DIMDI - ICF - Projekte im deutschsprachigen Raum


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ICF-Projekte im deutschsprachigen Raum

Das DIMDI gibt als WHO-Kooperationszentrum für das System der Internationalen Klassifikationen die deutschsprachige Übersetzung der ICF heraus. In diesem Zusammenhang veröffentlicht das DIMDI als zusätzliche Serviceleistung die nachstehende Übersicht von ICF-Projekten im deutschsprachigen Raum. Wir nehmen in diese Liste Informationen über Projekte bzw. Produkte auf, die uns von Dritten mitgeteilt werden. Damit ist keine Empfehlung des DIMDI und der WHO zu deren Nutzung verbunden. Neugemeldete Projekte werden jeweils an den Anfang der Liste gestellt.

Erstellung eines Leitfadens zur Anwendung von klinischen Messverfahren in der Tumornachsorge und Rehabilitation von Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren

Ziel des Projektes ist es, die im ICF-Core-Set für Kopf-Hals-Tumore definierten Inhalte einer interdisziplinären Tumornachsorge mit konkreten Messinstrumenten zu hinterlegen, mit denen die Therapieziele überprüft werden können. Dabei soll ein klinisch-praktischer Leitfaden erstellt werden, der zu jedem Aspekt des ICF-Core-Sets geeignete Messinstrumente zum Überprüfen der Leistungsfähigkeit des Patienten in den verschiedenen Lebensbereichen vorschlägt. Außerdem sollen der bzw. die Zeitpunkt(e) nach Abschluss der Tumorbehandlung festgelegt werden, an denen die Messung(en) idealerweise erfolgen sollten. Im Rahmen einer interdisziplinären Tumornachsorge definiert der Leitfaden ebenfalls, welche ICF-Kategorien von welchen Berufsgruppen beurteilt werden.

Der Projektaufbau gliedert sich in drei Teile:

  • Vorstudien: systematischer Literaturreview, berufsgruppenspezifische Delphibefragungen, Patienteninterviews
  • Konsensuskonferenz: interdisziplinärer, formaler Entscheidungs- und Konsensusprozess, in den die Erkenntnisse aus den Vorstudien integriert werden und in dem der Leitfaden definiert wird
  • Implementierung des Leitfadens an mindestens drei beteiligten Kliniken

Das Projekt wird gefördert durch die Deutsche Krebshilfe e.V.

Stand: Beginn im Frühjahr 2010 mit dem Literaturreview und berufsgruppenspezifischen Delphibefragungen, Laufzeit 2 Jahre

PD Dr. Alarcos Cieza, MPH
Alarcos.Cieza@med.uni-muenchen.de
Leitung der Forschungseinheit für Biopsychosoziale Gesundheit
Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
Ludwig-Maximilians-Universität

Ansprechpartnerin:
Dr. med. Uta Tschiesner
Klinik für Hals- Nasen- Ohrenheilkunde, Kopf-Hals-Chirurgie
(Direktor der Klinik: Prof. Dr. med. A. Berghaus)
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr.17
81377 München

Tel.: +49 (0)89 2180 78277
Fax: +49 (0)89 2180 78278
Uta.Tschiesner@med.uni-muenchen.de

Zuletzt aktualisiert am: 05.05.2010 

 


ICF eLearning Tool - ein webbasierter Ansatz für die Durchführung von ICF Schulungen

Ziel des Projektes ist es, die Zielsetzungen und Anwendungsmöglichkeiten der ICF in einem standardisierten Lehrprogramm global zur Verfügung zu stellen. Das ICF eLearning Tool begegnet dieser pädagogischen Herausforderung mit Hilfe von vier Modulen (Einführung, Basic, Advanced und Specialized), die für verschiedene Anwendungsbereiche geeignet sind: Klinische Praxis, Statistiken im Bereich Gesundheit und Behinderung, Behinderten- und Sozialdienste, Forschung und Bildung.
Das Einführungs-Modul richtet sich an alle Zielgruppen und Anwendungsbereiche. Seine Hauptziele sind die Vermittlung
allgemeiner Informationen über den Hintergrund und Kontext der ICF und die Verbesserung des Verständnisses der ICF, ihrer Struktur und Komponenten sowie des dahinter stehenden Modells.
Die Entwicklung des web-basierten Trainingsprogramms für die ICF erfolgt in Kooperation mit dem Classification, Assessment, Surveys and Terminology Team der WHO, dem WHO Family of International Classifications (WHO-FIC) Education Committee und der WHO-FIC Functioning and Disability Reference Group.

Stand: Das Einführungs-Modul ist fertig gestellt und steht derzeit in zwei Sprachen (Englisch und Spanisch) zur Verfügung. Eine deutsche Übersetzung folgt. Der Abschluss des Feldtests ist für Juli 2010 geplant. Im Oktober 2010 wird das Einführungs-Modul beim jährlichen Meeting des WHO Network of Collaborating Centres for the Family of International Classifications vorgestellt.

PD Dr. Alarcos Cieza, MPH
Leitung der Forschungseinheit für Biopsychosoziale Gesundheit
Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften

Ansprechpartnerin:
Alicia Garza
Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr.17
81377 München

Tel.: +49 (0)89 2180 78224-277
Fax: +49 (0)89 2180 78278
Alicia.Garza@med.uni-muenchen.de

www.icf-research-branch.org

ICFeLearning Tool

 


Anwendung der ICF Core Sets in der Begutachtung von Patienten mit lumbalen Rückenschmerzen und generalisiertem Schmerzsyndrom

Ziel des Projektes ist es, zu überprüfen, ob die ICF Core Sets als Basis zur Anfertigung von Gutachten über Patienten mit chronischen lumbalen Rückenschmerzen und generalisiertem Schmerzsyndrom dienen können. Eine Begutachtung von Patienten auf Grundlage der ICF könnte zu einer systematischen und umfassenden Berücksichtigung aller für Patienten mit chronischen Schmerzen relevanten Aspekte der Funktionsfähigkeit und Behinderung führen, zur Standardisierung von Gutachten beitragen und die Kommunikation zwischen Ärzten und Renten- und Versicherungsträgern durch Verwendung der standardisierten ICF-Kategorien erleichtern.

Der Inhalt von zufällig ausgewählten ärztlichen Gutachten wird analysiert und der identifizierte inhaltliche Gutachtentext in die Sprache der ICF übersetzt. In diesem sogenannten "Linking", das von sozialmedizinischen Gutachtern sowie von Mitarbeitern des IHRS durchgeführt wird, wird jedem inhaltlichen Gutachtentext eine entsprechende ICF-Kategorie zugeordnet. Die auf diese Weise identifizierten ICF-Kategorien werden daraufhin überprüft, ob sie in den Core Sets für chronische lumbale Rückenschmerzen und generalisierte Schmerzsyndrome enthalten sind.

Als Ergebnis der Studie können Aussagen darüber gemacht werden, ob sich der Inhalt der Gutachten durch die ICF-Kategorien der ICF Core Sets vollständig abbilden lässt.

Es können einerseits Aspekte der Funktionsfähigkeit und Gesundheit identifiziert werden, die für Patienten relevant sind (und daher in den ICF Core Sets enthalten sind), aber eventuell in der Begutachtung nicht berücksichtigt werden. Andererseits können auch Aspekte identifiziert werden, die in Gutachten enthalten sind, aber in den Core Sets nur unzureichend beschrieben sind. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse wäre es möglich, für den Zweck der Begutachtung eine entsprechende Ergänzung oder Differenzierung der ICF Core Sets vorzunehmen. Die Verwendung dieser ICF Core Sets als Grundlage der Begutachtung würde damit zur Qualitätssicherung und Standardisierung der Begutachtung beitragen.

Das Projekt wird von der Deutschen Rentenversicherung Bund Berlin finanziert. Die Durchführung erfolgt in Kooperation mit der Deutschen Rentenversicherung Bund Berlin, Bayern Süd, Mitteldeutschland und Rheinland-Pfalz.

Stand: Das Projekt wurde Anfang 2008 in Zusammenarbeit mit der Klinik und Poliklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation am Klinikum der Universität München (Dr. med. Andreas Winkelmann und Dr. Thomas Ewert) begonnen und wird Mitte 2010 abgeschlossen.

PD Dr. Alarcos Cieza, MPH
Leitung der Forschungseinheit für Biopsychosoziale Gesundheit
Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften

Ansprechpartnerin:
Michaela Kirschneck
Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr.17
81377 München

Tel.: +49 (0)89 2180 78227-198
Fax: +49 (0)89 2180 78230
Michaela.Kirschneck@med.uni-muenchen.de

www.icf-research-branch.org

 


Entwicklung und Evaluation einer ICF-basierten Patientenschulung für Schlaganfallpatienten in der Phase C und D

Ziel des Projektes ist es, eine Patientenschulung basierend auf dem Modell der ICF und dem ICF Core Set für Schlaganfall zu entwickeln und zu testen. Ziel der Schulung ist es, das Verständnis der Patienten für die ihre Funktionsfähigkeit beeinflussenden Faktoren zu vergrößern, die Selbsteinschätzung ihrer Kompetenzen, bezogen auf die Bewältigung von Schwierigkeiten und Barrieren, die im Alltag die Funktionsfähigkeit beeinflussen, zu erweitern (Selbstwirksamkeit), ihre Fähigkeit zum eigenverantwortlichen Umgang mit ihrer Erkrankung zu stärken (Selbstmanagement) und sie darin zu unterstützen, ihre Belange im alltäglichen Leben möglichst autonom und selbstbestimmt vertreten und gestalten zu können (Empowerment).
Die ICF-basierte Patientenschulung besteht aus drei Modulen.

Im Modul 1 wird die Funktionsfähigkeit des Patienten aus der Sicht des Patienten unter Verwendung des ICF Core Sets für Schlaganfall systematisch erfasst.

Im Modul 2 steht die individuelle Situation der teilnehmenden Patienten bezüglich problematischer Bereiche der Funktionsfähigkeit im Vordergrund. Es werden Zusammenhänge aufgezeigt sowie konkrete Interventionsmöglichkeiten erarbeitet.

