In dieser chronologischen Übersicht finden Sie unsere
Pressemitteilungen aus den letzten drei Jahren.
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22.12.2010
Ab sofort erhalten Sie die 8. aktualisierte amtliche Fassung der
Anatomisch-Therapeutisch-Chemischen Klassifikation
(
ATC-Klassfikation) inklusive Definierter Tagesdosen (
DDD). Sie
tritt am 1. Januar 2011 in Kraft. Das
DIMDI bietet die
Klassifikation online zum kostenfreien Download an.
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23.11.2010
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
(
BVL) ermittelt Gesamtmengen von angewendeten Antibiotika für ganz
Deutschland: Ab 2011 muss die Industrie erfassen, welche Mengen an
Tierarzneimitteln sie jährlich abgibt, die Antibiotika und
bestimmte hormonelle Stoffe enthalten, und diese Daten bis März
2012 an ein zentrales Register melden. Das Register wird beim
DIMDI
geführt. Die Daten sind ausschließlich für die auswertenden
Behörden zugänglich. Das
BVL in Berlin betreut das Verfahren
inhaltlich.
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03.11.2010
Das
DIMDI hat die endgültige Fassung der Version 2011 des
Operationen- und Prozedurenschlüssels (
OPS) veröffentlicht. Rund
250 Vorschläge aus Fachgesellschaften und von Fachleuten aus
Ärzteschaft, Krankenkassen und Kliniken sowie zusätzliche
Anforderungen aus der Weiterentwicklung des Entgeltsystems für
Krankenhausleistungen sind in die neue Version eingeflossen. Viele
Prozeduren können mit der neuen Version präziser und
differenzierter verschlüsselt werden. Der
OPS ist eine Grundlage
für das pauschalierende Vergütungssystem der German Diagnosis
Related Groups (
G-DRG).
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12.10.2010
Das
DIMDI hat die endgültige Fassung der
ICD-10-
GM Version 2011
(Internationale Klassifikation der Krankheiten und verwandter
Gesundheitsprobleme, German Modification) auf seinen Internetseiten
veröffentlicht. In die neue Version flossen knapp 60 Vorschläge aus
Fachgesellschaften und von Fachleuten aus Ärzteschaft,
Krankenkassen und Kliniken ein sowie zahlreiche Änderungen der
Weltgesundheitsorganisation (
WHO). Die Klassifikation bildet die
Basis für das pauschalierende Vergütungssystem
G-DRG (German
Diagnosis Related Groups).
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14.09.2010
Die Differenzialdiagnose eines Burnout-Syndroms fällt schwer.
Häufig kommen ähnliche Erkrankungen in Betracht. Wie das
Burnout-Syndrom von diesen unterschieden wird, haben jetzt
Wissenschaftler anhand der vorliegenden Studienliteratur
untersucht. Sie zeigen, dass bislang keine einheitliche Definition
des Burnout-Syndroms existiert. Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen
fassen sie in einem
HTA-Bericht (Health Technology Assessment)
zusammen, der kostenfrei beim
DIMDI abrufbar ist.
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07.09.2010
Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (
ADHS) kann
die Lebensqualität von Betroffenen stark einschränken. Medikamente,
die die Symptome verringern können, sind aktuell nur für Kinder und
Jugendliche zugelassen und erstattungspflichtig.
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24.08.2010
Das
DIMDI hat einen neuen
HTA-Bericht (Health Technology
Assessment) veröffentlicht: Darin untersuchen die Autoren, ob
Hygienemaßnahmen und Antibiotika vor Infektionen beim Einsatz
künstlicher Kniegelenke schützen. Eine Wirksamkeit können sie
jedoch auf hoher Evidenzebene für keine Maßnahme nachweisen, da
hochwertige Studien fehlen.
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14.06.2010
Unter der Therapie mit bestimmten Medikamenten gegen Bluthochdruck
scheint häufiger Diabetes aufzutreten. Das verdeutlicht ein jetzt
beim
DIMDI veröffentlichter
HTA-Bericht (Health Technology
Assessment). Unter Diuretika und Betablockern wurde häufiger eine
Diabetesentwicklung beobachtet. Wie das zu bewerten ist, ist jedoch
unklar. Ob neuere (und teurere) Wirkstoffgruppen deshalb jedoch
kosteneffektiver sind, können die Autoren auf Basis der im Bericht
betrachteten Studien nicht abschließend beantworten.
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21.04.2010
Bei seinem Besuch im
DIMDI betonte Gesundheitsminister
Dr. Philipp
Rösler die ausgezeichnete Arbeit, die das
DIMDI seit mehr als 40
Jahren auf dem Gebiet der medizinischen Information und
Dokumentation leistet. Das
DIMDI solle auch zukünftig weiter daran
mitwirken, mehr Transparenz im Gesundheitswesen zu schaffen. Nicht
zuletzt das Versandapothekenregister sei ein gutes Beispiel hierfür
– insbesondere für medizinische Laien.
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24.03.2010
Auf welche Art Meningeome therapiert werden sollten, hängt vor
allem von ihrer Lage im Kopf ab. So lautet das Fazit der Autoren
eines jetzt vom
DIMDI veröffentlichten
HTA-Berichts (Health
Technology Assessment). Der Bericht vergleicht verschiedene
Bestrahlungstechniken und die Mikrochirurgie (chirurgische
Tumorentfernung). Außer zu einzelnen Tumorlokalisationen lässt die
verfügbare Literatur keine Empfehlungen für oder gegen eine
Therapie zu, so die Autoren. Sie fordern weitere Studien, auch zur
Kosteneffektivität.
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