Berufskolleg
Die theoretische Ausbildung für Verwaltungsfachangestellte
findet am Ludwig-Erhard-Berufskolleg (LEB) in Bonn statt. Als
Grundlage für den berufsbezogenen Unterricht am Berufskolleg dient
der Rahmenlehrplan.
Im Berufskolleg erlernen die Auszubildenden unter anderem:
- die eigene Berufsausbildung mitzugestalten.
- die Verwaltung in das staatliche Gesamtgefüge einzuordnen.
- die Güterbeschaffung rechnergestützt vorzubereiten.
- die Verträge zur Güterbeschaffung zu schließen und zu
erfüllen.
- die Personalvorgänge zielorientiert mitzugestalten.
- die Rechtsgrundlagen zur Ermittlung von Einkommen im
öffentlichen Dienst anzuwenden und Arbeitsentgelte zu
berechnen.
- die Bestände und Wertströme im System der doppelten Buchführung
zu erfassen und zu dokumentieren.
- die Verwaltungsleistungen wirtschaftlich zu erstellen und
kundenorientiert anzubieten.
- die Rechtseingriffe verwaltungsmäßig vorzubereiten,
durchzuführen und zu überprüfen.
- die öffentliche Leistungen in alternativen rechtlichen Formen
zu erbringen.
- die öffentlichen Leistungen finanzwirtschaftlich zu
kontrollieren und zu steuern.
- das staatliche Handeln in nationale und internationale
wirtschaftliche Zusammenhänge einzuordnen.
In der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres wird der
Ausbildungsstand durch eine Zwischenprüfung festgestellt. Zum Ende
des dritten Ausbildungsjahres erfolgen die Abschlussprüfungen beim
Bundesverwaltungsamt und im Berufskolleg.
Am Berufskolleg besteht die Möglichkeit, durch zusätzlichen
Unterricht die Fachhochschulreife zu erlangen
(Doppelqualifikation). Der Unterricht am Berufskolleg finden in der
Regel als Blockunterricht statt. Die Ausbildung wird darüberhinaus
noch ergänzt durch die überbetriebliche Ausbildung in Form der so
genannten dienstbegleitenden Unterweisung im
Bundesverwaltungsamt.
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