Im Modul 3 wird die Schulung in sich reflektiert.

Durchführbarkeit und Akzeptanz der Schulung wurden in einer Pilot Studie überprüft. Die Evaluation der Patientenschulung erfolgt im Rahmen einer prospektiven, randomisiert kontrollierten Interventionsstudie (RCT) mit drei Messzeitpunkten. Mittel- und langfristig kann die Schulung die Erhaltung und Verbesserung der Funktionsfähigkeit der Patienten unterstützen und dadurch auch krankheitsbedingte Kosten reduzieren. Eine spätere Adaptation des Programms für andere Patientengruppen und Versorgungssituationen ist möglich.
Die Studie wird vom Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunkts "Versorgungsnahe Forschung – Chronische Krankheiten und Patientenorientierung" finanziert.
Die Datenerhebung der randomisierten Studie wurde in Kooperation mit folgenden Kliniken durchgeführt: m&i-Fachklinik Herzogenaurach (Dr. Schupp), RehaZentrum Nittenau (Prof. Henze), Fachklinik Kipfenberg (Prof. Nowak, Herr Dr. Wiederer), Medical Park Loipl (Prof. Sander), Klinikum Passauer Wolf (Dr. Rink), Klinikum am Europakanal (Dr. Weber), Klinikum Bad Neustadt (Dr. Rusche) und NeuroCom Isarwinkel (Fr. Ulze).

Stand: Zwischen November 2008 und Dezember 2009 wurden 260 Schlaganfallpatienten randomisiert, davon haben 215 tatsächlich entweder an der ICF-basierten Patientenschulung (N=110) oder an der Kontrollgruppe (N=105) teilgenommen.
Die Nachbefragung nach sechs Monaten wird Ende Juni 2010 abgeschlossen sein, die Datenauswertung soll im Juli 2010 abgeschlossen werden.

PD Dr. Alarcos Cieza, MPH
Leitung der Forschungseinheit für Biopsychosoziale Gesundheit
Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften

Ansprechpartnerin:
Dipl.-Psych. Carla Sabariego, MPH (Projektleitung)
Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr.17
81377 München

Tel.: +49 (0)89 2180 78213-14
Fax: +49 (0)89 2180 78230
Carla.Sabariego@med.uni-muenchen.de

www.icf-research-branch.org

http://www.forschung-patientenorientierung.de

 


Entwicklung von ICF Core Sets der Hand

Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung von ICF Core Sets der Hand, um Funktionsfähigkeit und Behinderung von Menschen mit Verletzungen/Erkrankungen der Hand zu beschreiben.
Die Entwicklung der ICF Core Sets der Hand wurde im Februar 2008 initiiert und ist ein Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und der ICF Research Branch, WHO FIC Collaborating Center (DIMDI) am Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften, Ludwig-Maximilians-Universität München. Beteiligte Studienzentren sind das Berufsgenossenschaftliche Unfallkrankenhaus Hamburg, die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen, die Berufsgenossenschaftlichen Kliniken Bergmannstrost/Halle a.d. Saale und das Unfallkrankenhaus Berlin. Das Projekt wird von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) finanziert.

Stand: Aufbauend auf Informationen aus vier Vorbereitungsstudien (systematische Literaturrecherche, qualitative Studie, Expertenbefragung, empirischen Studie), die in der Projektphase 2008/2009 durchgeführt wurden, verabschiedeten im Mai 2009 23 internationale Experten auf der Internationalen ICF Konsensuskonferenz in Nottwil (Schweiz) ein kurzes und ein umfassendes ICF Core Set der Hand.

Im Rahmen einer weiteren empirischen Studie, welche 2010 in den o. g. Studienzentren durchgeführt wird, werden die ICF Core Sets der Hand validiert. Ziel der Validierungsstudie ist es zu untersuchen, ob die ersten Versionen der ICF Core Sets der Hand alle nötigen Kategorien zur Beschreibung der funktionalen Gesundheit von Patienten mit Verletzungen/Erkrankungen der Hand enthalten, ob weitere Kategorien aufgenommen bzw. überflüssige Kategorien entfernt werden sollten.
Geplanter Abschluss der Validierungsstudie mit Veröffentlichung: Ende 2010.

PD Dr. Alarcos Cieza, MPH
Leitung der Forschungseinheit für Biopsychosoziale Gesundheit
Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften

Ansprechpartnerin:
Dipl.-Sportwiss. Sandra Kus, MPH
Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr.17
81377 München

Tel.: +49 (0)89 2180 78224
Fax: +49 (0)89 2180 78230
Sandra.Kus@med.uni-muenchen.de

www.icf-research-branch.org

 


Die ICF als Referenzrahmen zur Bewertung von Effectivenessstudien bei demenziellen Erkrankungen – ICF-Effekt

Ziel des Projektes ist es, anhand eines systematischen Literaturreviews zu demenziellen Erkrankungen und anhand der Ergebnisse von Interviews mit Menschen mit Demenz und mit Angehörigen unter Anwendung der ICF zu untersuchen, inwieweit in Interventionsstudien mit diesen Zielgruppen die Therapieziele berücksichtigt werden, die tatsächlich für die Betroffenen selbst relevant sind und inwiefern die Entwicklung neuer Erhebungsinstrumente, die auf diese relevanten Therapieziele fokussieren, notwendig ist.

Dafür werden

  1. alle in den letzten Jahren mit Menschen mit Demenz und/oder mit betreuenden Angehörigen durchgeführten und publizierten Effectivenessstudien identifiziert und die Ziele der durchgeführten Interventionen, die Outcome-Variablen und verwendeten Outcome-Instrumente ermittelt,
  2. Interviews mit Menschen mit Demenz bzw. mit Angehörigen von Menschen mit Demenz durchgeführt, um die Probleme und Herausforderungen aus Patienten- und Angehörigensicht zu erfassen,
  3. die Ergebnisse von 1) und 2) in die Sprache der ICF übersetzt,
  4. unter Verwendung der ICF als Referenzsprache die Ziele von Interventionen, die Outcome-Variablen und die aus Patienten- und Angehörigensicht benannten Probleme und Herausforderungen gegenüberstellt und
  5. die Ergebnisse dieser Untersuchungen in einer Datenbank im Internet zur Verfügung gestellt.

Die Finanzierung des Projektes erfolgt im Rahmen des Förderprogramms "Leuchtturmprojekt Demenz" durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG).
Kooperationspartner ist das Institut für Allgemeinmedizin (Direktor: Prof. Dr. Hendrik van den Bussche) am Zentrum für Psychosoziale Medizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Stand: Das im Juni 2008 begonnene Projekt wird Ende April 2010 abgeschlossen.

PD Dr. Alarcos Cieza, MPH
Leitung der Forschungseinheit für Biopsychosoziale Gesundheit
Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften

Ansprechpartner:
Dipl. Psych. Eva Esteban, MPH
Eva.Esteban@med.uni-muenchen.de

Dipl. Pflegewirtin (FH) Elisabeth Linseisen, MScN
Elisabeth.Linseisen@med.uni-muenchen.de

Dr. Marita Stier-Jarmer MA, MPH
Marita.Stier-Jarmer@med.uni-muenchen.de
Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr. 17
81377 München

Tel.: +49 (0)89 2180 78227-198,
Fax: +49 (0)89 2180 78230

www.icf-research-branch.org

 


Entwicklung eines generischen ICF-SetsICF Parsimonious Set

Das Ziel dieses Projektes ist es, eine minimale Menge von ICF-Kategorien zu definieren, die sowohl für Menschen mit als auch ohne Gesundheitsstörungen und somit auch für die Allgemeinbevölkerung relevant sind.

Stand: Es wurden bisher drei Datensätze getrennt voneinander analysiert:

  1. Daten zu Patienten mit verschiedensten Haupterkrankungen aus verschiedenen ICF-Core-Sets Studien,
  2. Daten der Allgemeinbevölkerung Deutschlands aus dem Bundesgesundheitssurvey 1998 und
  3. Daten der Allgemeinbevölkerung der USA aus dem National Health and Nutrition Examination Survey 2005.

Basierend auf diesen Datenanalysen wurde ein erster Vorschlag für eine derartige Menge von ICF-Kategorien erarbeitet. Dieser soll an weiteren Datensätzen validiert werden.
Die Entwicklung des ICF Parsimonious Set erfolgt in Kooperation mit der WHO Family of International Classifications (WHO-FIC) Functioning and Disability Reference Group.

PD Dr. Alarcos Cieza, MPH
Leitung der Forschungseinheit für Biopsychosoziale Gesundheit,
Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
und
Dipl.-Stat. Cornelia Oberhauser

Ansprechpartnerin:
Dipl.-Stat. Cornelia Oberhauser
Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr.17
81377 München

Tel.: +49 (0)89 2180 78222
Fax: +49 (0)89 2180 78230
Cornelia.Oberhauser@med.uni-muenchen.de

www.icf-research-branch.org

 


Tesauros – Quantifizierte Befunddokumentation auf ICF-Basis

Tesauros ist eine Excel-Datei, mit der eine zeitoptimierte, standardisierte Befunddokumentation durchgeführt werden kann. Die Entwicklung erfolgte von Mai 2007 bis Dezember 2008. Im Erst- und Abschlussbefund entsteht mit Hilfe von Dropdown-Menüs und Verkettungen von Zellen ein Satz, der die Ebenen Aktivität/Partizipation, Funktion und Struktur variabel miteinander kombinieren kann, sie in einen direkten logischen Zusammenhang bringt und diese quantifiziert (nach den Richtlinien des Zentralverbandes der Physiotherapeuten). Das System wird von Physio- und Ergotherapeuten benutzt. Eine Weiterentwicklung im Bereich der Sprachtherapie ist möglich.

