Institut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG)
In der chronologischen Übersicht finden Sie unsere News zu Klassifikationen aus den letzten zwei Jahren.
14.12.2011
Die LOINC-Dateien enthalten die englischsprachigen Kodes und Tabellen in verschiedenen Datenbankformaten. Das RELMA-Installationspaket enthält den Mapping Assistenten und die erweiterte mehrsprachige RELMA-Datenbank mit qualitätsgesicherten deutschen Übersetzungen.
Das Kodiersystem LOINC ermöglicht eine standardisierte und eindeutige Verschlüsselung von Laboruntersuchungen und anderen klinischen Befunden. Zahlreiche medizinische Informationssysteme in Klinik, Arztpraxis und Labor dokumentieren Befunddaten mit eigenen Bezeichnungen. Ein zuverlässiger Datenaustausch zwischen den Beteiligten erfordert jedoch standardisierte Bezeichnungen, denn die manuelle Anpassung von nicht standardisierten Daten verursacht Aufwand, Kosten und Fehler. LOINC erlaubt diesen standardisierten Austausch und erspart die manuelle Anpassung.
LOINC-Kodes werden bereits in vielen Standards für eHealth-Anwendungen eingesetzt (wie HL7, DICOM, IHE, CDA, CDISC). Sie finden sich z.B. in elektronischen Patientenakten, in klinischen Studien und beim elektronischen Datenaustausch zwischen medizinischen Geräten.
Das DIMDI arbeitet im Zusammenhang mit medizinischen Begriffssystemen nicht nur eng mit dem Regenstrief Institute zusammen, sondern auch mit der LOINC-Usergroup Deutschland, der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS), der HL7-Benutzergruppe Deutschland und mit internationalen Standardisierungsgremien (Joint Initiative Council).