DIMDI - Datenbank-Glossar


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Datenbank-Glossar

Hier finden Sie wichtige Begriffe und deren Erläuterungen aus dem Bereich der Datenbankrecherche:

Begriff Beschreibung

A

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Abstract

Der Abstract ist eine Kurzzusammenfassung und fasst den Inhalt einer Veröffentlichung zusammen. Er wird in der Regel von den Autoren erstellt, in einigen Datenbanken auch von Experten des jeweiligen Fachgebiets. Ein Abstract ist nicht in jedem Datenbankdokument enthalten. Bestimmte Datenbanken verzichten generell darauf.

Allgemeines Konzept

siehe PPS

Archivdatenbanken

Sind Datenbanken, deren Bestände vom jeweiligen Datenbankbetreiber nicht mehr aktualisiert werden.

B

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Basic Index

siehe Freitextsuche

Benutzerhandbuch

siehe DIMDI ClassicSearch-Benutzerhandbuch

Bibliografische Angaben

Unter bibliographischen Angaben versteht man alle relevanten Angaben, um eine Veröffentlichung zu ermitteln. Sie umfassen u.a. Autoren, Herausgeber, Titel, Zeitschriftentitel, ISSN/ISBN, Erscheinungsdatum/-jahr, Seitenzahl und sonstige Angaben.

Boole’sche Operatoren

Boole´sche Operatoren sind Verknüpfungen, mit denen Suchbegriffe nach logischen Kriterien verbunden werden können. Wichtige Operatoren für die Datenbankrecherche sind:

  • UND (AND) liefert alle Dokumente mit beiden gesuchten Begriffen
  • ODER (OR) liefert alle Dokumente mit einem oder beiden Begriffen
  • NICHT (NOT) schließt Dokumente mit dem zweiten Suchbegriff aus

In der DIMDI ClassicSearch werden zuerst Verknüpfungen mit NOT, dann AND und zuletzt mit OR verarbeitet. