Institut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG)
Seitentitel: DIMDI - In- und ausländische Kooperationspartner des DIMDI
Webadresse,URL: http://www.dimdi.de/de/dimdi/koop/index.htm
© DIMDI 1995-2013 Letzte Änderung: 24.10.11 lisbie
In- und ausländische Kooperationspartner des DIMDI
Das DIMDI arbeitet in allen Bereichen eng vernetzt mit anderen
Instituten des BMG-Ressorts, anderen Bundes- und
Landesbehörden sowie nationalen und internationalen öffentlichen
Einrichtungen zusammen:
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Arbeitsgemeinschaft der
Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)
Die AWMF betreibt in Kooperation mit der ZB MED und dem
DIMDI das elektronische Medizinjournal German Medical Science (gms) mit
Publikationen aus allen medizinischen Fachgebieten.
-
Bundesgesundheitsblatt
Die Monatszeitschrift Bundesgesundheitsblatt -
Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz umfasst alle
Fragestellungen und Bereiche, mit denen sich das öffentliche
Gesundheitswesen und die staatliche Gesundheitspolitik auseinander
setzen. Das DIMDI ist seit vielen Jahren Mitglied im
Herausgeberbeirat und beteiligt sich an der Themendiskussion,
liefert eigene Beiträge und koordiniert Schwerpunkte zu Themen wie
medizinische Klassifikationen, Health Technology Assessment
(HTA), medizinische Informationssysteme und Telematik im
Gesundheitswesen.
-
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
(BfArM)
Das BfArM ist an der Zulassung von Arzneimitteln und an der
Genehmigung von klinischen Prüfungen/Leistungsbewertungsprüfungen
mit Medizinprodukten/In-vitro-Diagnostika (IVD) in Deutschland
beteiligt. Das DIMDI ist die technische Plattform für die
AMIS-Datenbanken der Bundesoberbehörden für die Zulassung von
Arzneimitteln und arbeitet mit diesen bei der Errichtung eines
nationalen Arzneimittelinformationssystems nach § 67a AMG zusammen
(PharmNet.Bund.de). Außerdem ist
das DIMDI die technische Plattform für die Anträge auf Genehmigung
von klinischen Prüfungen/Leistungsbewertungsprüfungen mit
Medizinprodukten/IVD an die Bundesoberbehörden und betreibt eine
Datenbank mit allen klinischen
Prüfungen/Leistungsbewertungsprüfungen. Das BfArM liefert dem DIMDI
zudem Daten über Vorkommnisse mit Medizinprodukten in Deutschland.
Über aktuelle Vorkommnismeldungen informiert das DIMDI umgehend die
zuständigen Behörden der Länder und pflegt für diese eine Datenbank
mit allen Vorkommnissen.
-
Bundesverband der
pharmazeutischen Industrie (BPI)
Das DIMDI arbeitet mit dem BPI im Bereich der
Arzneimittelinformation eng zusammen
-
Bundesamt für
Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)
Das BVL ist an der Zulassung von Arzneimitteln in
Deutschland beteiligt. Das DIMDI ist die technische Plattform für
die AMIS-Datenbanken der Bundesoberbehörden für die Zulassung von
Arzneimitteln und arbeitet mit diesen bei der Errichtung eines
nationalen Arzneimittelinformationssystems nach § 67a AMG
zusammen.
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Statistisches
Bundesamt und statistische Landesämter (DESTATIS)
Das DIMDI berät das Statistische Bundesamt in Fragen der
Todesursachenverschlüsselung und schult die Signierer in den
Statistischen Landesämtern
-
Deutsches Cochrane Zentrum
Das Cochrane-Zentrum gehört als
wichtiger Datenbankanbieter im Bereich der Evaluation
gesundheitsrelevanter Verfahren und Technologien zu den engen
Kooperationspartnern des DIMDI.
-
Deutsches Institut für
Normung (DIN)
Das DIMDI arbeitet im NaMed-Unterausschuss "Terminologien
und Semantische Netzwerke" mit dem DIN zusammen.
-
European Medicines Agency
(EMA)
Das DIMDI arbeitet in verschiedenen Telematik-Projekten mit
der EMA zur Umsetzung der Ziele der EU-Kommission zusammen und ist
in folgenden Gruppen aktiv:
-
- Telematics Management Committee:
-
- Reference Data Model Group
- Working Group on Dictionaries
(EUTCT) sowie deren Untergruppen EUTCT Process sub-group (Process Definition
Group) und EUTCT Terminology sub-group (EUTCT Terminology)
- Telematics Management Committee Security
sub-working group with industry (TMCsg)
- Telematics Implementation Groups
(TIG):
-
- EudraNet TIG
- EudraPharm TIG (Database and Tracking)
- EudraVigilance TIG
- EudraCT TIG
- IT- Expert Group von
EudraGMP
- eSubmission
-
European Network for Health Technology
Assessment (EUnetHTA)
Das von der EU-Kommission geförderte Projekt soll den
Grundstock für den systematischen Austausch von Informationen zu Health Technology Assessment
legen und ein stabiles europäisches Netzwerk aufbauen. Vertreten
sind 36 HTA-Einrichtungen aus 27 europäischen Ländern. Das DIMDI
gehört zur Leitungsgruppe und ist darüber hinaus mit verantwortlich
für das Arbeitspaket "Kommunikation und Clearing House".
-
Health Technology Assessment
International (HTAi)
HTAi ist mit über 2.000 Mitgliedern aus 35 Ländern die
größte internationale Fachgesellschaft für HTA. Sie folgt der 2003
aufgelösten International Society for Technology
Assessment in Health Care (ISTAHC) nach. Die DAHTA@DIMDI ist
im Vorstand der Fachgesellschaft vertreten.
-
International Network of Agencies for
Health Technology Assessment (INAHTA)
Die INAHTA versteht sich als Netzwerkorganisation
internationaler, aus öffentlichen Mitteln geförderter
Organisationen, die Technikfolgenabschätzung im Gesundheitswesen
vornehmen. Das DIMDI ist seit Januar 1999 Mitglied der INAHTA.
Das DIMDI ist im Bereich HTA darüber hinaus im Steering Committee der Coordination and
Development of Health Care Technology Assessment in Europe
(EUR-ASSESS) vertreten sowie im Steering Committee
HTA-Europe.
-
Institut nationale de la Santé et de la
Recherche médicale (INSERM)
Das INSERM stellt dem DIMDI die französische Übersetzung des
MeSH zur Verfügung.
-
Institut für
Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
Das IQWiG erstellt Berichte zur Bewertung von Operations-
und Diagnoseverfahren, von Arzneimitteln und Behandlungsleitlinien.
Die Endberichte des IQWiG werden in die
DAHTA-Datenbank des DIMDI aufgenommen, die außer
den HTA-Berichten im Auftrag des DIMDI auch Verweise und
Zusammenfassungen von Berichten anderer Institutionen (z. B. BAK,
KBV) und internationalen HTA-Agenturen und -Organisationen (z. B.
aus Großbritannien, Frankreich, Kanada) enthält. Als IT-Plattform
sorgt das DIMDI für den technischen Betrieb der IQWiG-Website
www.gesundheitsinformation.de.
-
Institut für
Technikfolgenabschätzung (ITA)
Mit dem ITA der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
(Einheit für HTA) steht das DIMDI in engem Informationsaustausch,
insbesondere über Methodik von Health Technology Assessment.
Österreichische Experten sind Autoren für HTA-Berichte, die das
DIMDI herausgibt.
-
Kuratorium für Fragen
der Klassifikation im Gesundheitswesen (KKG)
Das DIMDI diskutiert mit den Vertretern aus dem
Gesundheitswesen aktuelle Fragen der medizinischen Klassifikation
und arbeitet mit ihnen an der Weiterentwicklung der
Klassifikationen zusammen.
-
Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der
Krankenkassen e.V. (MDS)
Der MDS berät den Spitzenverband der gesetzlichen Kranken-
und Pflegekassen in Fragen der medizinischen und pflegerischen
Versorgung und der Gestaltung unseres Gesundheitswesens. Sein
Auftrag ist es, die Zusammenarbeit der Medizinischen Dienste (MDK)
zu unterstützen und eine einheitliche Durchführung der Aufgaben zu
fördern. Das DIMDI steht zu verschiedenen Themen in Kontakt mit dem
MDS, u. a. bei den Klassifikationen und bei Datenbanken (AMIS für
den MDS). Informationen über die Arbeitsgrundlagen bei der
sozialmedizinischen Begutachtung durch die MDK stellt der MDS in
einer eigenen Datenbank,
SINDBAD,
zur Verfügung.
-
National Library of Medicine
(NLM)
Die NLM ist nicht nur als Hersteller von bedeutenden
medizinischen Datenbanken (MEDLINE u.a.) und Träger für viele
innovative Projekte im Bereich der Informationsversorgung
Kooperationspartner: Das DIMDI arbeitet als MEDLARS-Center (Medical Literature Analysis and
Retrieval System) mit der NLM zusammen und ist in der International MEDLARS Center Policy
Advisory Group (IMPAG) vertreten.
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Pharma-Daten-Service
(ABDATA)
Hersteller der ABDA-Datenbanken (ABDA-Fertigarzneimittel,
ABDA-Interaktionen, etc.)
-
Pharmakovigilanz-
und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie
Das Zentrum stellt die vom Bundesministerium für Gesundheit
geförderte Datenbank "Embryotox" mit Informationen zur
Arzneimittelsicherheit in Schwangerschaft und Stillzeit zur
Verfügung.
