eines Opiatrezeptor-Antagonisten (z.B. Naloxon) aufgehoben werden. Dieser ist vorsichtig in wiederholten kleinen Dosen zu verabreichen, da die Wirkdauer kürzer ist als die von Pethidin.
(…)
SH: 05.05.03 Toxische Plasmakonzentration
Text: >1000 ng/ml
SH: 05.06.01.01.01 Plazentagängigkeit
Text: ja
SH: 05.06.01.01.02 Ergänzende Angaben zur Plazentagängigkeit
Text: Pethidin passiert praktisch ungehindert die Plazentaschranke. Die in der Literatur berichteten Verhältnisse der fetalen/maternalen Plasmakonzentration liegen zwischen 0,35-3,5, wobei die mittleren Werte zwischen 0,63-0,65 liegen.
SH: 05.06.01.02 Schwangerschaft: Embryonale Phase (1. Trimenon)
Text: Pethidin sollte nicht im ersten Trimenon angewendet werden, da nur unzureichende Erfahrungen vorliegen. Bisher sind keine Anzeichen für ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko beim Menschen beobachtet worden.
(…)
SH: 05.06.01.04 Schwangerschaft: Perinatale Komplikationen
Text: Unter der Geburt sollte nur die intramuskuläre Applikation in der niedrigstmöglichen Dosis erfolgen. Pethidin vermindert nicht die normale Kontraktion des Uterus. Pethidin kann im Feten höhere Konzentrationen als im mütterlichen Serum erreichen. Beim Neugeborenen wird Pethidin aufgrund der verminderten Stoffwechselleistung nur langsam abgebaut und hat eine stark verlängerte Halbwertszeit (18h gegenüber 3-4h beim Erwachsenen).
(…)
SH: 05.06.01.06 Schwangerschaft: allgemein
Text: Eine chronische Anwendung von Pethidin sollte während der gesamten Schwangerschaft vermieden werden, da sie beim Kind zu Gewöhnung und nach der Geburt zu Entzugserscheinungen führen kann.
SH: 05.06.02.01 Ergänzende Angaben zur Stillzeit
Text: Bei wiederholter Anwendung von Pethidin bei der Mutter sollte nicht gestillt werden, da es beim gestillten Säugling zu Opioid-Wirkungen kommen kann, die verzögert auftreten und Tage bis Wochen anhalten können. Bei einmaliger Applikation ist eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich.
SH: 10.03 Spezielle Literatur zum jeweiligen Wirkstoff
Text: - Fachinformation Pethidinhydrochlorid Lösung 50 mg/ml, BfArM (22.01.1998)
(…)
SH: 10.04 Bearbeitungsdatum
Text: 2004 März

*** End of SHOW ***
Ausgabe-Format:
SHOW F= ALL

Folgende Datenfelder sind in diesem (diesen) Beispieldokument(en) nicht enthalten:
FACHIT, FACHITSY, ITSY, LROU, TE

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