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Regionaldaten

Im Informationssystem Versorgungsdaten liegen seit dem 22.06.2015 regionale Angaben für die Berichtsjahre 2009 und 2010 in Form des amtlichen Gemeindeschlüssels vor.

Mit Hilfe der Regionaldaten können z.B. regionale Unterschiede als Einflussfaktoren in Analysen betrachtet werden.

Der Gemeindeschlüssel wird in der Satzart SA999 bereitgestellt. Der Gemeindeschlüssel setzt sich aus den folgenden drei Angaben SA999_GS_LAND, SA999_GS_RB und SA999_GS_KREIS zusammen.

Möchte man aus diesen drei Angaben den 5-stelligen Gemeindeschlüssel selbst berechnen, kann man in PL/SQL folgende Formel verwenden:

SA999_GS := (SA999_GS_LAND * 1000 + SA999_GS_RB * 100 + SA999_GS_KREIS)

Tabelle: Felder in der Satzart SA999
Feldname:Inhalt:Anzahl der Stellen:Datentyp:
SA999_PSIDÜberjähriges Pseudonym19CHAR
SA999_GSAmtlicher Gemeindeschlüssel5NUMBER
SA999_GS_LANDBundesland2NUMBER
SA999_GS_RBRegierungsbezirk1NUMBER
SA999_GS_KREISKreis2NUMBER

Die o.g. Felder und Details zu weiteren Satzarten finden Sie in der Datensatzbeschreibung.

Durch die Änderung des §303 b Sozialgesetzbuch V zum 01.08.2014 können wir die DaTraV-Daten, wie vielfach gewünscht, um Regionalkennzeichen ergänzen.

Da Regionaldaten für die Jahre 2009 und 2010 beim BVA vorlagen, konnten wir diese von dort beziehen und einspielen.

Im ersten Halbjahr 2015 konnte der GKV-Spitzenverband in Zusammenarbeit mit dem BVA und uns das Verfahren zur Lieferung weiterer Regionaldaten an das BVA definieren. Demnach werden in der ersten Hälfte des Jahres 2016 erstmals die Postleitzahlen der Versicherten von den gesetzlichen Krankenkassen gezogen und über den GKV-Spitzenverband an das BVA geliefert werden. Von dort werden die Daten an uns gehen.
Die Regionaldaten werden von den gesetzlichen Krankenkassen verschlüsselt an den GKV-Spitzenverband geliefert und können nur durch uns entschlüsselt werden. Damit wird u.a. sichergestellt, dass weder der GKV-Spitzenverband noch das BVA die Regionaldaten der Versicherten einsehen können.

Bei regionalen Auswertungen sind besondere Datenschutzaspekte zu berücksichtigen. Regionale Angaben erhöhen das Re-Identifikationsrisiko, da wir alle in der Regel recht detaillierte Kenntnis von Regionen haben oder diese leicht erwerben können. Aus Datenschutzsicht ist eine Auswertung auf einer höheren regionalen Ebene (z.B. Land) der Auswertung auf einer niedrigen Ebene (z.B. Kreis) vorzuziehen Deshalb bitten wir Sie um eine Begründung, wenn Sie eine Auswertung unter Einbeziehung der Regionalkennzeichen beantragen, falls sich dies nicht direkt aus der Fragestellung und dem wissenschaftlichen Hintergrund ergibt.

Bitte beachten Sie, dass wir uns derzeit in der Abstimmung mit der BfDI befinden, in welcher Form bzw. Detailtiefe Regionaldaten in Ergebnismengen enthalten sein dürfen und welche Voraussetzungen hierfür gelten. Die hier erforderlichen Vorgaben dürften sich am besten anhand von konkreten Anträgen diskutieren und festlegen lassen. Von daher bitten wir Sie sich von den derzeit noch bestehenden Unwägbarkeiten bezüglich der Auswertungsmöglichkeiten der Regionaldaten nicht abschrecken zu lassen und einfach Ihren Antrag zu stellen.

Weitere Informationen finden Sie auch auf den Seiten zum Gemeindeverzeichnisbei DESTATIS.