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Paul-Ehrlich-Institut
(PEI)
Das PEI ist an der Zulassung von Arzneimitteln und an der
Genehmigung von Leistungsbewertungsprüfungen mit
In-vitro-Diagnostika (IVD) in Deutschland beteiligt. Das DIMDI ist
die technische Plattform für die AMIS-Datenbanken der
Bundesoberbehörden für die Zulassung von Arzneimitteln und arbeitet
mit diesen bei der Errichtung eines nationalen
Arzneimittelinformationssystems nach § 67a AMG zusammen
(PharmNet.Bund.de). Außerdem ist das DIMDI die technische Plattform
für die Anträge auf Genehmigung von klinischen
Prüfungen/Leistungsbewertungsprüfungen mit Medizinprodukten/IVD an
die Bundesoberbehörden und betreibt eine Datenbank mit allen
klinischen Prüfungen/Leistungsbewertungsprüfungen. Das PEI liefert
dem DIMDI zudem Daten über Vorkommnisse mit
Hochrisiko-In-vitro-Diagnostika, informiert darüber die zuständigen
Behörden der Länder und pflegt für diese eine Datenbank mit allen
Vorkommnissen.
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Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Die Arbeiten des DIMDI an der deutschsprachigen Ausgabe der
ICD-10 erfolgen im engen Kontakt zur WHO-Zentrale in Genf.
Weiterhin wirkt DIMDI mit an der Pflege der englisch- und
französischsprachigen Originalausgaben der WHO. Im Juni 2003 hat
die WHO das DIMDI zum "WHO Collaborating Center for the Family of
International Classifications" für den deutsch-sprachigen
Raum ernannt.
Das DIMDI ist in allen Arbeitsgruppen der
WHO-Kooperationszentren vertreten: Mortality Reference Group, Update
Reference Committee, Implementation Committee, Education
Committee sowie Family Development Committee und
nimmt regelmäßig an den Jahrestreffen der WHO-Kooperationszentren
teil. Vorsitzender der Arbeitsgruppe " Electronic Tools Committee" ist
Dr. Michael Schopen, DIMDI, der auch das WHO-Kooperationszentrum im
DIMDI leitet. Darüber hinaus ist das DIMDI auch in der Nationalen
Expertengruppe zur Harmonisierung des Indikators " Drug Related Death" vertreten und
im Planungsausschuss des " International Collaborative Effort on
Automating Cause of Death Statistics".
-
Wissenschaftliches
Institut der AOK (WIdO)
Das DIMDI arbeitet mit dem WIdO bei der Herstellung der
jährlich aktualisierten Fassung der deutschen amtlichen
ATC-Klassifikation mit definierten Tagesdosen zusammen.
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Deutsche
Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED)
Die Arbeit von ZB MED und DIMDI ist in vielen Bereichen eng
verknüpft: Sie kooperieren u.a. beim Angebot von Volltexten,
verschiedener Datenbanken und im Informationsverbund Medizin.
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Zentralinstitut
für die kassenärztliche Versorgung (ZI)
Das DIMDI hat mit dem Zentralinstitut einen
Kooperationsvertrag über die Pflege und Weiterentwicklung des
ICD-Diagnosenthesaurus abgeschlossen.
-
Zeitschrift
für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen
(ZEFQ)
Der Fortbildungscharakter der Zeitschrift steht im
Vordergrund, in den vergangenen Jahren ist der Fokus auf die Themen
Qualitätssicherung und Qualitätsförderung im Gesundheitswesen sowie
evidenzbasierte Medizin hinzugekommen. Das DIMDI gehört seit 2007
zum Herausgeberbeirat der Zeitschrift, die damit auch ein
Publikationsforum für das Institut ist. Das DIMDI beteiligt
sich an der Themendiskussion und liefert eigene Beiträge, im
Schwerpunkt über die Bewertung gesundheitsrelevanter Verfahren und
Technologien (HTA) und Informationssysteme. Darüber hinaus
vermittelt das DIMDI auch qualifizierte Beiträge von Experten aus
Forschung und Gesundheitswesen.
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Zentralstelle der
Länder für Gesundheitsschutz (ZLG)
Das DIMDI arbeitet mit der ZLG im Rahmen des
Medizinprodukteinformationssystems und bei der Errichtung eines
nationalen Arzneimittelinformationssystems nach § 67a AMG
zusammen.
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Zentrum für
Versorgungsforschung der Universität zu Köln (ZVFK)
Ein wichtiges Ziel im Rahmen der Kooperation mit dem ZVFK
ist die wissenschaftliche Untersuchung der relativen Wirksamkeit (effectiveness = "Wirksamkeit im
Alltag") von Behandlungsmethoden, Verfahren, Leitlinien und
komplexen Strategien im Gesundheitswesen. In diesem Bereich
arbeitet DAHTA@DIMDI mit dem ZVFK zusammen, u.a. um den Impact von HTA-Berichten in
Deutschland zu untersuchen.