Seit Version 2005 wird der ICD-10-Diagnosenthesaurus als Alphabetisches Verzeichnis zur ICD-10-GM weitergeführt. Die Dateien finden Sie im Unterordner Alphabet zur ICD-10-GM.
Das Alphabetische Verzeichnis zur ICD-10-GM (früher "Diagnosenthesaurus" genannt) erleichtert die Arbeit mit der ICD-10-GM beträchtlich. Mit Version 2006 war die Integration des Alphabetischen Verzeichnisses der Weltgesundheitsorganisation (ICD-10-WHO) abgeschlossen. Es enthält jetzt weit über 70.000 alphabetisch geordnete, ICD-kodierte Einträge, aus denen in der Buchausgabe über 120.000 nachschlagbare Texte werden. Die seit 2005 vom DIMDI herausgegebene Alpha-ID nutzt die umfangreiche Sammlung von Diagnosenbezeichnungen des Alphabetischen Verzeichnisses als Grundlage für einen nicht klassifizierenden Diagnosenkode.
Das Alphabetische Verzeichnis zur ICD-10-GM kann in der stationären und in der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung eingesetzt werden; hierbei ist jedoch zu beachten, dass in den beiden Versorgungsbereichen unseres Gesundheitssystems punktuell unterschiedliche Verschlüsselungsregeln gelten. Nähere Informationen hierzu und einige Beispiele finden Sie im Vorspann des Systematischen Verzeichnisses der ICD-10-GM im Abschnitt "Anleitung zur Verschlüsselung".
In der Vergangenheit gab es wegen der unterschiedlichen Verschlüsselung im ambulanten und stationären Bereich verschiedene Versionen des Diagnosenthesaurus. Die historische Entwicklung ist im Folgenden kurz dargestellt.
Der ICD-10-Diagnosenthesaurus wurde auf Initiative des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland (ZI) unter der wissenschaftlichen Leitung von Herrn Prof. Dr. W. Giere (Universität Frankfurt/Main) in einer Expertengruppe erarbeitet. Mit der Version 3.0 wurden die Rechte am ICD-10-Diagnosenthesaurus auf das DIMDI übertragen. Seitdem ist das DIMDI Herausgeber und stellt die Pflege und Weiterentwicklung in den bisherigen Strukturen sicher.
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