Das DIMDI bietet auch frühere Revisionen der ICD in Dateiform an. So stehen zur Zeit die ICD-9 in der Übersetzung des DIMDI bereit sowie die ICD-8 in den Fassungen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR. Die ICD-6 liegt in der Fassung der DDR vor. Mit diesen Dateien können Sie leicht ICD-Schlüsselnummern entschlüsseln, wie sie z.B. auf den Sozialversicherungsausweisen der ehemaligen DDR aufgeführt sind. Der aktuellen Gültigkeitstabelle der Klassifikationen und dem Verzeichnis von ICD-Ausgaben und anderen krankheits- und gesundheitsrelevanten Klassifikationen (Stand 1997) können die Anwendungszeiträume der verschiedenen Revisionen in der Bundesrepublik und in der ehemaligen DDR entnommen werden.
Die ICD-9 wurde in der Bundesrepublik und in der ehemaligen DDR 1979 als Grundlage der Mortalitätsstatistik eingeführt. Sie war bis zum Jahre 1997 im Einsatz und wurde zum Januar 1998 durch die ICD-10 abgelöst. Die Morbiditätsverschlüsselung erfolgte in der ehemaligen DDR ebenfalls seit 1979 mit der ICD-9. In der Bundesrepublik wurde die Morbiditätsverschlüsselung 1986 erstmals eingeführt; sie erfolgte zunächst dreistellig, seit 1994 vierstellig mit der ICD-9. Abgelöst wurde die ICD-9 zum Januar 2000 durch die ICD-10.
Die ICD-8 wurde in der Bundesrepublik und in der ehemaligen DDR 1968 bis 1978 als Grundlage der Mortalitätsstatistik eingesetzt. In der ehemaligen DDR war sie während dieses Zeitraumes auch Grundlage der Morbiditätsverschlüsselung.
Neben der Onlinefassung der dreistelligen Systematik der ICD-8 ("Ost") stehen die Systematik der ICD-8 ("Ost") sowie die vollständigen Systematiken und das Alphabet der ICD-8 ("West") zum Download bereit. Es handelt sich dabei um Scanner-Dateien
- also um Bilddateien - und nicht um Dateien, die z.B. mit einer Textverarbeitung
weiterverarbeitet werden können. Bitte beachten Sie die Dateigrößen der Downloaddateien.
Die ICD-6 wurde in der Bundesrepublik von 1952 bis 1957 und in der ehemaligen DDR von 1952 bis 1967 als Grundlage der Mortalitätsstatistik eingesetzt. In der ehemaligen DDR war sie während dieses Zeitraumes auch Grundlage der Morbiditätsverschlüsselung.
Neben der Onlinefassung der dreistelligen Systematik der ICD-6 ("Ost") stehen die vollständige Systematik und das Alphabetische Register bereit. Es handelt sich dabei um Scanner-Dateien - also um Bilddateien - und nicht um Dateien, die z.B. mit einer Textverarbeitung weiterverarbeitet werden können. Bitte beachten Sie die Dateigrößen.