Das System wurde im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Hochschule Aalen im Fachbereich Informatik von April bis Oktober 2009 weiterentwickelt. In einem relationalen Datenbanksystem sind alle ICF-Items/-Kodierungen für eine standardisierte Befundaufnahme, die Zielsetzungen und die Verlaufsdokumentationen enthalten. Diese können auf Basis einer HTML-Technologie ausgewählt werden. Die Ebenen Aktivität/Partizipation, Funktion und Struktur werden dabei in Zusammenhang gebracht. Patientenziele können auf der Aktivitäts- und Partizipationsebene mit einer Prioritätsskala standardisiert festgelegt werden.  Des Weiteren ist es möglich, die Beurteilungsmerkmale der ICF-Items mit international anerkannten Messverfahren zu verknüpfen. So entsteht ein differenziertes und standardisiertes Bild des Patienten.

Darüber hinaus ist der "Casemanagement-Index" (CMI), welcher vom Arbeitskreis ICF des Neurologischen Rehabilitationszentrums Godeshöhe entwickelt wurde, in die Software integriert worden. Der CMI stellt eine Verbindung aus Barthel-Index und ICF dar. Dabei lassen sich die Barthel-Punkte und die ICF-Kodierung auf Basis eines gekoppelten Auswahlmenüs darstellen.

Das gesamte System kann im Bereich der Physio-, Ergo- und Sprachtherapie sowie in der Pflege, der Neuropsychologie, dem Sozialdienst und von Ärzten benutzt werden und soll in einem Drittmittelprojekt weiterentwickelt werden.

Ziel:

  • Integration des CMI in den Klinikalltag
  • Weiterentwicklung der Software im Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit
  • Verbindung des Systems mit anerkannten und zu entwickelnden Messverfahren zu den Beurteilungsmerkmalen jedes einzelnen ICF-Items (Fernziel).

Ansprechpartner:
Neurologisches Rehabilitationszentrum Godeshöhe
Hochschule Aalen

Arbeitskreis ICF des Neurologischen Rehabilitationszentrums Godeshöhe:
Dr. med. Guido Ketter
ketter@godeshoehe.de

Dr. med. Güldenberg
güldenberg@godeshoehe.de

Anna Marten
Thomas Stage
casemanagement@godeshoehe.de

Joachim Seidel
j.seidel@godeshoehe.de

Jochen Pfeifer
ambulanz-gsrt@godeshoehe.de
Waldstrasse 2-10
53177 Bonn-Bad Godesberg

Tel.:+49 (0)228 381-780

Hochschule Aalen (Fachbereich Informatik):
Prof. Dr. Rainer Werthebach
Rainer.Werthebach@htw-aalen.de
Tel.: +49 (0)7361 576 - 4347

B.Sc. Daniel Sebel
Daniel.Sebel@hotmail.de

http://www.htw-aalen.de/studium/studienundabschlussarbeiten.popup.php?abid=315

 


Entwicklung, psychometrische Testung und Implementierung eines an der ICF orientierten Instruments für die Erfassung von Aktivitäten und Partizipation bei Patienten mit psychischen Erkrankungen

Die Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit in Beruf und Alltag spielt neben der Verbesserung der gesundheitlichen Situation in der Rehabilitation von Patient(inn)en mit psychischen Erkrankungen eine entscheidende Rolle.

Im Rahmen eines umfangreichen Projektes soll für Patienten mit psychischen Erkrankungen in den vier Hauptindikationsgruppen Anpassungsströrungen, Angststörungen sowie somatoforme und affektive Störungen ein ICF-bezogenes Selbsteinschätzungsinstrument zu "Aktivitäten und Partizipation" entwickelt, psychometrisch getestet und implementiert werden.

Auf Basis von Literaturanalyse, Patientenfokusgruppen und Expertenbefragungen wurde zunächst ein ICF-Core-Set entwickelt, das anschließend in einen Fragebogen umgesetzt wurde. Dieser wird zurzeit mit einer Stichprobe von N=2000 Patienten aus stationären psychosomatischen/psychotherapeutischen Rehabilitationseinrichtungen psychometrisch überprüft. Das dann reliable und valide Selbsteinschätzungsinstrument wird im nächsten Projektschritt in den Therapieprozess integriert. Es wird geprüft, ob der Einsatz des Fragebogens und damit die spezifische Erhebung von Problemen bei Aktivitäten und Partizipation den Therapieverlauf beeinflusst.

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunkts zur versorgungsnahen Forschung: Chronische Krankheiten und Patientenorientierung. Auf der Webseite des Förderschwerpunkts können weitere Informationen abgerufen werden:

Projektleitung:
Dr. Sylke Andreas
sandreas@uke.uni-hamburg.de

PD Dr. Holger Schulz
schulz@uke.uni-hamburg.de

Ansprechpartnerin:
Dipl.-Psych. Anna Levke Brütt
abruett@uke.uni-hamburg.de
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Zentrum für Psychosoziale Medizin
Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie
Martinistr. 52, Haus W 26
20246 Hamburg

Tel.: +49 (0)40/7410-57313

http://www.forschung-patientenorientierung.de/index.php/projekte/modul-vier/01gx0745-andreas.html

 


Entwicklung von personbezogenen Faktoren  im deutschen Sprachraum

Ausgehend von einem Ansatz der MDK-Gemeinschaft, die bereits 2006 einen Vorschlag  zur Klassifizierung von personbezogenen Faktoren (Viol M. et al.: Personbezogene Kontextfaktoren, Teil I, Gesundheitswesen 2006; 68: 747-759 und Teil II Gesundheitswesen 2007; 69: 34-37) publiziert hat, wurde unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) im Juni 2009 die Arbeitsgruppe "ICF" eingesetzt, deren Ziel es primär war, ein Statement zu dem vorliegenden Ansatz der MDK-Gemeinschaft zur Klassifizierung von personbezogenen Faktoren zu erstellen.

Trägerübergreifend und berufsgruppenunabhängig wurde eine Systematik für einen Pool von personbezogenen Kontextfaktoren entwickelt, die sich an der Bedeutung für die medizinische Behandlung und sozialmedizinische Begutachtung orientiert. Im Rahmen einer "Top-down"-Methode, d.h., mit dem theoretischen Ansatz jeweils zu beginnen und danach pragmatisch mit den Items fortzufahren, entstand ein Vorschlag, den die AG bereits publiziert hat (s. unter Stand).

In einem nächsten Schritt werden nun alle eingehenden Statements zu diesem Ansatz gesammelt und dahingehend beraten, welche Ergänzungen bzw. Verbesserungen sich hieraus für den derzeitigen Ansatz ergeben. Insbesondere soll hierbei auch die Selbsthilfe beteiligt werden. Im Hinblick auf die praktische Nutzung von personbezogenen Faktoren müssen in einem weiteren Schritt auch juristische und datenschutzrechtliche Aspekte berücksichtigt werden.

An dem Thema Interessierte sind aufgefordert, sich an der Weiterentwicklung zu beteiligen. Damit kann für mögliche zukünftige Bestrebungen der WHO, diese Komponente offiziell auszufüllen, ggf. ein international breit konsentierter und tragfähiger Vorschlag aus dem deutschen Sprachraum zur Verfügung gestellt werden.

Stand: Ein erstes Zwischenergebnis wurde als "work in progress" im Dezember 2010 in der Zeitschrift "Das Gesundheitswesen" (Grotkamp S et al.: Personbezogene Faktoren der ICF - Gesundheitswesen 2010; 72: 908– 916) publiziert, die englische Publikation befindet sich in Vorbereitung. Die AG möchte sukzessive auch andere Berufsgruppen/Betroffene in den Diskussionsprozess einbinden.  Ein diesbezügliches Expertenpanel ist für den Winter 2011 in Hannover geplant.

Projektleitung:
Frau Dr. med. Sabine Grotkamp
MDK Niedersachsen
Hildesheimer Str. 202
30519 Hannover
Tel.: +49 511 8785-2601
Fax: +49 511 8785-92601
Sabine.Grotkamp@mdkn.de

Vertretung:
Dr. med. Wolfgang Cibis
Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR)
Walter-Kolb-Str. 9-11
60594 Frankfurt am Main
Tel.:  +49 69 6050-1818
Fax.: +49 69 6050-1829
Wolfgang.Cibis@bar-frankfurt.de

Zuletzt aktualisiert am: 03. 05. 2011

 


ICF Core-Sets in der Anwendung. ICF-Selector und Code-bezogene Assessments (MT-DOK ®)

Das Projekt verfolgt das Ziel, Anwendern die Erstellung von eigenen ICF-Sets und deren Anwendung und Anpassung zu erleichtern. Es besteht aus einem ICF-Selector, mit dessen Hilfe Sets auch auf Basis vorhandener Core-Sets erstellt, verwaltet, veröffentlicht und ausgedruckt werden können. Andere Anwender können die Sets testen und ggf. kommentieren. Ein zweiter Teil des Projektes MT-DOK ® dient der Erstellung von ICF-Links zu Assessmentverfahren. Ziel dabei ist es, zu einer möglichst umfassenden Zahl von ICF-Codes geeignete Sets und Assessments bereitzustellen.

Stand: Seit 1.03.2009 ist das Projekt in einer ersten Online-Testversion mit ersten Sets und Assessments verfügbar. Es wird kontinuierlich mit weiteren Datensätzen gefüllt und als Dauerprojekt geführt. Es steht externen Anwendern zur Anwendung und Ergänzung zur Verfügung. Bis 1.07.2009 ist die Erstellungsphase beendet und das Projekt wird als Beta-Version mit allen zentralen Funktionen und einer breiten Auswahl an ICF-Sets und Assessments verfügbar sein.

Leiter des Projekts und Ansprechpartner:
Roland Bruzek
Desimed GmbH & Co KG
Verlag für Neue Medien
Zöllinplatz 3
79410 Badenweiler

Tel.: +49 (0) 7632 / 7677
Fax: +49 (0) 7632 / 7611
rbruzek@desimed.de

http://www.desimed.de

http://www.mt-dok.de

Online-Testversion: http://www.mt-dok.de/mt-dok/content1.cfm?contentid=924

 


Entwicklung von Core-Sets für Kinder und Jugendliche mit Asthma bronchiale, Neurodermitis und Adipositas

In dem Projekt werden für Kinder und Jugendliche mit den angeführten Erkrankungen Core-Sets entwickelt, um den Rehabilitationsprozeß zu optimieren.

Stand: In der ersten Phase werden vom 3.1.2009 bis 31.5.2009 Core-Set-Listen erstellt. Ab dem 1.6.2009 ist ein Probelauf über jeweils 50 Patienten geplant. Nach anschließender Überarbeitung der Core-Set-Listen geht das Projekt in die Evaluationsphase.

Das Projekt ist offen für Mitstreiter aus allen Bereichen.

Dr. Stefan Berghem
Seehospiz Norderney GmbH
Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche Benekestrasse 27 
26548 Norderney

Tel.: +49 (0)4932 899240
sberghem@seehospiz.de

 


Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) in der Beruflichen Rehabilitation - die ICF als Grundlage des Core-Sets "Teilhabe am Arbeitsleben"

In Kooperation mit einer Rehabilitationseinrichtung wird der Einsatz der ICF in einem am Rehab-CYCLE ® (Assessment, Assignment, Intervention, Evaluation) orientierten Vorgehen erprobt. Das Ziel des Projektes besteht darin, Potentiale und Weiterentwicklungsansätze der bestehenden Klassifikation zu ermitteln, um das medizinisch dominierte Einsatzspektrum der ICF pilothaft durch die Komponente Berufliche Rehabilitation zu erweitern.

Hintergrund dessen sind zwei Faktoren, denen (möglicherweise) durch die umfassende, kohärente und internationale Ausgestaltung der ICF Rechnung getragen werden kann: die aus der Dynamisierung des Arbeitsmarktes resultierende Notwendigkeit passgenauer Rehabilitationsmaßnahmen (basierend auf einem individuellen Potentialprofil des Rehabilitanden) sowie die sozialrechtlich und sozialpolitisch untermauerte Erfordernis von (standardisierten) träger- und nutzerübergreifenden Rehabilitationsgrundlagen.

Stand: Das Core-Set "Teilhabe am Arbeitsleben" wurde im Sommer 2007 in einem Vorgängerprojekt entwickelt und durch die Projektbeteiligten erstmals evaluiert. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wird das Core-Set in einem zweiten Projekt seit Oktober 2008 in enger Abstimmung mit der Rehabilitationspraxis eingesetzt, turnusmäßig evaluiert und weiterentwickelt.

Ansprechpartner:
Agentur für Forschung, Entwicklung, Beratung und Schulung in der Rehabilitation (AFEBS Reha)
Professor Dr. Gerd Grampp
grampp_afebs_reha@web.de

Gerd.Grampp@fh-jena.de

Dipl.-Päd. David Bender
david_bender@web.de

 


Entwicklung von Core-Sets für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und komorbide psychische Störungen des Kindes- und Jugendalters

Ziel des Projekts ist die Erstellung von praxis- und ressourcenorientierten Core-Sets für ADHS und häufig assoziierte Verhaltensauffälligkeiten, wie Störung des Sozialverhaltens, oppositionelle und emotionale Störungen. Die Core-Sets werden in Abstimmung mit Experten verschiedener Disziplinen mehrerer europäischer Staaten entwickelt. Es wird mittelfristig u. a. eine Einbettung der ADHS-Core-Sets in die koordinierten Forschungsaktivitäten des European Network on Hyperkinetic Disorders (Eunethydis) angestrebt. 

Klinik für Psychiatrie & Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, J5
68159 Mannheim

Projektleiter:
Prof. Dr. Dr. Tobias Banaschewski
Tel.: +49 (0)621 1703-4502
Fax: +49 (0)621 1703-4505

Privatdozent Dr. Sven Bölte, Dipl.-Psych.
Tel.: +49 (0)621 1703-4906
Fax: +49 (0)621 1703-4919
sven.boelte@zi-mannheim.de

Privatdozent Dr. Martin Holtmann
Tel.: +49 (0)621 1703-4521
Fax: +49 (0)621 1703-4505
martin.holtmann@zi-mannheim.de

http://www.zi-mannheim.de

 


ICF-AG zur Erstellung eines Core Sets Abhängigkeitserkrankungen

Diese durch den Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe (buss) und den Fachverband Sucht (FVS) getragene AG hat das Ziel, ein Core Set "Abhängigkeitserkrankungen" zu entwickeln. Zu diesem Zweck wurde eine Pilotstudie mit 20 Experten durchgeführt, deren Ergebnis spätestens im 1. Quartal 2011 veröffentlicht werden wird. Danach soll entsprechend dem Delphi-Konsensusverfahren der Kreis der Experten erweitert werden, um ein weit mehrheitlich akzeptiertes Core Set schließlich verabschieden zu können. Ein Projektplan ist erstellt.

Stand: Projektphase 2 (Start Januar 2009)

Koordinator:
Dr. med. Klaus Amann
Rehaklinik Birkenbuck
Birkenbuck 4
79429 Malsburg-Marzell

Tel.: +49 (0)7626-902-400
Fax: +49 (0)7626-902-402
dr.klaus.amann@rehaklinik-birkenbuck.de

Zuletzt aktualisiert: 17. Mai 2010

 


ICF und Bewegungsanalyse

Im Auftrag des Instituts für Bewegungsanalyse iba wurde im März 2005 unter Leitung von Elke Gamma-Sanden eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich mit den Zusammenhängen zwischen der ICF und der Bewegungsanalyse, Methode Cary Rick auseinandersetzt. Der erste Teil der schriftlichen Dokumentation (siehe unten) beleuchtet die Verbindung zwischen der ICF und der Bewegungsanalyse (BA), vergleicht die Termini und spezifiziert mittels der bewegungsanalytischen Theorie die Wechselwirkung der Faktoren. Zudem stellt er ICF-Short-Lists zur Verfügung, welche diagnostisch eingesetzt werden. Der zweite Teil präsentiert den bewegungsanalytischen Befund als ICF-basiertes Assessmentverfahren. Dieses wird momentan von einer Kontrollgruppe in der Praxis erprobt. Die Resultate (Teile I, II und III) werden voraussichtlich im Herbst 2010 in Buchform veröffentlicht.

Stand: Das Projekt ist abgeschlossen. Die Ergebnisse sind publiziert. Nähere Informationen sind auf der Institutswebsite zu finden unter:
http://www.institutfuerbewegungsanalyse.net/forschung.0.html

iba Institut für Bewegungsanalyse
Leitung:

Cary Rick, BC-DMT

Sekretariat:
Martina Rick
Riehenring 199
4058 Basel
Schweiz

Tel.: +41 (0)61 843 05 08
Fax: +41 (0)61 843 05 09
info@institutfuerbewegungsanalyse.netwww.institutfuerbewegungsanalyse.net

Zuletzt aktualisiert: 5. Februar 2012

 


Erfassung des funktionalen Gesundheitszustandes, der Behinderung, der sozialen Beeinträchtigung und der relevanten Umgebungsfaktoren bei Kindern und Jugendlichen mit psychiatrischen Störungen basierend auf der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF)

Kinder und Jugendliche mit psychiatrischen Störungen haben zumeist multiple Beeinträchtigungen in verschiedenen Bereichen, was besonders für die chronischen Erkrankungen gilt. Das Ziel ist, diese Beeinträchtigungen mithilfe von ICF Core Sets zu erfassen. Deshalb wurden bzw. werden für die wichtigsten kinder- und jugendpsychiatrischen Störungsbilder ICF Core Sets durch mehrere Experten zusammengestellt, wobei der Schweregrad und die Häufigkeit der Symptome bei der Auswahl der Items entscheidend war bzw. ist. Die häufigsten Beeinträchtigungen wurden in den Domänen D (Aktivität und Teilnahme) und B (Körperfunktionen) gefunden.

Stand: Es wurde Studien mit den ICF Core Sets für den frühkindlichen Autismus, das Asperger-Syndrom und Ess-Störungen durchgeführt.

Projektleiter:
Prof. Dr. med. Eberhard Schulz
Dr. med. Klaus Hennighausen

Sprecher der Arbeitsgruppe:
PD Dr. med. Christian Fleischhaker
Dr. med. Monica Biscaldi Schäfer
Dr. phil. Reinhold Rauh
PD Dr. Philip Heiser
philip.heiser@uniklinik-freiburg.de

Klinik für Psychiatrie und Psychosomatik
Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie
im Kindes- und Jugendalter
Universitätsklinikum Freiburg
Hauptstraße 8
79104 Freiburg

 


Adaptation ICFCY (International Classification of Functioning, Disability and Health for Children and Youth) in Deutschland

Die Deutsche Interdisziplinäre Arbeitsgruppe zur ICF-Adaptation für den Kinder- und Jugendbereich ist ein Zusammenschluss der folgenden Fachgesellschaften und Verbände:

Vereinigung für interdisziplinäre Frühförderung (VIFF), Gesellschaft Sozialmedizinische Nachsorge in der Pädiatrie (GSNP), Deutsche Vereinigung für die Rehabilitation Behinderter (DVfR), Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation (BAR), Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ), Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte, Fachgesellschaft Rehabilitation in der Kinder- und Jugendmedizin (FARE).

Zielsetzung der Arbeitsgruppe ist es, zwischen den mit Kindern und Jugendlichen mit besonderen Entwicklungsrisiken befassten Fachdisziplinen und Institutionen ein gemeinsames Kommunikationssystem auszubilden, das

  • mehrdimensionale Diagnostik abbildet,
  • eine abgestimmte Behandlungsplanung ermöglicht,
  • Verläufe dokumentieren kann,
  • alle relevanten Dimensionen erfasst
  • und nicht defizit-, sondern ressourcenorientiert ist.

