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Standardisierung

In der Kommunikation zwischen den verschiedenen beteiligten Stellen im Gesundheitssystem und ihren jeweiligen IT-Systemen (Stichwort: Gesundheitstelematik und eHealth) wird Interoperabilität durch einen konsequenten Einsatz von IT-Standards und von standardisierten Inhalten sichergestellt. Verschiedene Standardisierungsgremien erarbeiten hierfür nationale und internationale Standards. Das DIMDI arbeitet mit den betreffenden Organisationen in einem Netzwerk zusammen. Ein Schwerpunkt liegt hier auf dem Bereich medizinische Terminologien und Standards.

Deutsches Institut für Normung (DIN)

Beim Deutschen Institut für Normung (DIN) werden im Normenausschuss Medizin (NAMed) Standards zu Terminologien, Interoperabilität, Arzneimitteln und Medizinprodukten bearbeitet, die internationale Standards aus den entsprechenden Arbeitsgruppen von CEN und ISO spiegeln.

HL7 Benutzergruppe in Deutschland e.V.

Das DIMDI kooperiert seit vielen Jahren mit HL7 Deutschland. Hier findet ein Austausch mit HL7 (Health Level Seven) in den Bereichen medizinische Vokabulare und Arzneimittelstandards statt.

Nationale und europäische Projekte

Das DIMDI unterstützt nationale Projekte im Bereich der Gesundheitstelematik. Als Experte für medizinische Begriffssysteme verfolgt das DIMDI nicht nur die Standardisierung in der Versorgung, sondern kann durch die enge Kooperation mit internationalen Behörden wie mit der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA), der Weltgesundheitsbehörde (WHO) oder der europäischen Telematikorganisation European Health Telematics Association (EHTEL) strategische Eckpunkte setzen und an der Entwicklung und Verbreitung der Standards mitwirken.

Im epSOS-Projekt (European Patient Smart Open Services) der Europäischen Union zur Erstellung landesübergreifender Gesundheitsdienste wie dem elektronischen Rezept oder der Patientenakte ist das DIMDI als Experte für semantische Interoperabilität eingebunden.