Kooperationen
Die DAHTA arbeitet mit nationalen und internationalen
Fachgesellschaften und HTA-Agenturen zusammen. Außerdem sind die
Mitarbeiter der DAHTA in zahlreichen Netzwerken als Mitglied,
Kooperationspartner oder Referent aktiv.
National
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Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung (BzgA)
Als Bundesbehörde des Bundesministeriums für Gesundheit
(BMG) entwickelt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
(BZgA) Kampagnen, Programme und Projekte zur Prävention und
Gesundheitsförderung. Die DAHTA arbeitet in Rahmen von Projekten
mit der BZgA zusammen.
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Deutsches Cochrane Zentrum (DCZ)
Der Sitz des Deutschen Cochrane Zentrums (DCZ) ist im
Institut für Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik der
Universität Freiburg. Es gehört als wichtiger Datenbankanbieter im
Bereich der Evaluation medizinischer Verfahren und Technologien zu
den engen Kooperationspartnern des DIMDI.
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Deutsche Gesellschaft
für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V.
(GMDS)
Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik,
Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) vereint als
Fachgesellschaft drei für HTA grundlegende Disziplinen. Das Know-how der GMDS leistet einen
hervorragenden Beitrag zur Entwicklung der HTA-Methodik
insbesondere im Hinblick auf die Erstellung von HTA-Berichten und
der Übertragbarkeit internationaler Ergebnisse.
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Deutsches Institut
für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im
Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet den Nutzen und Schaden
medizinischen Verfahren. Als ständiger Gast ist das IQWIG im
Kuratorium HTA der DAHTA vertreten. Darüber hinaus finden ein reger
Austausch sowie eine interaktive Zusammenarbeit statt (z. B. in
Form gemeinsamen Workshops, Vorträgen, etc.).
Gemeinsam mit der DAHTA vertreten sie die deutsche HTA-Szene im
europäischen Netzwerk EUnetHTA.
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Deutsches
Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. (DNEbM)
Die Beschäftigten der DAHTA sind Mitglied des Deutschen
Netzwerks für Evidenzbasierte Medizin (DNEbM) und im Fachbereich
HTA aktiv. Unter anderem nehmen sie als Referenten an
Jahrestagungen teil.
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Deutsche
Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED)
Die zentrale Bibliothek (ZB MED) stellt Publikationen der
Fächer Medizin, Gesundheitswesen, Ernährung-, Umwelt- und
Agrarwissenschaften bereit. Dort wird die Literatur für die
HTA-Berichte bestellt. Außerdem unterstützt die ZB MED die DAHTA
bei den Publikation der HTA-Berichte.
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Institut für
Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie (IGKE)
Die DAHTA setzt regelmäßig Praktikanten des Institutes für
Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie der Universität zu
Köln (IGKE) ein.
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Landesinstitut
für Gesundheit und Arbeit NRW (LIGA.NRW)
Das Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit (LIGA.NRW)
berät die Landesregierung, die Behörden und Einrichtungen sowie die
Kommunen des Landes Nordrhein-Westfalen in Fragen der Gesundheit
und Gesundheitspolitik. Zudem unterstützt sie bei Belangen
hinsichtlich Sicherheit und Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt.
Gemeinsam mit der DAHTA werden Projektarbeiten zum Thema Health Impact Analysis (HIA)
durchgeführt.
International
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European Network for HTA
(EUnetHTA)
Nach Ende des von der EU-Kommission geförderten EUnetHTA
Projektes (2006-2008) wurde eine Fortführung der Zusammenarbeit als
EUnetHTA Kooperation vereinbart. Ziel des damaligen Projektes war
es, systematisch Informationen im europäischen Umfeld
auszutauschen. Mit der Gründung der EUnetHTA Joint Action, die von der
EU-Kommission für die Jahre 2010 bis 2012 bezuschusst wird, soll
das europäische Netzwerk über die Projektphase hinaus dauerhaft
stabilisiert werden. In dieser Joint Action sind 23
EU-Mitgliedstaaten und Norwegen mit 34 Organisationen vertreten.
DAHTA des DIMDI gehört zu den Gründungsmitgliedern und bringt ihre
technische Kompetenz im Rahmen des Arbeitspakets 6 (WP6) zum
Themenbereich ‚European HTA Information Management
System’ in das Projekt ein. Darüber hinaus engagiert
sich DAHTA des DIMDI an der fachlich-methodischen Arbeit im
Arbeitspaket 4 (WP4) und beteiligt sich an der exemplarischen
Anwendung des im Rahmen des EUnetHTA-Projektes erarbeiteten HTA Core Model für die Erstellung von
HTA-Berichten. Aus Deutschland sind neben der DAHTA des DIMDI auch
noch das IQWIG in die EUnetHTA Kooperation eingebunden.
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Gesundheit Österreich
gmbH (GÖG)
Die Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) ist ein
Forschungsinstitut für das Gesundheitswesen und die Kompetenz- und
Förderstelle für die Gesundheitsförderung in Österreich. Mit der
GÖG findet regelmäßig ein Austausch zur HTA-Methodik statt. Darüber
hinaus fungieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GÖG als
Autoren der DAHTA HTA-Berichte.
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Ludwig-Boltzmann-Institut (LBI)
Das LBI-HTA bietet die wissenschaftliche Grundlage zur
Entscheidungsunterstützung im Gesundheitswesen. Im Rahmen von
Projektarbeiten, z. B. zum Thema Impact, arbeitet die DAHTA mit
dem LBI-HTA zusammen. Außerdem tauschen sie regelmäßig zur
HTA-Methodik aus.
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Health Technology Assessment
International (HTAi)
Die Gesellschaft Health Technology Assessment
International (HTAi) ist ein Forum für alle im
Gesundheitssystem Tätige - sei es in Forschung, Lehre, Industrie
und Behörden - die Interesse an der Wissenschaft, Entwicklung und
Anwendung von HTA haben. HTAi tritt die Nachfolge der bisherigen
Fachgesellschaft International Society for Technology
Assessment in Health Care (ISTAHC) an, die sich bei ihrer
letzten Tagung 2003 in Canmore (Kanada), aufgelöst
hatte.
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International Network of Agencies for
Health Technology Assessment (INAHTA)
Im internationalen Netzwerk der staatlichen HTA-Agenturen
(INAHTA) ist DAHTA des DIMDI seit 1999 Mitglied und seit 2003
Mitglied des Vorstands. DAHTA des DIMDI leitet die
INAHTA-Arbeitsgruppe für interne Kommunikation. Die Gruppe hat die
Aufgabe, einerseits den Informationsaustausch unter den
INAHTA-Mitgliedern zu stärken und die Nutzung gemeinsamer
Ressourcen auszubauen, und andererseits die INAHTA-Aktivitäten nach
außen zu kommunizieren. Ausgangspunkt der INAHTA-Informationen ist
die INAHTA-Datenbank, die bibliografische Angaben der geplanten und
bereits erstellten HTA-Berichte der Mitglieder enthält. Die
INAHTA-Datenbank ist seit 2003 auch über das DIMDI kostenfrei
recherchierbar. INAHTA trifft sich einmal pro Jahr im Anschluss an
die internationale Konferenz der HTA-Fachgesellschaft Health Technology Assessment
International (HTAi).