DIMDI medizinwissen, Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information

Institut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG)


Seitentitel: DIMDI - ICF - Projekte im deutschsprachigen Raum
Webadresse,URL: http://www.dimdi.de/de/klassi/icf/icf-projekte.html

ICF-Projekte im deutschsprachigen Raum

Letzter Eintrag: 13.01.2010

Das DIMDI gibt als WHO-Kooperationszentrum für das System der Internationalen Klassifikationen die deutschsprachige Übersetzung der ICF heraus. In diesem Zusammenhang veröffentlicht das DIMDI als zusätzliche Serviceleistung die nachstehende Übersicht von ICF-Projekten im deutschsprachigen Raum. Wir nehmen in diese Liste Informationen über Projekte bzw. Produkte auf, die uns von Dritten mitgeteilt werden. Damit ist keine Empfehlung des DIMDI und der WHO zu deren Nutzung verbunden. Neugemeldete Projekte werden jeweils an den Anfang der Liste gestellt.

Name Beschreibung Verantwortlich/Ansprechpartner
Tesauros –
Quantifizierte Befunddokumentation auf ICF-Basis
Tesauros ist eine Excel-Datei, mit der eine zeitoptimierte, standardisierte Befunddokumentation durchgeführt werden kann. Die Entwicklung erfolgte von Mai 2007 bis Dezember 2008. Im Erst- und Abschlussbefund entsteht mit Hilfe von Dropdown-Menüs und Verkettungen von Zellen ein Satz, der die Ebenen Aktivität/Partizipation, Funktion und Struktur variabel miteinander kombinieren kann, sie in einen direkten logischen Zusammenhang bringt und diese quantifiziert (nach den Richtlinien des Zentralverbandes der Physiotherapeuten). Das System wird von Physio- und Ergotherapeuten benutzt. Eine Weiterentwicklung im Bereich der Sprachtherapie ist möglich.
Das System wurde im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Hochschule Aalen im Fachbereich Informatik von April bis Oktober 2009 weiterentwickelt. In einem relationalen Datenbanksystem sind alle ICF-Items/-Kodierungen für eine standardisierte Befundaufnahme, die Zielsetzungen und die Verlaufsdokumentationen enthalten. Diese können auf Basis einer HTML-Technologie ausgewählt werden. Die Ebenen Aktivität/Partizipation, Funktion und Struktur werden dabei in Zusammenhang gebracht. Patientenziele können auf der Aktivitäts- und Partizipationsebene mit einer Prioritätsskala standardisiert festgelegt werden.  Des Weiteren ist es möglich, die Beurteilungsmerkmale der ICF-Items mit international anerkannten Messverfahren zu verknüpfen. So entsteht ein differenziertes und standardisiertes Bild des Patienten.
Darüber hinaus ist der „Casemanagement-Index“ (CMI), welcher vom Arbeitskreis ICF des Neurologischen Rehabilitationszentrums Godeshöhe entwickelt wurde, in die Software integriert worden. Der CMI stellt eine Verbindung aus Barthel-Index und ICF dar. Dabei lassen sich die Barthel-Punkte und die ICF-Kodierung auf Basis eines gekoppelten Auswahlmenüs darstellen.
Das gesamte System kann im Bereich der Physio-, Ergo- und Sprachtherapie sowie in der Pflege, der Neuropsychologie, dem Sozialdienst und von Ärzten benutzt werden und soll in einem Drittmittelprojekt weiterentwickelt werden.
Ziel:
  • Integration des CMI in den Klinikalltag
  • Weiterentwicklung der Software im Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit
  • Verbindung des Systems mit anerkannten und zu entwickelnden Messverfahren zu den Beurteilungsmerkmalen jedes einzelnen ICF-Items (Fernziel).
Neurologisches Rehabilitationszentrum Godeshöhe
Hochschule Aalen

Arbeitskreis ICF des Neurologischen Rehabilitationszentrums Godeshöhe:
Dr. med. Guido Ketter
ketter@godeshoehe.de
Dr. med. Güldenberg
güldenberg@godeshoehe.de
Anna Marten
Thomas Stage
casemanagement@godeshoehe.de
Joachim Seidel
j.seidel@godeshoehe.de
Jochen Pfeifer
ambulanz-gsrt@godeshoehe.de
Waldstrasse 2-10
53177 Bonn-Bad Godesberg
+49 (0)228 381-780

Hochschule Aalen (Fachbereich Informatik):

Prof. Dr. Rainer Werthebach
Rainer.Werthebach@htw-aalen.de
+49 (0)7361 576 - 4347
B.Sc. Daniel Sebel
Daniel.Sebel@hotmail.de

http://www.htw-aalen.de/studium/
studienundabschlussarbeiten.popup.
php?abid=315
Entwicklung, psychometrische Testung und Implementierung eines an der ICF orientierten Instruments für die Erfassung von Aktivitäten und Partizipation bei Patienten mit psychischen Erkrankungen Die Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit in Beruf und Alltag spielt neben der Verbesserung der gesundheitlichen Situation in der Rehabilitation von Patient(inn)en mit psychischen Erkrankungen eine entscheidende Rolle.
Im Rahmen eines umfangreichen Projektes soll für Patienten mit psychischen Erkrankungen in den vier Hauptindikationsgruppen Anpassungsströrungen, Angststörungen sowie somatoforme und affektive Störungen ein ICF-bezogenes Selbsteinschätzungsinstrument zu "Aktivitäten und Partizipation" entwickelt, psychometrisch getestet und implementiert werden.
Auf Basis von Literaturanalyse, Patientenfokusgruppen und Expertenbefragungen wurde zunächst ein ICF-Core-Set entwickelt, das anschließend in einen Fragebogen umgesetzt wurde. Dieser wird zurzeit mit einer Stichprobe von N=2000 Patienten aus stationären psychosomatischen/psychotherapeutischen Rehabilitationseinrichtungen psychometrisch überprüft. Das dann reliable und valide Selbsteinschätzungsinstrument wird im nächsten Projektschritt in den Therapieprozess integriert. Es wird geprüft, ob der Einsatz des Fragebogens und damit die spezifische Erhebung von Problemen bei Aktivitäten und Partizipation den Therapieverlauf beeinflusst.
Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunkts zur versorgungsnahen Forschung: Chronische Krankheiten und Patientenorientierung. Auf der Webseite des Förderschwerpunkts können weitere Informationen abgerufen werden:
http://www.forschung-patientenorientierung.de/index.php/projekte/modul-vier/01gx0745-andreas.html
Projektleitung:
Dr. Sylke Andreas
sandreas@uke.uni-hamburg.de
PD Dr. Holger Schulz
schulz@uke.uni-hamburg.de
Ansprechpartner:
Dipl.-Psych. Anna Levke Brütt
Tel. +49 (0)40/7410-57313
abruett@uke.uni-hamburg.de
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Zentrum für Psychosoziale Medizin
Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie
Martinistr. 52, Haus W 26
20246 Hamburg
Nationale Entwicklung von personbezogenen Kontextfaktoren auf der Grundlage eines MDK-Ansatzes In zwei Publikationen in der Zeitschrift "Das Gesundheitswesen" wurde 2006 ein Ansatz der MDK-Gemeinschaft veröffentlicht zur Klassifizierung von personbezogenen Kontextfaktoren (Viol M. et al. Personbezogene Kontextfaktoren, Teil I, Gesundheitswesen 2006; 68: 747-759 und Teil II Gesundheitswesen 2007; 69: 34-37). Bei der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) hat sich im Juni 2009 eine Arbeitsgruppe "ICF" gebildet, deren Ziel es primär ist, ein Statement zu dem vorliegenden Ansatz der MDK-Gemeinschaft zur Klassifizierung von personbezogenen Kontextfaktoren zu erstellen.
Es soll auf nationaler Ebene eine sozialmedizinische Fachdiskussion geführt werden, die erst in zweiter Linie auch trägerspezifische Aspekte einfließen lässt. Aus dem Blickwinkel der Sozialmedizin soll trägerübergreifend und berufsgruppenunabhängig versucht werden, sich auf eine Systematik für einen Pool von personbezogenen Kontextfaktoren zu einigen, die Bedeutung von personbezogenen Kontextfaktoren für die medizinische Behandlung und sozialmedizinische Begutachtung zu untermauern und ggf. Vorschläge für eine anwenderspezifische Operationalisierung zu unterbreiten.
Zur Vorgehensweise scheint sich eine "Top-down"-Methode zu empfehlen, d.h., mit dem theoretischen Ansatz jeweils zu beginnen und danach pragmatisch mit den Items fortzufahren. Das zugrundeliegende Modell des MDK-Manuskripts soll dabei nacheinander abgearbeitet werden.
Projektleitung:
Frau Dr. med. Sabine Grotkamp
MDK Niedersachsen
Hildesheimer Str. 202
30519 Hannover
Sabine.Grotkamp@mdkn.de
Vertreter:
Dr. med. Wolfgang Cibis
Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR)
Walter-Kolb-Str. 9-11
60594 Frankfurt am Main
wolfgang.cibis@bar-frankfurt.de
ICF Core-Sets in der Anwendung. ICF-Selector und Code-bezogene Assessments (MT-DOK ®) Das Projekt verfolgt das Ziel, Anwendern die Erstellung von eigenen ICF-Sets und deren Anwendung und Anpassung zu erleichtern. Es besteht aus einem ICF-Selector, mit dessen Hilfe Sets auch auf Basis vorhandener Core-Sets erstellt, verwaltet, veröffentlicht und ausgedruckt werden können. Andere Anwender können die Sets testen und ggf. kommentieren. Ein zweiter Teil des Projektes MT-DOK® dient der Erstellung von ICF-Links zu Assessmentverfahren. Ziel dabei ist es, zu einer möglichst umfassenden Zahl von ICF-Codes geeignete Sets und Assessments bereitzustellen.
Stand: Seit 1.03.2009 ist das Projekt in einer ersten Online-Testversion unter http://www.mt-dok.de/mt-dok/content1.cfm?contentid=924 mit ersten Sets und Assessments verfügbar. Es wird kontinuierlich mit weiteren Datensätzen gefüllt und als Dauerprojekt geführt. Es steht externen Anwendern zur Anwendung und Ergänzung zur Verfügung. Bis 1.07.2009 ist die Erstellungsphase beendet und das Projekt wird als Beta-Version mit allen zentralen Funktionen und einer breiten Auswahl an ICF-Sets und Assessments verfügbar sein.
Leiter des Projekts und Ansprechpartner:
Roland Bruzek,
Desimed GmbH & Co KG
Verlag für Neue Medien
Zöllinplatz 3
79410 Badenweiler
Tel.: +49 (0) 7632 / 7677
Fax: +49 (0) 7632 / 7611
rbruzek@desimed.de http://www.desimed.de http://www.mt-dok.de
Entwicklung von Core-Sets für Kinder und Jugendliche mit Asthma bronchiale, Neurodermitis und Adipositas In dem Projekt werden für Kinder und Jugendliche mit den angeführten Erkrankungen Core-Sets entwickelt, um den Rehabilitationsprozeß zu optimieren.
Stand: In der ersten Phase werden vom 3.1.2009 bis 31.5.2009 Core-Set-Listen erstellt. Ab dem 1.6.2009 ist ein Probelauf über jeweils 50 Patienten geplant. Nach anschließender Überarbeitung der Core-Set-Listen geht das Projekt in die Evaluationsphase.
Das Projekt ist offen für Mitstreiter aus allen Bereichen.
Dr. Stefan Berghem
Seehospiz Norderney GmbH
Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche Benekestrasse 27
26548 Norderney
sberghem@seehospiz.de
Tel. +49 (0)4932 899240 
Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) in der Beruflichen Rehabilitation - die ICF als Grundlage des Core-Sets 'Teilhabe am Arbeitsleben' In Kooperation mit einer Rehabilitationseinrichtung wird der Einsatz der ICF in einem am Rehab-CYCLE ® (Assessment, Assignment, Intervention, Evaluation) orientierten Vorgehen erprobt. Das Ziel des Projektes besteht darin, Potentiale und Weiterentwicklungsansätze der bestehenden Klassifikation zu ermitteln, um das medizinisch dominierte Einsatzspektrum der ICF pilothaft durch die Komponente Berufliche Rehabilitation zu erweitern.
Hintergrund dessen sind zwei Faktoren, denen (möglicherweise) durch die umfassende, kohärente und internationale Ausgestaltung der ICF Rechnung getragen werden kann: die aus der Dynamisierung des Arbeitsmarktes resultierende Notwendigkeit passgenauer Rehabilitationsmaßnahmen (basierend auf einem individuellen Potentialprofil des Rehabilitanden) sowie die sozialrechtlich und sozialpolitisch untermauerte Erfordernis von (standardisierten) träger- und nutzerübergreifenden Rehabilitationsgrundlagen.  
Stand: Das Core-Set 'Teilhabe am Arbeitsleben' wurde im Sommer 2007 in einem Vorgängerprojekt entwickelt und durch die Projektbeteiligten erstmals evaluiert. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wird das Core-Set in einem zweiten Projekt seit Oktober 2008 in enger Abstimmung mit der Rehabilitationspraxis eingesetzt, turnusmäßig evaluiert und weiterentwickelt. 
Agentur für Forschung, Entwicklung, Beratung und Schulung in der Rehabilitation (AFEBS Reha)

Professor Dr. Gerd Grampp
grampp_afebs_reha@web.de Gerd.Grampp@fh-jena.de
Dipl.-Päd. David Bender
david_bender@web.de
Entwicklung von Core-Sets für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und komorbide psychische Störungen des Kindes- und Jugendalters Ziel des Projekts ist die Erstellung von praxis- und ressourcenorientierten Core-Sets für ADHS und häufig assoziierte Verhaltensauffälligkeiten, wie Störung des Sozialverhaltens, oppositionelle und emotionale Störungen. Die Core-Sets werden in Abstimmung mit Experten verschiedener Disziplinen mehrerer europäischer Staaten entwickelt. Es wird mittelfristig u. a. eine Einbettung der ADHS-Core-Sets in die koordinierten Forschungsaktivitäten des European Network on Hyperkinetic Disorders (Eunethydis) angestrebt. Klinik für Psychiatrie & Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit | J5, 68159 Mannheim
http://www.zi-mannheim.de
Projektleiter
Prof. Dr. Dr. Tobias Banaschewski
Tel.: +49 (0)621 1703-4502
Fax: +49 (0)621 1703-4505
Privatdozent Dr. Sven Bölte, Dipl.-Psych.
Tel.: +49 (0)621 1703-4906
Fax: +49 (0)621 1703-4919
sven.boelte@zi-mannheim.de
Privatdozent Dr. Martin Holtmann
Tel.: +49 (0)621 1703-4521
Fax: +49 (0)621 1703-4505
martin.holtmann@zi-mannheim.de
ICF-AG zur Erstellung eines Core Sets Abhängigkeitserkrankungen Diese durch den Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe (buss) und den Fachverband Sucht (FVS) getragene AG hat das Ziel, ein Core Set "Abhängigkeitserkrankungen" zu entwickeln. Zu diesem Zweck wurde eine Pilotstudie mit 20 Experten durchgeführt, deren Ergebnis 2009 veröffentlicht werden wird. Danach soll entsprechend dem Delphi-Konsensusverfahren der Kreis der Experten erweitert werden, um ein weit mehrheitlich akzeptiertes Core Set schließlich verabschieden zu können. Ein Projektplan ist erstellt.
Stand: Projektphase 2 (Start Januar 2009)
Koordinator:
Dr. med. Klaus Amann
Rehaklinik Birkenbuck
Birkenbuck 4
79429 Malsburg-Marzell
Tel.: +49 (0)7626-902-400
Fax: +49 (0)7626-902-402 dr.klaus.amann@rehaklinik-birkenbuck.de
ICF-Checklisten für das Kindes- und Jugendalter Die Deutsche Interdisziplinäre Arbeitsgruppe zur ICF-Adaptation für den Kinder- und Jugendbereich plant die Erstellung von Checklisten für verschiedene Altersbereiche im Kindes- und Jugendalter. Hierbei sollen die verschiedenen Anwender (z.B. Sozialpädiatrische Zentren, Frühförderstellen) mit einbezogen werden. Entstehen soll dabei eine Arbeitshilfe, die die praktische Nutzung der ICFCY erleichtern soll. Die Checklisten sollen (zusammen mit der Originalversion) über ein EDV-gestütztes System zugänglich sein, das auch unterschiedliche Methoden der Datenerhebung zulässt.
Stand: Startphase (Aug. 2008)
Projektleitung:

Dr. Martin Häußler
Sozialpädiatrische Zentrum,
Frühdiagnosezentrum Würzburg
Josef-Schneider-Str. 2
97080 Würzburg
fruehdiagnosezentrum@t-online.de
Computergestützte ICF Core Sets und ein förderdiagnostisches Expertensystem für Autismus-Spektrum-Störungen Ziel ist die Erstellung von computergestützten Core Sets für Autismus-Spektrum-Störungen. Darauf aufbauend wird in einem zweiten Schritt ein ebenfalls computerbasiertes Expertensystem zur automatisierten Erstellung individueller Förderpläne sowie für die Auswahl geeigneter Beschulungs-, Betreuungs-, Wohn- und Arbeits-Settings entwickelt. Je nach Fragestellung und Zielgruppe wird das System unterschiedliche diagnostische Pfade zur Verfügung stellen, um den Anforderungen vieler Berufsgruppen zu entsprechen.
Stand: Ein Basis-Core-Set für Autismus-Spektrum-Störungen sowie weitere ergänzende  Core Sets sind erstellt.
Ansprechpartnerin:
Rositta Symalla
Tel.: +49 (0)521 144 4764
Fax: +49 (0)521 144 4751
rositta.symalla@bethel.de
Projektteilnehmer:
Autismusambulanz
Dornblüthstr.28
01277 Dresden
Dr. med. Katja Albertowski, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Katja.Albertowski@stmarienkh-dd.de
Klinik für Psychiatrie & Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit | J5,
68159 Mannheim
Tel.: +49 (0)621 1703-4906
Fax: +49 (0)621 1703-4919
http://www.zi-mannheim.de
Privatdozent, Dr. Sven Bölte, Dipl.-Psych.
sven.boelte@zi-mannheim.de
v. Bodelschwinghsche Anstalten Bethel
Stiftungsbereich Behindertenhilfe
Fachdienst Autismus
Remterweg 58
33617 Bielefeld
Rositta Symalla; Dipl.-Psych., Psychotherapeutin
rositta.symalla@bethel.de
ICF und Bewegungsanalyse Im Auftrag des Instituts für Bewegungsanalyse iba wurde im März 2005 unter Leitung von Elke Gamma-Sanden eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich mit dem Zusammenhang zwischen der ICF und der Bewegungsanalyse, Methode Cary Rick auseinandersetzt. Der vorliegende erste Teil des Papiers beleuchtet die Verbindung zwischen der ICF und der Bewegungsanalyse (BA), vergleicht die Termini und spezifiziert mittels der bewegungsanalytischen Theorie die Wechselwirkung der Faktoren. Mit Ausnahme des Kriteriums der motorischen Interaktion, welche ein wesentlicher Bestandteil der bewegungsanalytischen Befundaufnahme ist, stimmen die Auffassungen der ICF und der BA weitgehend überein.Das Skript stellt ICF-Short-Lists zur Verfügung, welche die für die Therapie relevanten Items aufzeigen. Diese können diagnostisch, für Verlaufsbeschreibungen und zur Deutung eingesetzt werden. Zudem bestehen Grundlagen, welche durch den Vergleich mit der ICF zur Verständigung mit anderen Fachpersonen beitragen.
Stand: Die Arbeitsgruppe setzt sich zurzeit mit den folgenden Fragestellungen auseinander:
  • Die Umsetzung der ICF in die bewegungsanalytische Praxis
  • Die BA als Assessment
  • Vor- und Nachteile der ICF bei Falldokumentationen
  • Die Erfassung von Interaktionen und interaktiven Konflikten in ICF-Termini 
Das Grundlagenpapier befindet sich auf Website des iba: http://www.institutfuerbewegungsanalyse.net/content/aktuelles.asp
iba Institut für Bewegungsanalyse
Leitung: Cary Rick, ADTR
Sekretariat: Martina Rick
Oberer Rainweg 1
4414 Füllinsdorf
Schweiz
+41 (0)61 843 05 08
ibapost@gmx.net www.institutfuerbewegungsanalyse.net
Projektleitung:
Elke Gamma-Sanden, RBA h.gamma@vtxnet.ch
Erfassung des funktionalen Gesundheitszustandes, der Behinderung, der sozialen Beeinträchtigung und der relevanten Umgebungsfaktoren bei Kindern und Jugendlichen mit psychiatrischen Störungen basierend auf der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) Kinder und Jugendliche mit psychiatrischen Störungen haben zumeist multiple Beeinträchtigungen in verschiedenen Bereichen, was besonders für die chronischen Erkrankungen gilt. Das Ziel ist, diese Beeinträchtigungen mithilfe von ICF Core Sets zu erfassen. Deshalb wurden bzw. werden für die wichtigsten kinder- und jugendpsychiatrischen Störungsbilder ICF Core Sets durch mehrere Experten zusammengestellt, wobei der Schweregrad und die Häufigkeit der Symptome bei der Auswahl der Items entscheidend war bzw. ist. Die häufigsten Beeinträchtigungen wurden in den Domänen D (Aktivität und Teilnahme) und B (Körperfunktionen) gefunden.
Stand:
Es wurde Studien mit den ICF Core Sets für den frühkindlichen Autismus, das Asperger-Syndrom und Ess-Störungen durchgeführt.
Projektleiter:
Prof. Dr. med. Eberhard Schulz
Dr. med. Klaus Hennighausen

Sprecher der Arbeitsgruppe:
PD Dr. med. Christian Fleischhaker
Dr. med. Monica Biscaldi Schäfer
Dr. phil. Reinhold Rauh
PD Dr. Philip Heiser
philip.heiser@uniklinik-freiburg.de

Klinik für Psychiatrie und Psychosomatik
Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie
im Kindes- und Jugendalter
Universitätsklinikum Freiburg
Hauptstraße 8
79104 Freiburg
Adaptation ICFCY (International Classification of Functioning, Disability and Health for Children and Youth) in Deutschland Die Deutsche Interdisziplinäre Arbeitsgruppe zur ICF-Adaptation für den Kinder- und Jugendbereich ist ein Zusammenschluss der folgenden Fachgesellschaften und Verbände:
Vereinigung für interdisziplinäre Frühförderung (VIFF), Gesellschaft Sozialmedizinische Nachsorge in der Pädiatrie (GSNP), Deutsche Vereinigung für die Rehabilitation Behinderter (DVfR), Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation (BAR), Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ), Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte, Fachgesellschaft Rehabilitation in der Kinder- und Jugendmedizin (FARE).

Zielsetzung der Arbeitsgruppe ist es, zwischen den mit Kindern und Jugendlichen mit besonderen Entwicklungsrisiken befassten Fachdisziplinen und Institutionen ein gemeinsames Kommunikationssystem auszubilden, das
- mehrdimensionale Diagnostik abbildet,
- eine abgestimmte Behandlungsplanung ermöglicht,
- Verläufe dokumentieren kann,
- alle relevanten Dimensionen erfasst
- und nicht defizit-, sondern ressourcenorientiert ist.
Stand:
- Einrichtung einer elektronischen, deutschsprachigen Diskussionsplattform zur Implementierung und Adaptation der ICFCY (https://imap.uni-ulm.de/lists/info/icf-cy-ger)
- Projektentwicklung von kinder- und jugendlichen- sowie indikationsspezifischen Core Sets und Checklisten
Sprecherin der Arbeitsgruppe:
Prof. Hedwig Amorosa
h.amorosa@gmx.de
Projektleitung:
Prof. Olaf Kraus de Camargo
Fachhochschule Nordhausen
k-d-c@fh-nordhausen.de
https://imap.uni-ulm.de/lists/info/icf-cy-ger
"Netzwerk individuelle Rehabilitationsplanung" – Entwicklung und Einführung einer ICF-basierten Rehabilitationsplanung, -diagnostik und -dokumentation In der Kieler RPK-Einrichtung (medizinische und berufliche Rehabilitation für Menschen mit psychischen Erkrankungen/Behinderungen) der Brücke SH wird ein ICF-basiertes Rehabilitationsmanagement (Rehabilitationsdiagnostik, -planung und -dokumentation) modellhaft eingeführt. Ressourcenorientierung und Geschlechtersensibilität werden besonders beachtet. Eine Prozessbeschreibung soll entstehen, die andere Leistungserbringer im Bereich der Rehabilitation unterstützen kann, ein ICF-basiertes Rehabilitationsmanagement einzuführen. Ermöglicht wird das Projekt durch den europäischen Sozialfond (EQUAL). Es ist Bestandteil der Entwicklungspartnerschaft Indigo. Projektleiter:
Dipl.-Psych. Thomas Lübke-Sommer t.luebke-sommer@bruecke-sh.de
Projektmitarbeiterinnen:
Dipl.-Psych. Birte Ernst b.ernst@bruecke-sh.de
Dipl.-Psych. Antje Jürgens a.juergens@bruecke-sh.de
Brücke Schleswig-Holstein gGmbH
RPK-Einrichtung
Dreiecksplatz 7
24105 Kiel
Deutschland
Tel. + 49(0)431-57066-60
www.equal-indigo.de www.bruecke-sh.de 
ICF in der sozialmedizinischen Nachsorge bei schwerst- und chronischkranken Kindern (Modell Bunter Kreis) Das Projekt "Interdisziplinäre Nachsorge in der Pädiatrie des beta Instituts, gemeinnütziges Institut für angewandtes Gesundheitsmanagement, Entwicklung und Forschung in der Sozialmedizin" begann 2004 mit Hilfe von Frau Prof. Dr. Hollenweger, der WHO-Beauftragten für die Entwicklung der "ICF Children and Youth", die ICF für die Anwendung im Bereich der sozialmedizinischen Nachsorge nach § 43 aufzubereiten. Aus der umfassenden ICF wurden hierfür die nachsorgerelevanten Items in Expertenrunden und anhand von Meinungen der Nachsorgemitarbeiter ausgewählt. Da im Bereich der Kinderversorgung die Familie ausschlaggebend für die Art und den Erfolg der Versorgung ist, wurden die Komponenten der ICF durch die Komponente "Systemfaktor – Familie" ergänzt. Das Ergebnis ist ein Assessmentbogen mit allen nachsorgerelevanten Items, der in den Nachsorgeeinrichtungen verwendet wird. Darüber hinaus gibt es ICF Core Sets mit nachsorgerelevanten Beispielen und Erläuterungen für die Krankheitsbilder Diabetes Mellitus Typ 1, Früh- und Risikogeborene, Onkologie: Hirntumoren, Leukämien und Cystische Fibrose, die im Praxishandbuch Pädiatrische Nachsorge erhältlich sind. Stand: In Zukunft werden die Nachsorgeeinrichtungen, die sich im Qualitätsverbund Bunter Kreis zusammengeschlossen haben, das ICF-Assessment mittels der entwickelten Instrumente zu Beginn und am Ende einer sozialmedizinischen Nachsorgemaßnahme durchführen. Die Informationen werden zentral gesammelt, was die Möglichkeit der Reflexion der ICF-Anwendung bietet.  Antje Otto
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
beta Institut gGmbH
Kobelweg 95
86156 Augsburg
antje.otto@beta-institut.de
+49 821 45054-151
www.bunter-kreis-deutschland.de 
Bremer Reha-Tool 3.1 (Mai 2006) - eine ICF-Arbeitshilfe für Schulungen, Kurzlistenerstellung und andere Funktionen auf CD-ROM Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit der WHO (ICF, 2001) liegt seit Oktober 2005 in der deutschsprachigen Endfassung vor (DIMDI, Köln).
Das Bremer Reha-Tool 3.1 enthält die vollständigen Codes der deutschsprachigen Version der Komponenten "Körperfunktionen, Körperstrukturen, Aktivität und Teilhabe, Umweltfaktoren" in den Domänen und Kategorien aller 4 Ebenen.
Nicht enthalten sind die Beurteilungsmerkmale und die zur Klassifikation gehörenden umfassenden Textpassagen und Anlagen.
Das Bremer Reha-Tool 3.1 stellt die komplette Vollversion der ICF (Tabellen) in einer einzigen Excel-Tabelle mit Hilfe von Fenstern dar, so dass eine einfache Übersicht über die Systematik der ICF und ein schneller Zugriff auf alle ca. 1500 Kategorien einschließlich der vollständigen Erläuterungen der Kategorien sowie der Ein- und Ausschlüsse gegeben ist.
Das Bremer Reha-Tool 3.1 enthält zusätzlich die ICF-Kurzversion und die ICF-Vollversion (jeweils alle Kategorien) in Komplett-Tabellen, aus denen beliebige, auf den jeweiligen Zweck der Anwendung gerichtete Kurzlisten erstellt werden können. Die CD-ROM enthält eine Video-Demo, die durch das Tool führt.
Das Bremer Reha-Tool 3.1 wurde von der WHO für Deutschland, Österreich und die Schweiz lizenziert (Genf, Mai 2006).
Dr. med. Michael Sperling
Vorstraße 18 A
28359 Bremen
fmsperling@web.de
Vertrieb: www.icf-tools.de
Leistungsbeschreibungen nach ICF für die Ergotherapie in der ambulanten Rehabilitation Der Deutsche Verband der Ergotherapeuten e.V. (DVE) entwickelt Leistungsbeschreibungen nach ICF. Die Leistungsbeschreibungen stellen die Indikationen und Ziele der Ergotherapie in verschiedenen Bereichen der ambulanten Rehabilitation (muskuloskeletale, neurologische, psychische/psychosomatische, onkologische, kardiale, geriatrische Rehabilitation sowie Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen) dar und beschreiben die Leistungen der Ergotherapie bei den einzelnen Indikationen. Dies soll ErgotherapeutInnen die Anwendung der ICF erleichtern und das Leistungsspektrum der Ergotherapie in einer berufsgruppenübergreifend verständlichen Sprache transparent machen.
Stand: Das Projekt läuft seit Ende 2005; kurz vor Fertigstellung befinden sich die Leistungsbeschreibungen für die ambulante muskuloskeletale, neurologische und psychische/psychosomatische Rehabilitation. Die Veröffentlichung auch der weiteren Leistungsbeschreibungen ist für Anfang 2008 geplant.
Sabine George, Vorstandsmitglied für Standards & Qualität
Reimund Klier, Vorstandsmitglied für Versorgung & Kostenträger

Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V. (DVE)
Postfach 2208
76303 Karlsbad
s.george@dve.info r.klier@dve.info
Tel: +49 (0)7248 91810
Praxisorientierte Anwendung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) in der medizinischen Rehabilitation von psychisch erkrankten und behinderten Menschen Nachdem das Rehabilitationsmanagement seit 1998 auf Grundlage der ICIDH (Core Set-Bildung im Hause) erfolgte, wurde nach Erscheinen der ICF eine breitere Grundlage gewählt. In Zusammenarbeit mit zwei weiteren Rehabilitationseinrichtungen für psychisch kranke Menschen (RPK) wurde in einem zweistufigen Delphi-Verfahren ein einrichtungsspezifisches Core Set entwickelt und in den Rehabilitationsalltag eingeführt. Hauptgründe für die Einführung lagen in der Einheitlichkeit der Terminologie und der Möglichkeit, eine disziplinübergreifende Sprache nutzen zu können. Seit Oktober 2004 wird das ICF Core Set in den Häusern am Latterbach, Herzogsägmühle standardmäßig eingesetzt. Im rehabilitativen Alltag hat es sich gut bewährt. Dies wurde möglich, indem Zielsetzungen und Maßnahmen nicht auf einzelne ICF-Items bezogen werden, sondern sogenannte Problemfelder oder Problemcluster gebildet werden. Weitere Ziele sind die Unterlegung einzelner Items (vor allem bei Aktivitäten) mit typischen Beispielen, um die gleichsinnige Anwendung weiter zu fördern. Desweiteren wird die Anwendung in komplentären Bereichen in der Region angestrebt, um auch im Längsschnitt eine fortlaufende gemeinsame diagnostische Grundlage zu erhalten.
Stand: Im rehabilitativen Alltag eingeführt.
Dr. Klaus Keller
Michael Bräuning-Edelmann
Rehabilitationszentrum Häuser am Latterbach
Medizinische Rehabilitation
Am Latterbach 13
86971 Peiting - Herzogsägmühle
Deutschland
k.keller@herzogsaegmuehle.de m.braeuning-edelmann@herzogsaegmuehle.de
Tel: +49 (0)8861219-301
ICF in der interdisziplinären Frühförderung Die Vereinigung für Interdisziplinäre Frühförderung - Nord (ViFF-Nord) hat ein Projekt zur Standardisierung der Eingangs- und Verlaufsdiagnostik initiiert. Mit Hilfe einer modifizierten Checklist erfolgt die Dokumentation der Beeinträchtigungen und Ressourcen der vorgestellten Kinder und Familien in den Dimensionen der ICF. Darauf aufbauend werden die Therapieziele in der Fallkonferenz festgelegt.
Stand:
Ein Pilotprojekt wurde an zwei Frühförderstellen in Norddeutschland durchgeführt und abgeschlossen. Dabei wurden ca. 200 Kinder erfasst. Aus den gewonnenen Daten erfolgt derzeit eine Überarbeitung der Checklist mit dem Ziel einer breiteren Nutzung durch interessierte Frühförderstellen.
Dr. med. Olaf Kraus de Camargo,
2. Vorsitzende der ViFF-Nord
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Sozialpädiatrie und Kinderneurologie
Interdisziplinäres Qualitätsmanagement Luskroog 17
D-23730 Neustadt in Holstein k-d-c@web.de
Tel: +49 (0)175 175-4264
Fax: +49 (0)4561 513453
Europäisches ICF Core Set der EUMASS für die sozialmedizinische Begutachtung bei länger dauernder Beeinträchtigung der beruflichen Leistungsfähigkeit Die Arbeitsgruppe ICF der Europäischen Vereinigung der Sozialversicherungsärzte (EUMASS), zu der der Berufsverband der Sozialversicherungsärzte Deutschlands e.V. (BSD) gehört, erstellt einen auf europäischer Ebene abgestimmten Listenauszug der ICF für die sozialmedizinische Begutachtung länger dauernder Beeinträchtigung der beruflichen Leistungsfähigkeit. Beteiligte Länder: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Niederlande, Norwegen, Schweden, Tschechien und Ungarn.
Stand: Im November 2005 wurden in verschiedenen europäischen Ländern von je einer Expertengruppe Entwürfe eines Core Set der ICF für die sozialmedizinische Begutachtung bei länger dauernder Beeinträchtigung der beruflichen Leistungsfähigkeit erstellt. Sie wurden im Februar 2006 auf einer Konsensus-Sitzung in Leuven zu einem gemeinsamen europäischen Entwurf von 20 Kategorien zusammengeführt und im Juni 2006 auf dem EUMASS-Kongress in Dublin vorgestellt. Das Core Set wird nun in den beteiligten Ländern praktisch erprobt. Vorgesehener Projektabschluss mit Veröffentlichung des Core Set: 2007.
Dr. med. Elisabeth Nüchtern
MDK Baden-Württemberg
Hauptverwaltung
Ahornweg 2
77933 Lahr
Deutschland
Tel. +49 (0)7821 938-153
Validität und Sensitivität von ICF Core Sets bei Patienten der stationären Frührehabilitation  Das ICF Core Set Projekt bei Patienten der Frührehabilitation ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der ICF Forschungsstelle an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit derzeit 14 kooperierender Studienzentren.
Ziel der Studie ist es, Validität, Sensitivität und Praktikabilität der ersten Versionen der ICF Core Sets für die Frührehabilitation zu testen. Zum Einsatz kommen sieben ICF Core Sets, die für die Frührehabilitation für Patienten mit neurologischen, kardiopulmonalen und muskuloskelettalen Erkrankungen im Akutkrankenhaus und für Patienten mit neurologischen, kardiopulmonalen und muskuloskelettalen Erkrankungen, sowie für geriatrische Patienten in der fachübergreifenden Frührehabilitation entwickelt wurden. Diese ICF Core Sets enthalten zwischen 47 und 123 ICF Kategorien der zweiten Ebene. Weiteres Ziel der Studie ist, einen Zusammenhang zwischen spezifischer Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit, dargestellt durch die ICF, und dem Pflegeaufwand herzustellen.
Stand: Projektbeginn der ICF Core Set Entwicklung: 2001. Beginn der Validitätstestung: 2004. Datenerfassung: bis Mitte 2006 in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich. Projektende: voraussichtlich 2007
Dieses Projekt wird vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung gefördert (BMGS, 124-43164-1/501).
Verantwortlich:
Prof. Dr. med. Gerold Stucki
Dr. Eva Grill, MPH
Ansprechpartnerin:
Christine Boldt, MSc Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
ICF-Forschungsstelle des WHO-Kooperationszentrums für das System Internationaler Klassifikationen im DIMDI
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr.17
81377 München
Deutschland
www.icf-research-branch.org
Validierung des ICF Core Sets aus der Patientenperspektive
Website Validierung Patientenperspektive
Das Ziel dieses Projektes ist es, die ICF Core Sets für chronische Gesundheitsstörungen aus der Patientenperspektive zu validieren. Dafür kommen zwei Forschungsmethoden zum Einsatz: Einzelinterviews und Fokusgruppen.
Stand: Die Validierung der ICF Core Sets für rheumatoide Arthritis aus der Patientenperspektive ist abgeschlossen.
Verantwortlich:
Prof. Dr. med. Gerold Stucki
Dr. Alarcos Cieza, MPH
Klinik und Poliklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr. 15
81377 München
Deutschland
Ansprechpartner:
Dipl. Psych. Michaela Coenen, MPH
Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
ICF-Forschungsstelle des WHO-Kooperationszentrums für das System Internationaler Klassifikationen im DIMDI
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr.17
81377 München
Deutschland
www.icf-research-branch.org
Validierung der umfassenden ICF Core Setsaus der Perspektive der Gesundheitsfachberufe
Website Validierung Gesundheitsfachberufe
Ziel dieses Projektes ist es, die ICF Core Sets für chronische Gesundheitsstörungen aus Sicht der Gesundheitsfachberufe (Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiten, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und den Pflegekräfte) über die Befragungsmethode des Delphi-Verfahrens zu validieren.
Stand: Die Validierung der ICF Core Sets für rheumatoide Arthritis aus der Perspektive der Gesundheitsfachberufe ist abgeschlossen.
Verantwortlich: Prof. Dr. med. Gerold Stucki
Dr. Alarcos Cieza, MPH Ansprechpartner:
Dr. Inge Kirchberger, MPH Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
ICF-Forschungsstelle des WHO-Kooperationszentrums für das System Internationaler Klassifikationen im DIMDI
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr.17
81377 München
Deutschland
www.icf-research-branch.org
EULAR European League against Rheumatism Europäische Validierung der ICF Core Sets für fünf musculoskeletale Krankheiten: rheumatische Arthritis, Osteoarthritis, Osteoporose, Rückenschmerz und chronischer Schmerz
Website Validierung musculoskeletale Krankheiten
Das Ziel dieses Projektes ist es, die erste Version der ICF Core Sets für rheumatoide Arthritis, chronisches Schmerzsyndrom, lumbaler Rückenschmerz, Osteoarthrose und Osteoporose innerhalb Europas zu validieren. Dafür wird derzeit eine multizentrische europäische Validierungsstudie durchgeführt.
Stand: Es werden Daten mit der ersten Version der ICF Core Sets für muskuloskelettale Gesundheitsstörungen bis Ende 2006 Europaweit erfasst.
Verantwortlich:
Prof. Dr. med. Gerold Stucki
Dr. Alarcos Cieza, MPH
Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
ICF-Forschungsstelle des WHO-Kooperationszentrums für das System Internationaler Klassifikationen im DIMDI
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr.17
81377 München
Deutschland Ansprechpartner:
Dr. Susanne Schwarzkopf
Klinik und Poliklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr. 15
81377 München
Deutschland
http://www.icf-research-branch.org
Kooperationsprojekt: MHADIE Measurement of Health and Disease in Europe Messung von Gesundheit und Behinderung in Europa: unterstützende Richtlinien-Entwicklung
Website MHADIE
Die Projektziele sind:
1) das ICF Modell als Struktur für die Analyse vorhandener allgemeiner gesundheitsbezogener Bevölkerungsstudien und statistischer Daten zu verwenden.
2) zu zeigen, dass das ICF Modell für die Beschreibung und Messung von Behinderungsmustern bei ausgewählten Erkrankungen länderübergreifend und auch im zeitlichen Verlauf adäquat einsetzbar ist. Weiterhin aufzuzeigen, dass ein Einsatz im klinischen als auch im Bildungssektor möglich und nützlich ist.
3) Politikempfehlungen und Richtlinien zu entwickeln, bezüglich vorhandener Datenquellen und diese mit dem ICF Modell in Einklang zu bringen.
Stand: Start 1.1.2005; Projektabschluss 2007
Verantwortlich:
Prof. Dr. med. Gerold Stucki
Dr. Alarcos Cieza, MPH Ansprechpartner:
Andrea Gläßel, BSc. Physioth., Dipl.-Kffr.
Doris Gabriele Gerstner, MPH Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
ICF-Forschungsstelle des WHO-Kooperationszentrums für das System Internationaler Klassifikationen im DIMDI
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr.17
81377 München
Deutschland
www.icf-research-branch.org
Kooperationsprojekt: Entwicklung eines ICF Core Sets für Patienten mit Schuppenflechte oder Psoriatric Arthritis Website Schuppenflechte Es werden in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe GRAPPA (Gruppe für Research and Assessment in Psoriasis and Psoriatric Arthritis GRAPPA), der Wellington School of Medicine and Health Sciencies und der ICF-Forschungsstelle des WHO-Kooperationszentrums für das System Internationaler Klassifikationen im Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) Core Sets für Schuppenflechte oder Psoriatric Arthritis entwickelt.
Stand: Start Januar 2005
Verantwortlich:
Prof. Dr. med. Gerold Stucki
Dr. Alarcos Cieza, MPH
Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
ICF-Forschungsstelle des WHO-Kooperationszentrums für das System Internationaler Klassifikationen im DIMDI
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr.17
81377 München
Deutschland
Ansprechpartner:
Dr. William Taylor
Senior Lecturer (Rehabilitation)
Rehabilitation Teaching and Research Unit
Wellington School of Medicine and Health Sciences

PO Box 7343
Wellington, New Zealand
Phone: +64 4 385 5999 ext 4901
Fax: +64 4 3895427
wtaylor@wnmeds.ac.nz www.icf-research-branch.org
Kooperationsprojekt: Entwicklung der ICF Core Sets für Ankylosing Spondylitis
Website Ankylosing Spondylitis
Basierend auf gegenwärtigen Empfehlungen der Arbeitsgruppe Ankylosing Spondylitis (ASAS) wurde dieses Projekt initiiert, um ICF Core Sets für Ankylosing Spondylitis zu entwickeln.
Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit der ICF-Forschungsstelle des WHO-Kooperationszentrums für das System Internationaler Klassifikationen im Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) und der Abteilung für Rheumatologie im Universitätskrankenhaus Maastricht, Niederlande durchgeführt.
Stand: Start 2004
Verantwortlich:
Prof. Dr. med. Gerold Stucki
Dr. Alarcos Cieza, MPH
Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
ICF-Forschungsstelle des WHO-Kooperationszentrums für das System Internationaler Klassifikationen im DIMDI
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr.17
81377 München
Deutschland
Ansprechpartner:
Annelies Boonen, MD, PhD
University Hospital Maastricht
Po Box 5800
6202 AZ
Maastricht The Netherlands
Phone: 0031 43 387 5026
Fax: 0031 43 387 5006
aboo@sint.azm.nl www.icf-research-branch.org
Entwicklung der ICF Core Sets für chronische Gesundheitsstörungen
Website chronische Gesundheitsstörungen
Das ICF Core Sets Projekt für chronische Gesundheitsstörungen ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der ICF-Forschungsstelle des WHO-Kooperationszentrums für das System Internationaler Klassifikationen im Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) in Deutschland an der Ludwig Maximilian Universität München und zwischenzeitlich 167 Partnerorganisationen/ kooperierender internationaler und nationaler Studienzentren. Die erste Version der ICF Core Sets für die folgenden Gesundheitsstörungen liegt bereits vor: Rheumatoide Arthritis, Osteoarthrose, Osteoporose, chronisches Schmerzsyndrom, lumbaler Rückenschmerz, Brustkrebs, Adipositas, Schlaganfall, Depression, chronisch obstruktive Lungenerkrankung, chronisch ischämische Herzerkrankung, Diabetes mellitus. Die erste Version der ICF Core Sets für chronische Gesundheitsstörungen wird derzeit in einer internationalen multizentrischen Studie getestet und validiert.
Stand:
Mit der ersten Version der ICF Core Sets werden weltweit Daten für chronische 12 Gesundheitsstörungen bis Ende 2006 erfasst.
Verantwortlich:
Prof. Dr. med. Gerold Stucki
Dr. Alarcos Cieza, MPH Ansprechpartner:
Michaela Kirschneck
Alicia Garza Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
ICF-Forschungsstelle des WHO-Kooperationszentrums für das System Internationaler Klassifikationen im DIMDI
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr.17
81377 München
Deutschland
www.icf-research-branch.org
Arbeitshilfe zur Anwendung der ICF in der sozialmedizinischen Begutachtung Erläuterungen zur Konzeption, Sprache und Struktur der ICF. Zweckbestimmung der ICF in der sozialmedizinischen Begutachtung. Listenauszüge sozialmedizinisch relevanter Komponenten, Domänen und Items.
Stand:
Abgeschlossen. Endfassung September 2006 beim MDKN verfügbar.
Viol, Manfred, Dr.med.habil.,
m.viol@mdk-th.de
MDKN - Unternehmensbereich Spezialaufgaben
Dr. Sabine Grotkamp
Leiterin der Sozialmedizinischen Expertengruppe
"Leistungsbeurteilung/Teilhabe"
Sabine.Grotkamp@mdkn.de
Tel.: +49 (0)511 8785 2600
Fax: +49 (0)511 8785 92601
http://www.mdkn.de
Ausbildungsmaterialien zur ICF Erstellung von Ausbildungsmaterialen zur ICF einschließlich Übungen, Fallvignetten und PowerPoint-Präsentationen für Ausbilder. Vorgesehen ist auch eine Ausbildungsreihe für das Selbststudium
Stand:
Im Gange; im Internet veröffentlichte Materialien werden laufend aktualisiert.
Dr. Michael F. Schuntermann
Dr.Michael.Schuntermann@drv-bund.de
Fau Sabine Erbstößer VDR Rehabilitationswissenschaftliche Abteilung
Eysseneckstr. 55
60318 Frankfurt
Deutschland
Beeinträchtigung der Lebensqualität durch Kommunikationsstörungen Patienten mit einer Dysphonie (Stimmstörung) werden präoperativ zu ihrer Lebensqualität (LQ) befragt: mit dem SF 36 zur allgemeinen gesundheitsbezogenen LQ, mit dem VAPP (Voice Activity and Participation Profile, entwickelt von Yiu/Ma, in deutscher Übersetzung) zu Einschränkungen der Kommunikation (Aktivität und Teilhabe) in den Lebensbereichen Beruf, Alltag, Familie und Freundeskreis. Diese LQ-Daten sind mitentscheidend für therapeutische Maßnahmen.
Stand: Fragebögen werden seit 2004 routinemäßig angewandt.
Gabriele Furche, Dipl.-Psych furche@uke.uni-hamburg.de Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Poliklinik für Hör-, Stimm- und Sprachheilkunde
Martinistr. 52
20246 Hamburg
Deutschland
Tel.: +49 (0)40 42803-2361
Fax.: +49 (0)40 42803-6814
Diskursanalyse der ICF Diskursanalyse der ICF, fokussiert werden: das Verständnis von Behinderung und der Normalitätsbegriff der ICF.
Stand: In der Endphase.
Marianne Hirschberg
m_hirschberg@gmx.de
FSP Biotechnik, Gesellschaft und UmweltFG Medizin/ Neurobiologie
Falkenried 94
20251 Hamburg
Deutschland
Tel: +49 (0)40 42803-6313
Fax: +49 (0)40 42803-6315
Entwicklung eines adaptiven, an den Grundstrukturen der ICF orientierten Patienten/Arzt-Fragebogens zur Erfassung von für die GKV wesentlichen Bereichen der Aktivitäten/Teilhabe (Mobilität, Selbstversorgung) (MOSES-Fragebogen) Die Zielsetzung des Projekts besteht darin, ein adaptives, rehabilitationsspezifisches Assessmentinstrument zu entwickeln, welches Mobilität und Selbstversorgung erfasst und sich inhaltlich orientiert an den Kategorien der ICF. Das Instrument soll als Fragebogen in einer Patienten- und einer Arzt-Version vorliegen und nach der probabilistischen Testtheorie (Rasch-Modell) erarbeitet werden. Zur Erprobung des Instruments wird der Fragebogen in zwei Phasen an insgesamt ca. 1.800 Patienten aus ca. 30 Rehabilitationseinrichtungen getestet. Nutzer können sich registrieren lassen und erhalten anschließend den Fragebogen kostenfrei (Mail an Herrn Dr. Farin oder auf www.aqms.de unter "Download Instrumente").
Stand: abgeschlossen
Dr. phil. Dipl. Psych. Erik Farin
erik.farin@uniklinik-freiburg.de
Universitätsklinikum Freiburg
Abt. Qualitätsmanagement und Sozialmedizin (Direktor: Prof. Dr. Jäckel)
Breisacher Str. 62 / Haus 4
79106 Freiburg
Deutschland
Tel. +49 (0)761 270-7443
Erfassung von Menschen mit hohem Förder- und / oder Begleitungsbedarf Auswahl von ICF Schlüsselkriterien zur Erfassung von Menschen mit hohem Förder- und/oder Begleitungsbedarf und Erarbeiten einer praxisorientierten Skalierung. Erarbeitung von Summen Scores und Grenzwerten. Erarbeitung eines Handbuches mit Durchführungsbestimmungen sowie zugehöriges Formularwesen. Erarbeitung von Dokumentationsblättern und Musterbeispielen. Ab 01.1.2004: Verpflichtende Dokumentation in allen Einrichtungen, welche mit Menschen mit hohem Förder- und/oder Begleitungsbedarf betreuen und dafür vom Amt der Kärntner Landesregierung unterstützt werden.
Stand:
Abgeschlossen; Revision geplant zum Januar 2005.
Mag. Isabella Scheiflinger
isabella.scheiflinger@ktn.gv.at
Abteilung 13 Soziales, Jugend, Familie und Frau, Amt der Kärntner Landesregierung,
Völkermarkter Ring 31
9020 Klagenfurt Dr. Klemens Fheodoroff
klemens.fheodoroff@gailtal-klinik.at
Gailtal-Klinik Hermagor
Abt. für Neurologische Rehabilitation
Radniger Straße 12
9620 Hermagor
Österreich
ICF Core Sets bei bestimmten Krankheitsbildern Das Projekt wird in Zusammenarbeit von Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt. Die Erstellung einer Klassifikation der funktionalen Gesundheit in der rehabilitativen Praxis ist das angestrebte Ziel.
Stand:
Beginn 2002, Ende 2004.
Univ.-Prof. Dr. Michael Quittan (Präsident)
Michael.quittan@univie.ac.at Österreichische Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Univ.-Klinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation
Währinger Gürtel 18-20
1090 Wien
Österreich
Tel.: +43 1 40400 5277
ICF Core Sets in der Frührehabilitation Das Projekt, das gemeinsam mit der Uni. München durchgeführt wird, soll untersuchen auf welche Bereiche die von der WHO entwickelten Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (Classification of Functioning, Disability and Health, WHO 2001) angewandt werden kann. Dieses zeigt die Beeinträchtigung der funktionalen Gesundheit und der Pflegebedürftigkeit bei Patienten in der ergänzenden Frührehabilitation. Die damit erstellten sollen als Kommunikationsplattform zwischen den einzelnen Berufsgruppen der Rehabilitation dienen.
Stand:
Beginn November 2002, voraussichtliches Ende Herbst 2003.
Univ.-Prof. Dr. Michael Quittan
Michael.quittan@univie.ac.at
Österreichische Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Univ.-Klinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation
Währinger Gürtel 18-20
1090 Wien
Österreich
Tel.: +43 1 40400 5277
Klassifizieren oder Abklassifizieren? Die "International Classification of Functioning, Disability and Health" (ICF), ihre Potenzen und Probleme; Kritische Anmerkungen zur ICF; Kritische Anmerkungen zur Kodierung mit der ICF Befassen sich u.a. mit praktischen und konzeptionellen Problemen der ICF, mit dem Behinderungsbegriff in ICIDH, ICF und SGB IX, mit den möglichen Auswirkungen auf das Bild von Menschen mit Behinderungen, mit den Themen: Die ICF und die Ethik, Die ICF und das Individuum, Die ICF und Betreuung, Assistenz und Selbstbestimmung, Die ICF und die (Sonder-)Pädagogik. Zum Teil überlappt die Arbeit mit dem Vortrag und der anderen vorliegenden Kritik, anderes ist nur in ihr enthalten.
Stand:
Abgeschlossen.
Almut-Hildegard Meyer
Deutschland
Tel: +49 (0)731 3885253
Memorandum zur ICF Situations- und Problemanalyse; Zum Verhältnis von ICIDH zur ICF; Schlussfolgerungen zur Anpassung und Umsetzung der ICF in der BRD; Empfehlungen an die Spitzenverbände der GKV
Stand: Zum 30.05.2003 Vorlage bei den Spitzenverbänden der GKV.
Leistner, Klaus. Doz.Dr.med. MDS Essen
r.ottersbach@mds-ev.de Medizinischer Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) Essen
Lützowstraße 53
45116 Essen
Deutschland
Tel: +49 (0)201 8327 0
Fax:+49 (0)201 8327 490
NURSING data NURSING data schafft unter Berücksichtigung der nationalen und internationalen Gegebenheiten die Grundlagen für vergleichbare, standardisierte Pflegedaten, die auf alle Pflegebereiche des schweizerischen Gesundheitswesens anwendbar sind. Dabei geht es insbesondere um die Eruierung und Selektion der Daten, die für die Beschreibung der Pflege relevant sind sowie um deren begriffliche Bestimmung in den drei Amtssprachen.
Stand:
Im Gange.
Anne Berthou
Anne.Berthou@isesuisse.ch
Anne Berthou, Cheffe de projet, Institut de santé et d'économie (ISE), Bâtiment la Ruche
Site de Cery
1008 Prilly (Suisse)
Schweiz
Tel. direkt : + 41 21 641 05 83
Tel. Sekr.: + 41 21 641 05 80
Fax : + 41 21 641 05 81
Personbezogene Kontextfaktoren Genetischer Kontext, Alterung, Physische Konstitution, Psychische Konstitution, Epigenese Stand: Abgeschlossen. Veröffentlicht in: Das Gesundheitswesen, 68. Jahrgang 2006, S. 747-759: Personenbezogene Kontextfaktoren, Teil I (Teil II im Druck ebenda) Viol, Manfred, Dr.med.habil.,
m.viol@mdk-th.de
MDKN - Unternehmensbereich Spezialaufgaben
Dr. Sabine Grotkamp
Leiterin der Sozialmedizinischen Expertengruppe
"Leistungsbeurteilung/Teilhabe"
Sabine.Grotkamp@mdkn.de
Tel.: +49 (0)511 8785 2600
Fax: +49 (0)511 8785 92601
http://www.mdkn.de
Rehab-Gespräche, ICF-strukturiert Bei unseren Rehab-Gesprächen (Patient, Arzt, Physio, Pflege) wird die Gesprächsführung und -protokollierung nach dem ICF-Konzept geführt. Allgemein sind die Anwender damit sehr zufrieden. (ca. 1'100 Patienten/Jahr)
Stand:
Seit 2 Jahren routinemäßig angewandt.
Dr.med. H.A. Schwarz, Chefarzt
