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DIMDI-Pressemitteilungen

In dieser chronologischen Übersicht finden Sie unsere Pressemitteilungen aus den letzten drei Jahren.

 

ICD-10-WHO 2016: DIMDI startet Veröffentlichung

22.09.2015

Das DIMDI veröffentlicht die ICD-10-WHO 2016, die deutsche Übersetzung der englischen Originalfassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Mit Band 1 (Systematik) der ICD-10-WHO liegt jetzt der erste der drei Bände in überarbeiteter Fassung vor. Die Klassifikation dient in Deutschland u.a. der Verschlüsselung von Todesursachen für die Todesursachenstatistik.

In die neue Version der Internationalen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme flossen zahlreiche Änderungen der WHO ein, die ab 1. Januar 2016 gültig werden. Die Klassifikation bildet die Basis für die Todesursachenstatistik in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auch in Krebsregistern wird sie u.a. für die Erfassung der Krebstodesfälle eingesetzt. Die internationalen Todesursachenstatistiken basieren ebenfalls auf der ICD-10 der WHO.

Das DIMDI implementiert mit der aktuellen deutschsprachigen Fassung der WHO-Ausgabe die Updates für die Version 2016 weltweit als eines der ersten WHO-Kooperationszentren für das System der internationalen Klassifikationen.

In den kommenden Monaten werden auch die aktualisierten Fassungen von Band 2 (Regelwerk) und Band 3 (Alphabetisches Verzeichnis) in den gewohnten Formaten veröffentlicht. Die gesamte Publikation aller drei Bände wird voraussichtlich im Dezember 2015 abgeschlossen sein. Alle Änderungen in Band 1 und 2 sind im Detail in der jeweiligen Aktualisierungsliste enthalten.

Änderungen bei Metadaten

In der Tabelle der Kodes enthält das Feld "Klassentitel" einen aussagefähigen, d.h. sprechenden Kombinationstitel, der aus Elementen des Dreisteller-, Viersteller- und ggf. Fünfstellertitels zusammengesetzt sein kann. Hierzu wurden drei neue Felder eingefügt. Sie enthalten jeweils den vollständigen Klassentitel des Dreistellers, Vierstellers und ggf. Fünfstellers. Da es zurzeit noch keine obligatorisch anzuwendende Fünfsteller in der WHO-Fassung gibt, bleibt dieses Feld zurzeit leer, es wird für potentielle zukünftige Erweiterungen mitgeführt.

Außerdem wurden bei den kodespezifischen Metadaten aufgrund von Änderungen des Personenstandsgesetzes (PStG) sämtliche "Muss-Fehler" in Bezug auf den Geschlechtsbezug in "Kann-Fehler" geändert.

Statt wie bisher vom Format "Metadaten ASCII" zu sprechen, wird das Format jetzt als "Metadaten TXT (CSV)" bezeichnet.

Weitere Änderungen gegenüber der Vorversion

Für die ICD-10-WHO Version 2016 stellen wir wie angekündigt für die Systematik kein EDV-ASCII-Format mehr zur Verfügung. Gleichzeitig ersetzen wir die Formatbezeichnung "ASCII"  durch die Bezeichnung "TXT (CSV)", die Dateinamen ändern sich entsprechend. diese Änderung gilt ab der Version 2016 für die Formate "Metadaten" und "Überleitung" sowie für die EDV-Fassung des Alphabetischen Verzeichnisses.

Download der Dateien

Referenzausgaben und Aktualisierungslisten zur ICD-10-WHO 2016 finden Sie als kostenfreie PDF-Dateien im Downloadcenter. Alle anderen Dateifassungen, die Metadaten und die Überleitung erhalten Sie im DIMDI Webshop. Sie werden vom Downloadcenter weitergeleitet. Nur das erstmalige Herunterladen einer Datei im DIMDI Webshop ist kostenpflichtig, jeder weitere Download ist kostenfrei (z. B. bei kodierrelevanten Korrekturen der Dateien der geltenden Version).

 

Das DIMDI stellt über das Internet hochwertige Informationen für alle Bereiche des Gesundheitswesens zur Verfügung. Das DIMDI ist Herausgeber amtlicher medizinischer Klassifikationen wie ICD-10-GM und OPS und pflegt medizinische Terminologien, Thesauri, Nomenklaturen und Kataloge (z. B. MeSH, UMDNS, Alpha-ID, LOINC, OID), die für die Gesundheitstelematik von Bedeutung sind. Es entwickelt und betreibt datenbankgestützte Informationssysteme für Arzneimittel, Medizinprodukte, Health Technology Assessment (HTA) und mit Versorgungsdaten. Das DIMDI ermöglicht den Online-Zugriff auf seine Informationssysteme und rund 30 Datenbanken aus der gesamten Medizin. Dafür entwickelt und pflegt es moderne Software-Anwendungen und betreibt ein eigenes Rechenzentrum.

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