DIMDI - Inklusion


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"Geht nicht" gibt's nicht: Inklusion von Menschen mit Behinderung

Logo: Auszeichnung - Landschaftsverband Rheinland (LVR)

Das DIMDI betreibt aktive Inklusionsarbeit: Wir wollen Menschen mit Behinderung fördern, damit sie sich für die Berufspraxis qualifizieren.

Über Inklusionsprojekte haben wir bisher rund 30 behinderte Menschen mit unterschiedlichen Tätigkeitsprofilen ins Berufsleben integriert und für den Arbeitsmarkt qualifiziert – nicht ganz einfach für ein vergleichsweise kleines Institut. Eine Schwerbehindertenquote von über 20 Prozent? Beim DIMDI ganz normal! Für unsere vorbildliche Integration hat uns der Landschaftsverband Rheinland (LVR) daher auch 2006 mit dem "Prädikat behindertenfreundlich" ausgezeichnet.

Kompetenz und Vernetzung

Die Vertrauenspersonen für Schwerbehinderte im DIMDI sind gut vernetzt mit wichtigen Institutionen für die Betreuung und Arbeitsvermittlung, u. a. mit der Arbeitsagentur, dem Landschaftsverband Rheinland und mit Berufsbildungswerken. Daraus ergeben sich individuelle Inklusionsmodelle im DIMDI: Fachliche Ansprüche müssen dabei zum persönlichen Profil der Person und zum Bedarf im Haus passen. Die Ausstattung der Arbeitsplätze schneiden wir möglichst individuell auf die Menschen mit Behinderung zu.

Kontakte für Schwerbehinderte beim DIMDI 

Erfolgreiche Inklusion

Seit 2002 unternimmt das DIMDI größere Inklusionsprojekte. Zunächst stellten wir im Rahmen einer Qualifizierungsmaßnahme drei schwerbehinderte Akademiker im Bereich Health Technology Assessment (HTA) für drei Jahre ein. Später folgten zahlreiche weitere Angestellte und Auszubildende in allen Arbeitsgebieten des DIMDI. Die Ausbildung zu Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FaMI) erfolgte teilweise im Tandem-Modell: Dabei unterstützten nicht Behinderte ihre behinderten Mitauszubildenden. Ein Erfolgsmodell für alle Beteiligten, wie ihre erfolgreichen Ausbildungsabschlüsse zeigen. 2009 startete unser bisher größtes Inklusionsprojekt. Für das ressortübergreifende Portal PharmNet.Bund stellten wir insgesamt 13 Menschen mit Behinderung ein. Sie arbeiteten in verschiedenen Behörden: u. a. für die Projektkoordination und den Ausbau des Datenpools, aber auch für Verwaltung und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Unser Projekt ist eines der inklusiven Beispiele auf der Inklusionslandkarte des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen.