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Systematisches Verzeichnis der ICD-10-GM

Das Systematische Verzeichnis (Systematik) enthält als Kernstück die Vierstellige ausführliche Systematik (VAS), also die hierarchisch geordnete Liste der Kodes, außerdem im Vorspann eine Anleitung zur Verschlüsselung und einen Kommentar zur jeweiligen Version der ICD-10-GM. Es enthält ferner die Morphologie der Neubildungen und im Anhang einige Assessmentverfahren zur Dokumentation von Funktionseinschränkungen. In der kostenfreien Referenzfassung (PDF) und in der Onlinefassung ist das Systematische Verzeichnis vollständig mit allen Zusatzdateien enthalten. Zur Systematik werden Metadaten und Überleitungstabellen veröffentlicht.

Vierstellige ausführliche Systematik (VAS)

Die Vierstellige ausführliche Systematik (VAS, kurz als Systematik bezeichnet) ist das Kernstück der ICD-10-GM. Sie enthält hierarchisch geordnet alle drei-, vier- und fünfstellige Kategorien, Subklassifikationen für die Bildung von vier- bzw. fünfstelligen Kategorien sowie alle Definitionen, Ein- und Ausschlussvermerke, Hinweise usw.

Ergänzende Informationen zur Systematik

Die Systematik wird ergänzt um eine Anleitung zur Verschlüsselung und einen Kommentar zur jeweiligen Version der ICD-10-GM im Vorspann, im Anhang finden Sie die Morphologie der Neubildungen und einige Assessmentverfahren zur Dokumentation von Funktionseinschränkungen. Alle ergänzenden Informationen finden Sie auch in den Onlinefassungen.

ICD-10-GM Online

Kommentar und Anleitung zur Verschlüsselung

Der Kommentar gibt einen Überblick über die wichtigsten Änderungen in der aktuellen Version gegenüber der Vorjahresversion. In der Anleitung zur Verschlüsselung finden Sie wichtige Hinweise zur Verschlüsselung mit der ICD-10-GM. Kommentar und Anleitung sind in der Druckausgabe der eigentlichen Systematik vorangestellt. 

Morphologie der Neubildungen der ICD-O-2

Zur Klassifizierung der Histologie kann zusammen mit den Lokalisationsschlüsseln des "Kapitels II Neubildungen" der ICD-10-GM die Nomenklatur der "Morphologie der Neubildungen" angewendet werden. Sie entspricht der 1990 in der ICD-O-2 veröffentlichten Fassung. Die Morphologieschlüsselnummern beginnen mit einem großen M, gefolgt von einer fünfstelligen Ziffernfolge. Die ersten vier Stellen kennzeichnen den histologischen Typ der Neubildung, die fünfte Stelle ist durch einen Schrägstrich abgetrennt und steht für den Malignitätsgrad. Der Liste der Schlüssel vorangestellt ist eine kurze Einführung. Die "Morphologie der Neubildungen" ist nicht identisch mit der "Systematik Morphologie" der ICD-O-3.

Assessmentverfahren zur Dokumentation von Funktionseinschränkungen

Die ICD-10-GM enthält im Anhang die (Kurz-)Fassungen einiger Assessmentverfahren zur Dokumentation von Funktionseinschränkungen für die Kodes U50-U52:

  • Barthel-Index
  • Erweiterter Barthel-Index
  • Frührehabilitations-Barthel-Index (FRB) nach Schönle
  • FIM (Functional Independence Measure™)
  • Mini Mental State Examination (MMSE)

Zum Barthel-Index und zum Frührehabilitations-Barthel-Index (FRB) sind die Langfassungen hinterlegt:

Überleitung und Metadaten

Zur ICD-10-GM werden zwei spezielle, für die maschinelle Weiterverarbeitung gedachte Dateien veröffentlicht, die Metadaten und die Überleitung

Metadaten enthalten bestimmte Zusatzinformationen zu den einzelnen Kodes für Plausibilitätsprüfungen und zur statistischen Gruppierung nach Sonderverzeichnissen der WHO.

Überleitungstabellen ordnen die Kodes von zwei aufeinanderfolgenden Klassifikationsversionen einander zu, sie beantworten die Frage: Welchem Kode einer neuen Version der ICD-10-GM entspricht ein bestimmter Kode der Vorgängerversion und umgekehrt.