In der chronologischen Übersicht finden Sie unsere News zu Klassifikationen aus den letzten zwei Jahren.
20.08.2010
In der stationären und in der vertragsärztlichen ambulanten Versorgung und beim ambulanten Operieren werden Diagnosen sowie Operationen und Prozeduren anhand der Klassifikationen ICD-10-GM und OPS verschlüsselt.
Neben ausgebildeten Kodier- und Dokumentationskräften sind in den Krankenhäusern und Arztpraxen häufig auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kodieraufgaben befasst, die während ihrer Ausbildung mit den Klassifikationen noch nicht in Berührung gekommen sind. Für diesen Personenkreis ist das "Basiswissen Kodieren" des DIMDI gedacht: als praktische Hilfe zum Einstieg in die Anwendung der Klassifikationen ICD-10-GM und OPS.
Die Broschüre stellt den Hintergrund, die Prinzipien und die komplexen Strukturen von ICD-10-GM und OPS kurz und übersichtlich dar. Wichtige Grundbegriffe und Regeln werden ausführlich erklärt, viele Beispiele aus dem stationären Bereich stellen den Bezug zur Kodierpraxis her.
ICD-kodierte Diagnosen und OPS-kodierte medizinische Maßnahmen steuern über ihre Anwendung z.B. im Rahmen des Vergütungssystems G-DRG und des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs oder als Grundlage für die morbiditätsorientierte Vergütung im vertragsärztlichen Bereich umfangreiche Geldströme im Gesundheitssystem. Deswegen ist eine korrekte und einheitliche Anwendung der Klassifikationen sehr wichtig.
Grundlegende Anwendungsregeln finden Sie im Vorspann der Klassifikationen: Anleitung zur Verschlüsselung in der ICD-10-GM und Hinweise für die Benutzung im OPS. Vorrangig sind außerdem bereichsspezifische Kodierrichtlinien der Selbstverwaltung zu beachten.
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