hans.schwarz@bethesda.ch
www.bethesda.ch Gellertstraße 144, Postfach
4020 Basel
Schweiz
Tel.: +41 (61) 315 23 24
Fax:+41 (61) 315 23 34
Synopsis von ICIDH und ICF Tabellarische Gegenüberstellung der Dimensionen, Konstrukte und Komponenten der ICIDH und ICF mit ihren sozialrechtlichen Entsprechungen.
Stand:
Zum 30.05.2003 Entwurf abgeschlossen.
Leistner, Klaus. Doz.Dr.med. MDS Essen
r.ottersbach@mds-ev.de Medizinischer Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) Essen
Lützowstraße 53
45116 Essen
Deutschland
Tel: +49 (0)201 8327 0
Fax:+49 (0)201 8327 490
Umsetzung der "International Classification of Functioning, Disability and Health" (ICF) in die Alltagspraxis der Neurorehabilitation Ein interdisziplinäres Projektteam der Abteilung für Rehabilitation erarbeitete die Grundlagen zur ICF-Umsetzung im Abteilungsalltag. Ziel war es die ICF-Denkweise allen Mitarbeiterinnen vertraut zu machen und eine ICF-konforme Sprache an Rehabilitationsrapporten und in den Dokumentationen einzuführen. Als erstes wurde für alle Domänen ein verbindlicher, einfacher ICF-Grundraster für die interdisziplinäre Anwendung definiert, der von den Spezialdisziplinen durch einen Fachraster zum Eigengebrauch erweitert wurde. Der Ablauf der interdisziplinären Rehabilitationsrapporte wurde auf der Basis der ICF-Systematik neu gestaltet. Diese bauen auf den Grundrastern auf, die Rapportabfolge erfolgt nicht mehr in Reihenfolge der verschiedenen behandelnden Fachbereichen, sondern sie bewegt sich entlang der ICF-Systematik (Funktion / Struktur - Aktivitäten / Partizipation - Kontext), wobei für jede Domäne festgelegt wurde, welcher Fachbereich die Erstinformationen gibt. Das seit April 2002 in den Abteilungsalltag umgesetzte Projekt führte zu einer Verbesserung der interdisziplinären Arbeitsprozesse und bewirkte ein systematischeres Vorgehen bei der Rehabilitationsplanung. Das Projekt ist abgeschlossen und im Alltag umgesetzt. Zur Zeit werden die Umsetzungsmodalitäten noch verfeinert, so ist ein Folgeprojekt zur "Rehabilitationszielformulierung auf ICF-Basis" geplant.
Stand: Abgeschlossen und im Alltag umgesetzt.
Dr. med. Hans Peter Rentsch
Hanspeter.rentsch@ksl.ch Leitender Arzt für Rehabilitation, Abteilung für Rehabilitation
Kantonsspital Luzern
6000 Luzern 16
Schweiz
Tel: (+41) (0) 41 205 54 37
Verwendung der ICF in der sozialmedizinischen Beurteilung: Eine explorative Studie zur Umsetzung in der neurologischen Rehabilitation Leistungsbeurteilung in der neurologischen Rehabilitation 
Stand:
Läuft 1. April 2002 bis 30. April 2004.
Dipl.-Pol. Max Ueberle
M.Ueberle@Asklepios.com
www.ICF-Schaufling.de
Forschungsgruppe ICF (Projektleiter Dr. Peter Frommelt; Holger Grötzbach, M. A.), Asklepios Klinik Schaufling
Hausstein 2
94571 Schaufling
Deutschland
Tel: +49 (0)9904 77-7561
Zugangssteuerung zur Rehabilitation Anwendung der ICF bei der Antragstellung, beim Eingangsassessment, bei der Definition des Rehabilitationsziels, bei der Entwicklung des Rehabilitationsplans und der Ergebniskontrolle als Konzept und in jeweils unterschiedlicher Ausführlichkeit.
Stand:
Vorplanung.
Prof. Dr. Jocheim
Prof.Jochheim@t-online.de mit der Deutschen Vereinigung für die Rehabilitation Behinderter Deutschland
Rehab-CYCLE ® Der Rehab-CYCLE ist die erste ICF-basierte Software für das Rehabilitations- Management von Patienten. Die Rehab-CYCLE Software ist eine umfassende Lösung für das Rehabilitations management von Patienten. Die ICF-basierte Software enthält alle notwendigen Tools für die erfolgreiche Bewältigung der vielfältigen Anforderungen, welche durch die moderne Rehabilitation täglich gefordert werden. Die Software leitet den Benutzer durch die vier Schritte des Rehab-CYCLE Assessment, Assignment, Intervention und Evaluation. Zusätzlich beinhaltet die Software einen ICF Browser, die ICF Core Sets, ein Diagnose-Modul und eine Fall-Administration.
Stand: Nach einer über 5 Jahre dauernden Forschungs- und Entwicklungsphase steht die Software per Oktober 2004 in Deutsch zur Verfügung.
Dr. W. Steiner
(info@rehabnet.ch)
RehabNET
Hofackerstr. 7
8032 Zürich
www.rehabnet.ch - Klinik und Poliklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation der Ludwig Maximilians Universität München - Schweizer Rehabilitations-kliniken: Bethesda in Basel, Klinik Adelheid in Oberägeri und RehaClinic in Zurzach
- RehabNET AG, Schweiz
Die Messung der Teilhabestörung nach SGB IX: Eine Multicenterstudie zur Machbarkeit Für die Bereiche Bewegungsapparat und Neurologie wurden reharelevante Sachverhalte identifiziert und ein mnemonischer Drei-Letter- Code eingeführt, um die Brauchbarkeit und das Verständnis zu erleichtern, z.B. FAB – Familienbeziehungen. Das Messsystem basiert auf der Zuteilung von Deskriptoren aus ICD und ICF, die vom Arzt gradiert werden (Urban 2003). Somit können sowohl die Ausgangslage wie auch der Grad der Zielerreichung und das Rehabilitationsergebnis als Messgrößen angegeben werden. Ca. 260 Rehabilitanden aus vier Kliniken sind bis jetzt erfasst, die Rückmeldungen weisen auf eine gute Machbarkeit hin, die ersten Auswertungen laufen zur Zeit. Es läuft eine weitere Studie zur Bestimmung der Interrater-Reliabilität. Da jeder Patient von einem Arzt aus dem Akuthaus und zwei Ärzten aus der Rehaklinik beurteilt wird, kann die Interrater-Reliabilität auch fächerübergreifend bestimmt werden.
Stand:
Aus dem Projekt ist ein neuer Ansatz zur praxisorientierten Nutzung der ICF hervorgegangen.
Prof. Dr. med. Eckart Jacobi
eckart.jacobi@uni-ulm.de
Website
Forschungsinstitut für Rehabilitationsmedizin an der Universität Ulm, Sitz:
Rheumaklinik Bad Wurzach
88405 Bad Wurzach
Deutschland
Tel.: 07564/301-196
Fax: 07564/301-170
Frau Dr. med. Annette Leitner
annette.leitner@uni-ulm.de
 
Forschungsinstitut für Rehabilitationsmedizin an der Universität Ulm
Helmholtzstr.22
89081 Ulm
Deutschland
Tel.: 0731/500-31090
Fax: 0731/500-31092