In dieser chronologischen Übersicht finden Sie unsere Pressemitteilungen aus den letzten drei Jahren.
08.11.2011
Prozeduren müssen im ambulanten und stationären Bereich nach dem
OPS verschlüsselt werden. In der vertragsärztlichen Versorgung sind
ausschließlich die im Anhang 2 des einheitlichen Bewertungsmaßstabs
(EBM) aufgeführten Kodes zu verwenden. Ärzte und Dokumentare in den
Krankenhäusern sind verpflichtet, Operationen und Prozeduren nach
den Deutschen Kodierrichtlinien (DKR) der Selbstverwaltungspartner,
die für das G-DRG-Vergütungssystem zuständig
sind, zu kodieren. Weiterentwicklung und Pflege des
Vergütungssystems und der Kodierrichtlinien liegen in der
Verantwortung des InEK (Institut für das Entgeltsystem im
Krankenhaus), dem deutschen DRG-Institut.
Die Kodierung von Operationen und sonstigen Prozeduren
erfolgt auf Basis des Systematischen Verzeichnisses des OPS, den
das DIMDI herausgibt. Das zugehörige Alphabetische Verzeichnis
erleichtert die Arbeit mit dem OPS in der Praxis.
Der Kommentar im Vorspann des Systematischen Verzeichnisses enthält eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen ("Was ist neu im OPS Version 2012?"). Alle Änderungen im Detail finden Sie in der Aktualisierungsliste. Die Differenzliste enthält die Veränderungen der endgültigen OPS-Fassung gegenüber der Vorabversion.
Referenzausgaben und Aktualisierungsliste des OPS 2012 finden
Sie als kostenfreie PDF-Dateien im Downloadcenter: www.dimdi.de -
Klassifikationen - Downloadcenter - OPS - Version
2012.
Alle anderen Formate, die Metadaten und die
Überleitungstabelle erhalten Sie wie gewohnt im DIMDI Webshop.
Nur das erstmalige Herunterladen der Dateien einer
Jahresversion im DIMDI Webshop ist kostenpflichtig.
Jeder weitere Download (z. B. bei
Aktualisierungen) ist kostenfrei.
Das DIMDI stellt über das Internet hochwertige Informationen für alle Bereiche des Gesundheitswesens zur Verfügung. Es entwickelt und betreibt datenbankgestützte Informationssysteme für Arzneimittel und Medizinprodukte und verantwortet ein Programm zur Bewertung gesundheitsrelevanter Verfahren und Technologien (Health Technology Assessment, HTA). Das DIMDI ist Herausgeber amtlicher medizinischer Klassifikationen wie ICD-10-GM und OPS und pflegt medizinische Terminologien, Thesauri, Nomenklaturen und Kataloge (z. B. MeSH, UMDNS, Alpha-ID, LOINC, OID), die für die Gesundheitstelematik von Bedeutung sind. Das DIMDI ermöglicht den Online-Zugriff auf seine Informationssysteme und über 60 Datenbanken aus der gesamten Medizin. Dafür entwickelt und pflegt es moderne Software-Anwendungen und betreibt ein eigenes Rechenzentrum.