Stand:

  • Einrichtung einer elektronischen, deutschsprachigen Diskussionsplattform zur Implementierung und Adaptation der ICFCY (https://imap.uni-ulm.de/lists/info/icf-cy-ger)
  • Projektentwicklung von kinder- und jugendlichen- sowie indikationsspezifischen Core Sets und Checklisten

Sprecherin der Arbeitsgruppe:
Prof. Hedwig Amorosa
h.amorosa@gmx.de

Projektleitung:
Prof. Olaf Kraus de Camargo
Fachhochschule Nordhausen
k-d-c@fh-nordhausen.de

https://imap.uni-ulm.de/lists/info/icf-cy-ger

 


"Netzwerk individuelle Rehabilitationsplanung" – Entwicklung und Einführung einer ICF-basierten Rehabilitationsplanung, -diagnostik und -dokumentation

In der Kieler RPK-Einrichtung (medizinische und berufliche Rehabilitation für Menschen mit psychischen Erkrankungen/Behinderungen) der Brücke SH wird ein ICF-basiertes Rehabilitationsmanagement (Rehabilitationsdiagnostik, -planung und -dokumentation) modellhaft eingeführt. Ressourcenorientierung und Geschlechtersensibilität werden besonders beachtet. Eine Prozessbeschreibung soll entstehen, die andere Leistungserbringer im Bereich der Rehabilitation unterstützen kann, ein ICF-basiertes Rehabilitationsmanagement einzuführen. Ermöglicht wird das Projekt durch den europäischen Sozialfond (EQUAL). Es ist Bestandteil der Entwicklungspartnerschaft Indigo.

Stand: Ende 2007 abgeschlossen 

Projektleiter:
Dipl.-Psych. Thomas Lübke-Sommer
t.luebke-sommer@bruecke-sh.de

Projektmitarbeiterinnen:
Dipl.-Psych. Birte Ernst
b.ernst@bruecke-sh.de

Dipl.-Psych. Antje Jürgens
a.juergens@bruecke-sh.de
Brücke Schleswig-Holstein gGmbH
RPK-Einrichtung
Dreiecksplatz 7
24105 Kiel

Tel.: + 49(0)431-57066-60
www.equal-indigo.de

www.bruecke-sh.de

 


ICF in der sozialmedizinischen Nachsorge bei schwerst- und chronischkranken Kindern (Modell Bunter Kreis)

Das Projekt "Interdisziplinäre Nachsorge in der Pädiatrie des beta Instituts, gemeinnütziges Institut für angewandtes Gesundheitsmanagement, Entwicklung und Forschung in der Sozialmedizin" begann 2004 mit Hilfe von Frau Prof. Dr. Hollenweger, der WHO-Beauftragten für die Entwicklung der "ICF Children and Youth", die ICF für die Anwendung im Bereich der sozialmedizinischen Nachsorge nach § 43 aufzubereiten. Aus der umfassenden ICF wurden hierfür die nachsorgerelevanten Items in Expertenrunden und anhand von Meinungen der Nachsorgemitarbeiter ausgewählt. Da im Bereich der Kinderversorgung die Familie ausschlaggebend für die Art und den Erfolg der Versorgung ist, wurden die Komponenten der ICF durch die Komponente "Systemfaktor – Familie" ergänzt. Das Ergebnis ist ein Assessmentbogen mit allen nachsorgerelevanten Items, der in den Nachsorgeeinrichtungen verwendet wird. Darüber hinaus gibt es ICF Core Sets mit nachsorgerelevanten Beispielen und Erläuterungen für die Krankheitsbilder Diabetes Mellitus Typ 1, Früh- und Risikogeborene, Onkologie: Hirntumoren, Leukämien und Cystische Fibrose, die im Praxishandbuch Pädiatrische Nachsorge erhältlich sind.

Stand: In Zukunft werden die Nachsorgeeinrichtungen, die sich im Qualitätsverbund Bunter Kreis zusammengeschlossen haben, das ICF-Assessment mittels der entwickelten Instrumente zu Beginn und am Ende einer sozialmedizinischen Nachsorgemaßnahme durchführen. Die Informationen werden zentral gesammelt, was die Möglichkeit der Reflexion der ICF-Anwendung bietet.

Antje Otto
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
beta Institut gGmbH
Kobelweg 95
86156 Augsburg

Tel.: +49 821 45054-151
antje.otto@beta-institut.de

www.bunter-kreis-deutschland.de

 


Bremer Reha-Tool 3.1 (Mai 2006) - eine ICF-Arbeitshilfe für Schulungen, Kurzlistenerstellung und andere Funktionen auf CD-ROM

Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit der WHO (ICF, 2001) liegt seit Oktober 2005 in der deutschsprachigen Endfassung vor (DIMDI, Köln).
Das Bremer Reha-Tool 3.1 enthält die vollständigen Codes der deutschsprachigen Version der Komponenten "Körperfunktionen, Körperstrukturen, Aktivität und Teilhabe, Umweltfaktoren" in den Domänen und Kategorien aller 4 Ebenen.

Nicht enthalten sind die Beurteilungsmerkmale und die zur Klassifikation gehörenden umfassenden Textpassagen und Anlagen.

Das Bremer Reha-Tool 3.1 stellt die komplette Vollversion der ICF (Tabellen) in einer einzigen Excel-Tabelle mit Hilfe von Fenstern dar, so dass eine einfache Übersicht über die Systematik der ICF und ein schneller Zugriff auf alle ca. 1500 Kategorien einschließlich der vollständigen Erläuterungen der Kategorien sowie der Ein- und Ausschlüsse gegeben ist.

Das Bremer Reha-Tool 3.1 enthält zusätzlich die ICF-Kurzversion und die ICF-Vollversion (jeweils alle Kategorien) in Komplett-Tabellen, aus denen beliebige, auf den jeweiligen Zweck der Anwendung gerichtete Kurzlisten erstellt werden können. Die CD-ROM enthält eine Video-Demo, die durch das Tool führt.

Das Bremer Reha-Tool 3.1 wurde von der WHO für Deutschland, Österreich und die Schweiz lizenziert (Genf, Mai 2006). 

Dr. med. Michael Sperling
Vorstraße 18 A
28359 Bremen

fmsperling@web.de

Vertrieb: www.icf-tools.de

 


Leistungsbeschreibungen nach ICF für die Ergotherapie in der ambulanten Rehabilitation

Der Deutsche Verband der Ergotherapeuten e.V. (DVE) entwickelt Leistungsbeschreibungen nach ICF. Die Leistungsbeschreibungen stellen die Indikationen und Ziele der Ergotherapie in verschiedenen Bereichen der ambulanten Rehabilitation (muskuloskeletale, neurologische, psychische/psychosomatische, onkologische, kardiale, geriatrische Rehabilitation sowie Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen) dar und beschreiben die Leistungen der Ergotherapie bei den einzelnen Indikationen. Dies soll ErgotherapeutInnen die Anwendung der ICF erleichtern und das Leistungsspektrum der Ergotherapie in einer berufsgruppenübergreifend verständlichen Sprache transparent machen.

Stand: Das Projekt läuft seit Ende 2005; kurz vor Fertigstellung befinden sich die Leistungsbeschreibungen für die ambulante muskuloskeletale, neurologische und psychische/psychosomatische Rehabilitation. Die Veröffentlichung auch der weiteren Leistungsbeschreibungen ist für Anfang 2008 geplant.

Sabine George, Vorstandsmitglied für Standards & Qualität
s.george@dve.info
Reimund Klier, Vorstandsmitglied für Versorgung & Kostenträger
r.klier@dve.info

Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V. (DVE)
Postfach 2208
76303 Karlsbad

Tel.: +49 (0)7248 91810

 


Praxisorientierte Anwendung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) in der medizinischen Rehabilitation von psychisch erkrankten und behinderten Menschen

Nachdem das Rehabilitationsmanagement seit 1998 auf Grundlage der ICIDH (Core Set-Bildung im Hause) erfolgte, wurde nach Erscheinen der ICF eine breitere Grundlage gewählt. In Zusammenarbeit mit zwei weiteren Rehabilitationseinrichtungen für psychisch kranke Menschen (RPK) wurde in einem zweistufigen Delphi-Verfahren ein einrichtungsspezifisches Core Set entwickelt und in den Rehabilitationsalltag eingeführt. Hauptgründe für die Einführung lagen in der Einheitlichkeit der Terminologie und der Möglichkeit, eine disziplinübergreifende Sprache nutzen zu können. Seit Oktober 2004 wird das ICF Core Set in den Häusern am Latterbach, Herzogsägmühle standardmäßig eingesetzt. Im rehabilitativen Alltag hat es sich gut bewährt. Dies wurde möglich, indem Zielsetzungen und Maßnahmen nicht auf einzelne ICF-Items bezogen werden, sondern sogenannte Problemfelder oder Problemcluster gebildet werden. Weitere Ziele sind die Unterlegung einzelner Items (vor allem bei Aktivitäten) mit typischen Beispielen, um die gleichsinnige Anwendung weiter zu fördern. Desweiteren wird die Anwendung in komplentären Bereichen in der Region angestrebt, um auch im Längsschnitt eine fortlaufende gemeinsame diagnostische Grundlage zu erhalten.

Stand: Im rehabilitativen Alltag eingeführt.

Dr. Klaus Keller
Michael Bräuning-Edelmann
Rehabilitationszentrum Häuser am Latterbach
Medizinische Rehabilitation
Am Latterbach 13
86971 Peiting - Herzogsägmühle

Tel.: +49 (0)8861219-301
k.keller@herzogsaegmuehle.de

m.braeuning-edelmann@herzogsaegmuehle.de

 


ICF in der interdisziplinären Frühförderung

Die Vereinigung für Interdisziplinäre Frühförderung - Nord (ViFF-Nord) hat ein Projekt zur Standardisierung der Eingangs- und Verlaufsdiagnostik initiiert. Mit Hilfe einer modifizierten Checklist erfolgt die Dokumentation der Beeinträchtigungen und Ressourcen der vorgestellten Kinder und Familien in den Dimensionen der ICF. Darauf aufbauend werden die Therapieziele in der Fallkonferenz festgelegt. 

Stand: Ein Pilotprojekt wurde an zwei Frühförderstellen in Norddeutschland durchgeführt und abgeschlossen. Dabei wurden ca. 200 Kinder erfasst. Aus den gewonnenen Daten erfolgt derzeit eine Überarbeitung der Checklist mit dem Ziel einer breiteren Nutzung durch interessierte Frühförderstellen. 

Dr. med. Olaf Kraus de Camargo,
2. Vorsitzende der ViFF-Nord
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Sozialpädiatrie und KinderneurologieLuskroog 1723730 Neustadt in Holstein
Interdisziplinäres Qualitätsmanagement
Luskroog 17
2. Vorsitzende der ViFF-Nord

Tel.: +49 (0)175 175-4264
Fax: +49 (0)4561 513453
k-d-c@web.de

 


ICF Core Set der EUMASS für die sozialmedizinische Begutachtung langfristiger Beeinträchtigung der beruflichen Leistungsfähigkeit

Die Arbeitsgruppe ICF der Europäischen Vereinigung der Sozialversicherungsärzte (EUMASS), zu der der Berufsverband der Sozialversicherungsärzte Deutschlands e.V. (BSD) gehört, erstellte 2006 ein Core Set der ICF für die sozialmedizinische Begutachtung bei langfristiger Beeinträchtigung der beruflichen Leistungsfähigkeit. Beteiligte Länder: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Niederlande, Norwegen, Schweden, Tschechien und Ungarn. Das Core Set besteht aus 20 Kategorien. In Deutschland wurde es durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) Baden-Württemberg im Jahr 2008 erprobt und bewährte sich.

Stand: Das Projekt ist abgeschlossen. Die Veröffentlichung des Vorgehens und des Core Sets erfolgte 2008: Brage S et al. Development of ICF core set for disability evaluation insocial security. Disabil Rehabil 2008;30(18):1392-6

Dr. med. Elisabeth Nüchtern M. A.
MDK Baden-Württemberg
Hauptverwaltung
Ahornweg 2
77933 Lahr

Tel.: +49 (0)7821 938-1153
elisabeth.nuechtern@mdkbw.de

 


Validität und Sensitivität von ICF Core Sets bei Patienten der stationären Frührehabilitation

Das ICF Core Set Projekt bei Patienten der Frührehabilitation ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der ICF Forschungsstelle an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit derzeit 14 kooperierender Studienzentren.
Ziel der Studie ist es, Validität, Sensitivität und Praktikabilität der ersten Versionen der ICF Core Sets für die Frührehabilitation zu testen. Zum Einsatz kommen sieben ICF Core Sets, die für die Frührehabilitation für Patienten mit neurologischen, kardiopulmonalen und muskuloskelettalen Erkrankungen im Akutkrankenhaus und für Patienten mit neurologischen, kardiopulmonalen und muskuloskelettalen Erkrankungen, sowie für geriatrische Patienten in der fachübergreifenden Frührehabilitation entwickelt wurden. Diese ICF Core Sets enthalten zwischen 47 und 123 ICF Kategorien der zweiten Ebene. Weiteres Ziel der Studie ist, einen Zusammenhang zwischen spezifischer Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit, dargestellt durch die ICF, und dem Pflegeaufwand herzustellen.

Stand: Projektbeginn der ICF Core Set Entwicklung: 2001. Beginn der Validitätstestung: 2004. Datenerfassung: bis Mitte 2006 in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich. Projektende: voraussichtlich 2007

Dieses Projekt wird vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung gefördert (BMGS, 124-43164-1/501). 

Verantwortlich:
Prof. Dr. med. Gerold Stucki
Dr. Eva Grill, MPH

Ansprechpartnerin:
Christine Boldt,
MSc Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
ICF-Forschungsstelle des WHO-Kooperationszentrums für das System Internationaler Klassifikationen im DIMDI
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr.17
81377 München

www.icf-research-branch.org

 


Validierung des ICF Core Sets aus der Patientenperspektive

Das Ziel dieses Projektes ist es, die ICF Core Sets für chronische Gesundheitsstörungen aus der Patientenperspektive zu validieren. Dafür kommen zwei Forschungsmethoden zum Einsatz: Einzelinterviews und Fokusgruppen.

Stand: Die Validierung der ICF Core Sets für rheumatoide Arthritis aus der Patientenperspektive ist noch nicht abgeschlossen, diverse Publikationen stehen noch aus.

Verantwortlich:
Prof. Dr. med. Gerold Stucki
Dr. Alarcos Cieza, MPH
Klinik und Poliklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr. 15
81377 München

Ansprechpartnerin:
Dipl. Psych. Michaela Coenen, MPH
Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
ICF-Forschungsstelle des WHO-Kooperationszentrums für das System Internationaler Klassifikationen im DIMDI
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr.17
81377 München

www.icf-research-branch.org

 


Validierung der umfassenden ICF Core Sets aus der Perspektive der Gesundheitsfachberufe

Ziel dieses Projektes ist es, die ICF Core Sets für chronische Gesundheitsstörungen aus Sicht der Gesundheitsfachberufe (Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiten, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und den Pflegekräfte) über die Befragungsmethode des Delphi-Verfahrens zu validieren.

Stand: Die Validierung der ICF Core Sets für rheumatoide Arthritis aus der Perspektive der Gesundheitsfachberufe ist abgeschlossen. 

Verantwortlich:
Prof. Dr. med. Gerold Stucki
Dr. Alarcos Cieza, MPH

Ansprechpartnerin:
Dr. Inge Kirchberger, MPH Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
ICF-Forschungsstelle des WHO-Kooperationszentrums für das System Internationaler Klassifikationen im DIMDI
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr.17
81377 München

www.icf-research-branch.org

 


EULAR

European League against Rheumatism Europäische Validierung der ICF Core Sets für fünf musculoskelettale Krankheiten: rheumatische Arthritis, Osteoarthritis, Osteoporose, Rückenschmerz und chronischer Schmerz

Das Ziel dieses Projektes ist es, die erste Version der ICF Core Sets für rheumatoide Arthritis, chronisches Schmerzsyndrom, lumbaler Rückenschmerz, Osteoarthrose und Osteoporose innerhalb Europas zu validieren. Dafür wird derzeit eine multizentrische europäische Validierungsstudie durchgeführt.

Stand: Projekt beendet.

Verantwortlich:
Prof. Dr. med. Gerold Stucki
Dr. Alarcos Cieza, MPH
Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
ICF-Forschungsstelle des WHO-Kooperationszentrums für das System Internationaler Klassifikationen im DIMDI
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr.17
81377 München

Ansprechpartnerin:
Dr. Susanne Schwarzkopf
Klinik und Poliklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr. 15
81377 München

http://www.icf-research-branch.org

 


Kooperationsprojekt: MHADIE Measurement of Health and Disease in Europe Messung von Gesundheit und Behinderung in Europa: unterstützende Richtlinien-Entwicklung

Die Projektziele sind: 1) das ICF Modell als Struktur für die Analyse vorhandener allgemeiner gesundheitsbezogener Bevölkerungsstudien und statistischer Daten zu verwenden.

2) zu zeigen, dass das ICF Modell für die Beschreibung und Messung von Behinderungsmustern bei ausgewählten Erkrankungen länderübergreifend und auch im zeitlichen Verlauf adäquat einsetzbar ist. Weiterhin aufzuzeigen, dass ein Einsatz im klinischen als auch im Bildungssektor möglich und nützlich ist.

3) Politikempfehlungen und Richtlinien zu entwickeln, bezüglich vorhandener Datenquellen und diese mit dem ICF Modell in Einklang zu bringen.

Stand: Start 1.1.2005; Projektabschluss 2007 

Verantwortlich:
Prof. Dr. med. Gerold Stucki
Dr. Alarcos Cieza, MPH 

Ansprechpartnerin:
Andrea Gläßel, BSc. Physioth., Dipl.-Kffr.
Doris Gabriele Gerstner, MPH Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
ICF-Forschungsstelle des WHO-Kooperationszentrums für das System Internationaler Klassifikationen im DIMDI
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr.17
81377 München

www.icf-research-branch.org

 


Kooperationsprojekt: Entwicklung eines ICF Core Sets für Patienten mit Schuppenflechte oder Psoriatric Arthritis

Es werden in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe GRAPPA (Gruppe für Research and Assessment in Psoriasis and Psoriatric Arthritis GRAPPA), der Wellington School of Medicine and Health Sciences und der ICF-Forschungsstelle des WHO-Kooperationszentrums für das System Internationaler Klassifikationen im Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) Core Sets für Schuppenflechte oder Psoriatric Arthritis entwickelt.

Stand: Start Januar 2005 

Verantwortlich:
Prof. Dr. med. Gerold Stucki
Dr. Alarcos Cieza, MPH
Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
ICF-Forschungsstelle des WHO-Kooperationszentrums für das System Internationaler Klassifikationen im DIMDI
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr.17
81377 München

Ansprechpartner:
Dr. William Taylor
Senior Lecturer (Rehabilitation)
Rehabilitation Teaching and Research Unit
Wellington School of Medicine and Health Sciences

PO Box 7343
Wellington, New Zealand

Phone: +64 4 385 5999 ext 4901
Fax: +64 4 3895427
wtaylor@wnmeds.ac.nz

www.icf-research-branch.org

 


Kooperationsprojekt: Entwicklung der ICF Core Sets für Ankylosing Spondylitis

Basierend auf gegenwärtigen Empfehlungen der Arbeitsgruppe Ankylosing Spondylitis (ASAS) wurde dieses Projekt initiiert, um ICF Core Sets für Ankylosing Spondylitis zu entwickeln.

Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit der ICF-Forschungsstelle des WHO-Kooperationszentrums für das System Internationaler Klassifikationen im Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) und der Abteilung für Rheumatologie im Universitätskrankenhaus Maastricht, Niederlande durchgeführt.

Stand: Das Projekt ist abgeschlossen. Die Ergebnisse wurden 2009 veröffentlicht:

ASAS/WHO ICF Core Sets for ankylosing spondylitis (AS): how to classify the impact of AS on functioning and health
A Boonen, J Braun, I E van der Horst Bruinsma, et al.

Ann Rheum Dis 2010 69: 102-107 originally published online March 11, 2009
doi: 10.1136/ard.2008.104117

Verantwortlich:
Prof. Dr. med. Gerold Stucki
Dr. Alarcos Cieza, MPH
Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
ICF-Forschungsstelle des WHO-Kooperationszentrums für das System Internationaler Klassifikationen im DIMDI
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr.17
81377 München

Ansprechpartnerin:
Annelies Boonen, MD, PhD
University Hospital Maastricht
Po Box 5800
6202 AZ
Maastricht The Netherlands

Phone: 0031 43 387 5026
Fax: 0031 43 387 5006
a.boonen@mumc.nl

www.icf-research-branch.org

 


Entwicklung der ICF Core Sets für chronische Gesundheitsstörungen

Das ICF Core Sets Projekt für chronische Gesundheitsstörungen ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der ICF-Forschungsstelle des WHO-Kooperationszentrums für das System Internationaler Klassifikationen im Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) in Deutschland an der Ludwig Maximilian Universität München und zwischenzeitlich 167 Partnerorganisationen/ kooperierender internationaler und nationaler Studienzentren. Die erste Version der ICF Core Sets für die folgenden Gesundheitsstörungen liegt bereits vor: Rheumatoide Arthritis, Osteoarthrose, Osteoporose, chronisches Schmerzsyndrom, lumbaler Rückenschmerz, Brustkrebs, Adipositas, Schlaganfall, Depression, chronisch obstruktive Lungenerkrankung, chronisch ischämische Herzerkrankung, Diabetes mellitus. Die erste Version der ICF Core Sets für chronische Gesundheitsstörungen wird derzeit in einer internationalen multizentrischen Studie getestet und validiert. 

Stand: Mit der ersten Version der ICF Core Sets werden weltweit Daten für chronische 12 Gesundheitsstörungen bis Ende 2006 erfasst. 

Verantwortlich:
Prof. Dr. med. Gerold Stucki
Dr. Alarcos Cieza, MPH 

Ansprechpartnerin:
Michaela Kirschneck
Alicia Garza Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften
ICF-Forschungsstelle des WHO-Kooperationszentrums für das System Internationaler Klassifikationen im DIMDI
Ludwig-Maximilians-Universität
Marchioninistr.17
81377 München

www.icf-research-branch.org

 


Arbeitshilfe zur Anwendung der ICF in der sozialmedizinischen Beratung und Begutachtung (Arbeitshilfe "ICF")

Erläuterungen zur Konzeption, Sprache und Struktur der ICF. Zweckbestimmung der ICF in der sozialmedizinischen Begutachtung einschließlich eines Vorschlags für relevante personbezogene Faktoren im Zusammenhang mit der Einzelfallbegutachtung. 

Stand: Abgeschlossen. Die 2. Auflage – Stand: April 2010 – ist über dem MDS verfügbar:
http://www.mds-sindbad.de/infomed/Sindbad.nsf/sind-bad.nsf/002568A2003D5BAE/0011EE8E991D42DAC125720200459AC6?OpenDocument

Ansprechpartnerin:
Dr. med Sabine Grotkamp
Leiterin der SEG 1 der MDK Gemeinschaft
beim MDK Niedersachsen
Hildesheimer Straße 202
30519 Hannover 

Tel.: +49 511 8785-2601
Fax: +49 511 8785-92601
Sabine.Grotkamp@mdkn.de

Zuletzt aktualisiert: 03. 05. 2011

 


Ausbildungsmaterialien zur ICF

Erstellung von Ausbildungsmaterialen zur ICF einschließlich Übungen, Fallvignetten und PowerPoint-Präsentationen für Ausbilder. Vorgesehen ist auch eine Ausbildungsreihe für das Selbststudium 

Stand: Im Gange; im Internet veröffentlichte Materialien werden laufend aktualisiert. 

Dr. Michael F. Schuntermann
Dr.Michael.Schuntermann@drv-bund.de

Frau Sabine Erbstößer VDR Rehabilitationswissenschaftliche Abteilung
Eysseneckstr. 55
60318 Frankfurt

 


Diskursanalyse der ICF

Diskursanalyse der ICF, fokussiert werden: das Verständnis von Behinderung und der Normalitätsbegriff der ICF.

Stand: In der Endphase. 

Marianne Hirschberg
FSP Biotechnik, Gesellschaft und UmweltFG Medizin/ Neurobiologie
Falkenried 94
20251 Hamburg

Tel.: +49 (0)40 42803-6313
Fax: +49 (0)40 42803-6315
m_hirschberg@gmx.de

 


Entwicklung eines adaptiven, an den Grundstrukturen der ICF orientierten Patienten/Arzt-Fragebogens zur Erfassung von für die GKV wesentlichen Bereichen der Aktivitäten/Teilhabe (Mobilität, Selbstversorgung) (MOSES-Fragebogen)

Die Zielsetzung des Projekts besteht darin, ein adaptives, rehabilitationsspezifisches Assessmentinstrument zu entwickeln, welches Mobilität und Selbstversorgung erfasst und sich inhaltlich orientiert an den Kategorien der ICF. Das Instrument soll als Fragebogen in einer Patienten- und einer Arzt-Version vorliegen und nach der probabilistischen Testtheorie (Rasch-Modell) erarbeitet werden. Zur Erprobung des Instruments wird der Fragebogen in zwei Phasen an insgesamt ca. 1.800 Patienten aus ca. 30 Rehabilitationseinrichtungen getestet. Nutzer können sich registrieren lassen und erhalten anschließend den Fragebogen kostenfrei (Mail an Herrn Dr. Farin oder auf www.aqms.de unter "Download Instrumente"). 

Stand: abgeschlossen

Dr. phil. Dipl. Psych. Erik Farin
Universitätsklinikum Freiburg
Abt. Qualitätsmanagement und Sozialmedizin (Direktor: Prof. Dr. Jäckel)
Breisacher Str. 62 / Haus 4
79106 Freiburg

Tel.: +49 (0)761 270-7443
erik.farin@uniklinik-freiburg.de

 


Erfassung von Menschen mit hohem Förder- und / oder Begleitungsbedarf

Auswahl von ICF Schlüsselkriterien zur Erfassung von Menschen mit hohem Förder- und/oder Begleitungsbedarf und Erarbeiten einer praxisorientierten Skalierung. Erarbeitung von Summen Scores und Grenzwerten. Erarbeitung eines Handbuches mit Durchführungsbestimmungen sowie zugehöriges Formularwesen. Erarbeitung von Dokumentationsblättern und Musterbeispielen. Ab 01.1.2004: Verpflichtende Dokumentation in allen Einrichtungen, welche mit Menschen mit hohem Förder- und/oder Begleitungsbedarf betreuen und dafür vom Amt der Kärntner Landesregierung unterstützt werden. 

Stand: Abgeschlossen; Revision Januar 2005 mit geringen Modelländerungen. Weiterhin in Anwendung.

Anwaltschaft für Menschen mit Behinderung
Leitung: Mag. Isabella Scheiflinger
Fromillerstraße 20
A-9020 Klagenfurt am Wörthersee

Tel.: +50 536-41371
Mobil: 0664-80536 41371
Fax: +50 536 41375
isabella.scheiflinger@ktn.gv.at

Dr. Klemens Fheodoroff
Gailtal-Klinik Hermagor
Abt. für Neurologische Rehabilitation
Radniger Straße 12
A-9620 Hermagor

klemens.fheodoroff@gailtal-klinik.at

 


ICF Core Sets bei bestimmten Krankheitsbildern

Das Projekt wird in Zusammenarbeit von Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt. Die Erstellung einer Klassifikation der funktionalen Gesundheit in der rehabilitativen Praxis ist das angestrebte Ziel.

Stand: Projekt ist abgeschlossen: J Rehab Med 2004; Volume 36, Supplement 44

Univ.-Prof. Dr. Michael Quittan (Präsident)
Österreichische Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Univ.-Klinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation
Währinger Gürtel 18-20
A-1090 Wien

Tel.: +43 1 40400 5277
Michael.quittan@univie.ac.at

 


ICF Core Sets in der Frührehabilitation

Das Projekt, das gemeinsam mit der Uni. München durchgeführt wird, soll untersuchen auf welche Bereiche die von der WHO entwickelten Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (Classification of Functioning, Disability and Health, WHO 2001) angewandt werden kann. Dieses zeigt die Beeinträchtigung der funktionalen Gesundheit und der Pflegebedürftigkeit bei Patienten in der ergänzenden Frührehabilitation. Die damit erstellten sollen als Kommunikationsplattform zwischen den einzelnen Berufsgruppen der Rehabilitation dienen.

Stand: Projekt ist abgeschlossen: München Disabil Rehabil. 2005;27(7-8)

Univ.-Prof. Dr. Michael Quittan
Österreichische Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Univ.-Klinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation
Währinger Gürtel 18-20
A-1090 Wien

Tel.: +43 1 40400 5277
Michael.quittan@univie.ac.at

 


Klassifizieren oder Abklassifizieren?

Die "International Classification of Functioning, Disability and Health" (ICF), ihre Potenzen und Probleme; Kritische Anmerkungen zur ICF; Kritische Anmerkungen zur Kodierung mit der ICF
Befassen sich u.a. mit praktischen und konzeptionellen Problemen der ICF, mit dem Behinderungsbegriff in ICIDH, ICF und SGB IX, mit den möglichen Auswirkungen auf das Bild von Menschen mit Behinderungen, mit den Themen: Die ICF und die Ethik, Die ICF und das Individuum, Die ICF und Betreuung, Assistenz und Selbstbestimmung, Die ICF und die (Sonder-)Pädagogik. Zum Teil überlappt die Arbeit mit dem Vortrag und der anderen vorliegenden Kritik, anderes ist nur in ihr enthalten.

Stand: Abgeschlossen. 

Almut-Hildegard Meyer
Deutschland
Tel.: +49 (0)731 3885253

 


Memorandum zur ICF

Situations- und Problemanalyse; Zum Verhältnis von ICIDH zur ICF; Schlussfolgerungen zur Anpassung und Umsetzung der ICF in der BRD; Empfehlungen an die Spitzenverbände der GKV

Stand: Das Projekt ist abgeschlossen.

