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FAQ-Center Versorgungsdaten

Hier finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen. 

Haben Sie darüber hinaus noch Fragen oder Anregungen? Dann wenden Sie sich an uns: Versorgungsdaten

Kann ich davon ausgehen, dass zu jedem Versicherten in den Stammdaten und Leistungsausgaben pro Berichtsjahr immer nur ein Datensatz existiert?

Nein, davon kann man nicht ausgehen. Es gibt Versicherte, die die Krankenkasse gewechselt haben. Bei diesen kann - anders als man dies vielleicht erwartet - infolge einer sich ändernden Versichertennummer mehr als ein Datensatz pro Versicherten im Berichtsjahr vorliegen. Dies betrifft die folgenden Satzarten:

  • SA151 - Stammdaten
  • SA152 - Stammdaten
  • SA153 - extrakorporale Blutreinigung
  • SA751 - Leistungsausgaben
  • SA999 - Gemeindeschlüssel

Es könnte also aus diesem Grund sogar Versicherte mit unterschiedlichen Angaben zum Geschlecht, Geburtsjahr, zum Versterben und/oder zum Gemeindeschlüssel innerhalb eines Berichtsjahres geben.

In jedem Fall ist dieser Umstand bei der Auswertung von Versichertentagen und Leistungsausgaben zu beachten. Will man diese versichertenbezogen auswerten, sollten die relevanten Angaben pro Versicherten, der anhand des überjährigen Pseudonyms eindeutig identifiziert werden kann (PSID), aufsummiert werden. Bei der Aufsummierung der Versichertentage besteht allerdings ein Problem, denn Versichertenzeiten können sich zum Teil erheblich überlappen (s. auch FAQ 23): Laut den DaTraV-Daten waren fast 10.000 Versicherte jeweils mehr als 600 Tage im Jahr 2009 GKV-versichert. In den folgenden Jahren ist diese Zahl gesunken. Im Jahr 2012 waren dann "nur" noch 3.000 Versicherte jeweils mehr als 600 Tage GKV-versichert. Ein Grund dürfte sein, dass die gesetzlichen Krankenversicherungen seit 2006 ihren Bestand an Versichertennummern zunehmend auf eine bundeseinheitliche Versichertennummer umgestellt haben und dies Korrekturen ermöglicht, die zuvor nicht möglich waren.

Hinweis: Bei den FAQs handelt es sich um unverbindliche Wissenserklärungen. Bitte beachten Sie, dass daraus dem Grunde nach keine rechtlichen Bindungswirkungen abzuleiten sind.