Das DIMDI betreibt aktive Integrationsarbeit: Wir wollen Menschen mit Behinderung fördern, damit sie sich für die Berufspraxis qualifizieren.
Über Integrationsprojekte haben wir rund 20 behinderte Menschen
mit unterschiedlichen Tätigkeitsprofilen ins Berufsleben integriert
und für den Arbeitsmarkt qualifiziert – nicht ganz einfach
für ein vergleichsweise kleines Institut. Zurzeit beträgt die
Schwerbehindertenquote im DIMDI 25 %. Für unsere vorbildliche
Integration hat uns der Landschaftsverband Rheinland (LVR) im Jahr
2006 mit dem "Prädikat behindertenfreundlich" ausgezeichnet.
Unsere Ansprechpersonen für Schwerbehinderte im DIMDI sind gut vernetzt mit wichtigen Institutionen für die Betreuung und Arbeitsvermittlung, u. a. mit der Arbeitsagentur, dem Landschaftsverband Rheinland und mit Berufsbildungswerken. Daraus ergeben sich individuelle Integrationsmodelle im DIMDI: Fachliche Ansprüche müssen dabei zum persönlichen Profil der Person und zum Bedarf im DIMDI passen. Die Ausstattung der Arbeitsplätze schneiden wir möglichst individuell auf die Menschen mit Behinderung zu.
Kontakte für Schwerbehinderte beim DIMDI
Im Jahr 2002 begann das DIMDI mit größeren Integrationsprojekten: Im Rahmen einer Qualifizierungsmaßnahme stellten wir drei schwerbehinderte Akademiker im Bereich Health Technology Assessment (HTA) für drei Jahre ein. Ein Jahr später folgte das erste Tandem-Modell für einen Auszubildenden: Eine nicht behinderte Auszubildende unterstützte einen jungen Mann mit Handicap. Beide schlossen ihre Ausbildung erfolgreich als Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste (FaMI) ab. Außerdem verstärkte eine weitere schwerbehinderte Akademikerin die Arbeitsgruppe HTA und ein neuer Kollege unsere Verwaltung.
In den folgenden fünf Jahren integrierte das DIMDI insgesamt
zwölf Menschen mit Behinderung: sowohl Sachbearbeiter wie
Akademiker bei den Informationssystemen für Arzneimittel und
Medizinprodukte, im Bereich Klassifikationen, in Verwaltung,
Datenbankbetreuung und Systemadministration. Darunter waren auch
mehrere Auszubildende als Fachinformatiker und eine als
Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste (FaMI).
Integrationsarbeit im DIMDI 2002-2010 ( gif 35 kB,
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2009 startete das bisher größte Integrationsprojekt: Für das ressortübergreifende Portal PharmNet.Bund stellten wir bis Anfang 2010 insgesamt 13 Menschen mit Behinderung ein. Sie bearbeiten unterschiedliche Aufgaben, u. a. die Projektkoordination und den Ausbau des Datenpools, außerdem in Verwaltung und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, und sind in verschiedenen Behörden tätig: sechs im BfArM, zwei im PEI und eine Person im BVL. Im DIMDI sind vier behinderte Menschen für PharmNet.Bund tätig.