Projektleiter:
Leistner, Klaus, Doz.Dr.med. MDS Essen
Medizinischer Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) Essen
Lützowstraße 53
45116 Essen

Tel.: +49 (0)201 8327 0
Fax:+49 (0)201 8327 490

 


NURSING data

NURSING data schafft unter Berücksichtigung der nationalen und internationalen Gegebenheiten die Grundlagen für vergleichbare, standardisierte Pflegedaten, die auf alle Pflegebereiche des schweizerischen Gesundheitswesens anwendbar sind. Dabei geht es insbesondere um die Eruierung und Selektion der Daten, die für die Beschreibung der Pflege relevant sind sowie um deren begriffliche Bestimmung in den drei Amtssprachen. 

Stand: Projekt ist abgeschlossen. 

Anne Berthou
Anne Berthou, Cheffe de projet, Institut de santé et d'économie (ISE), Bâtiment la Ruche
Site de Cery

1008 Prilly (Suisse)

Tel. direkt : + 41 21 641 05 83
Tel. Sekr.: + 41 21 641 05 80
Fax : + 41 21 641 05 81
Anne.Berthou@isesuisse.ch

 


Personbezogene Kontextfaktoren

Die MDK-Gemeinschaft hat bereits 2006 einen Vorschlag zur Klassifizierung von personbezogenen Faktoren unterbreitet, der sowohl in einer Langversion mit Kommentierungen als auch in einer Kurzfassung publiziert wurde.
Die "Kurzversion" ist integraler Bestandteil der MDK-internen Arbeitshilfe zur Anwendung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit in der sozialmedizinischen Beratung und Begutachtung (Arbeitshilfe "ICF").

Stand: Abgeschlossen.

Veröffentlichung:

  • Viol M. et al.: Personbezogene Kontextfaktoren, Teil I, Gesundheitswesen 2006; 68: 747-759
  • Viol M. et al.: Personbezogene Kontextfaktoren (Kurzversion), Teil II; Gesundheitswesen 2007; 69: 34-37

Ansprechpartnerin:
Dr. med. Sabine Grotkamp
Leiterin der SEG 1 der MDK Gemeinschaft
beim MDK Niedersachsen
Hildesheimer Straße 202
30519 Hannover

Tel.: +49 511 8785-2601
Fax: +49 511 8785-92601 

Sabine.Grotkamp@mdkn.de

http://www.mdk-niedersachsen.de/extranet/icfforum/ 

Zuletzt aktualisiert: 03. 05.2011

 


Rehab-Gespräche, ICF-strukturiert

Bei unseren Rehab-Gesprächen (Patient, Arzt, Physio, Pflege) wird die Gesprächsführung und -protokollierung nach dem ICF-Konzept geführt. Allgemein sind die Anwender damit sehr zufrieden. (ca. 1.100 Patienten/Jahr) 

Stand: Seit 2 Jahren routinemäßig angewandt. 

Ansprechpartnerin:
med. prakt. Jutta Rosskopf
Gellertstraße 144, Postfach
4020 Basel
Schweiz

Tel.: +41 (61) 315 23 24
Fax:+41 (61) 315 23 34
Jutta.Rosskopf@bethesda.ch

www.bethesda.ch

 


Synopsis von ICIDH und ICF

Tabellarische Gegenüberstellung der Dimensionen, Konstrukte und Komponenten der ICIDH und ICF mit ihren sozialrechtlichen Entsprechungen. 

Stand: Das Projekt ist abgeschlossen.

Projektleiter:
Leistner, Klaus, Doz.Dr.med. MDS Essen
Medizinischer Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) Essen
Lützowstraße 53
45116 Essen

Tel.: +49 (0)201 8327 0
Fax:+49 (0)201 8327 490

 


Umsetzung der "International Classification of Functioning, Disability and Health" (ICF) in die Alltagspraxis der Neurorehabilitation

Ein interdisziplinäres Projektteam der Abteilung für Rehabilitation erarbeitete die Grundlagen zur ICF-Umsetzung im Abteilungsalltag. Ziel war es die ICF-Denkweise allen Mitarbeiterinnen vertraut zu machen und eine ICF-konforme Sprache an Rehabilitationsrapporten und in den Dokumentationen einzuführen. Als erstes wurde für alle Domänen ein verbindlicher, einfacher ICF-Grundraster für die interdisziplinäre Anwendung definiert, der von den Spezialdisziplinen durch einen Fachraster zum Eigengebrauch erweitert wurde. Der Ablauf der interdisziplinären Rehabilitationsrapporte wurde auf der Basis der ICF-Systematik neu gestaltet. Diese bauen auf den Grundrastern auf, die Rapportabfolge erfolgt nicht mehr in Reihenfolge der verschiedenen behandelnden Fachbereichen, sondern sie bewegt sich entlang der ICF-Systematik (Funktion / Struktur - Aktivitäten / Partizipation - Kontext), wobei für jede Domäne festgelegt wurde, welcher Fachbereich die Erstinformationen gibt. Das seit April 2002 in den Abteilungsalltag umgesetzte Projekt führte zu einer Verbesserung der interdisziplinären Arbeitsprozesse und bewirkte ein systematischeres Vorgehen bei der Rehabilitationsplanung. Das Projekt ist abgeschlossen und im Alltag umgesetzt. Zur Zeit werden die Umsetzungsmodalitäten noch verfeinert, so ist ein Folgeprojekt zur "Rehabilitationszielformulierung auf ICF-Basis" geplant.

Stand: Abgeschlossen und im Alltag umgesetzt. 

Dr. med. Hans Peter Rentsch
Leitender Arzt für Rehabilitation, Abteilung für Rehabilitation
Kantonsspital Luzern
6000 Luzern 16
Schweiz

Tel.: (+41) (0) 41 205 54 37
Hanspeter.rentsch@ksl.ch

 


Verwendung der ICF in der sozialmedizinischen Beurteilung: Eine explorative Studie zur Umsetzung in der neurologischen Rehabilitation

Leistungsbeurteilung in der neurologischen Rehabilitation

Stand: Projekt ist abgeschlossen. 

Dipl.-Pol. Max Ueberle
Franz-Henle-Straße 2
65929 Frankfurt am Main

Tel.: +49 (0)69 24750714
Mobil: 0173 493 79 44
max.ueberle@gmx.de

 


Zugangssteuerung zur Rehabilitation

Anwendung der ICF bei der Antragstellung, beim Eingangsassessment, bei der Definition des Rehabilitationsziels, bei der Entwicklung des Rehabilitationsplans und der Ergebniskontrolle als Konzept und in jeweils unterschiedlicher Ausführlichkeit. 

Stand: Vorplanung. 

Prof. Dr. Jocheim
Prof.Jochheim@t-online.de
mit der Deutschen Vereinigung für die Rehabilitation Behinderter Deutschland

 


Rehab-CYCLE ®

Der Rehab-CYCLE ist die erste ICF-basierte Software für das Rehabilitations-Management von Patienten. Die Rehab-CYCLE Software ist eine umfassende Lösung für das Rehabilitations-Management von Patienten. Die ICF-basierte Software enthält alle notwendigen Tools für die erfolgreiche Bewältigung der vielfältigen Anforderungen, welche durch die moderne Rehabilitation täglich gefordert werden. Die Software leitet den Benutzer durch die vier Schritte des Rehab-CYCLE Assessment, Assignment, Intervention und Evaluation. Zusätzlich beinhaltet die Software einen ICF Browser, die ICF Core Sets, ein Diagnose-Modul und eine Fall-Administration.

Stand: Nach einer über 5 Jahre dauernden Forschungs- und Entwicklungsphase steht die Software per Oktober 2004 in Deutsch zur Verfügung. 

Dr. W. Steiner
RehabNET
Hofackerstr. 7
8032 Zürich

info@rehabnet.ch

www.rehabnet.ch

  • Klinik und Poliklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation der Ludwig Maximilians Universität München
  • Schweizer Rehabilitations-Kliniken: Bethesda in Basel, Klinik Adelheid in Oberägeri und RehaClinic in Zurzach
  • RehabNET AG, Schweiz

 


Die Messung der Teilhabestörung nach SGB IX: Eine Multicenterstudie zur Machbarkeit

Für die Bereiche Bewegungsapparat und Neurologie wurden reharelevante Sachverhalte identifiziert und ein mnemonischer Drei-Letter-Code eingeführt, um die Brauchbarkeit und das Verständnis zu erleichtern, z.B. FAB – Familienbeziehungen. Das Messsystem basiert auf der Zuteilung von Deskriptoren aus ICD und ICF, die vom Arzt gradiert werden (Urban 2003). Somit können sowohl die Ausgangslage wie auch der Grad der Zielerreichung und das Rehabilitationsergebnis als Messgrößen angegeben werden. Ca. 260 Rehabilitanden aus vier Kliniken sind bis jetzt erfasst, die Rückmeldungen weisen auf eine gute Machbarkeit hin, die ersten Auswertungen laufen zur Zeit. Es läuft eine weitere Studie zur Bestimmung der Interrater-Reliabilität. Da jeder Patient von einem Arzt aus dem Akuthaus und zwei Ärzten aus der Rehaklinik beurteilt wird, kann die Interrater-Reliabilität auch fächerübergreifend bestimmt werden. 

Stand: Aus dem Projekt ist ein neuer Ansatz zur praxisorientierten Nutzung der ICF hervorgegangen. 

Prof. Dr. med. Eckart Jacobi
eckart.jacobi@uni-ulm.de

Dr. biol.hum. Dipl.-Inform. Rainer Kaluscha
rainer.kaluscha@uni-ulm.de
Forschungsinstitut für Rehabilitationsmedizin an der Universität Ulm
Sitz: Moorsanatorium Bad Wurzach
Karl-Wilhelm-Heck-Str. 12
88410 Bad Wurzach

Tel.: +49 (0) 7564 304-163
Fax: +49 (0) 7564 304-8163

Website des Forschungsinstitutes für Rehabilitationsmedizin an der Universität Ulm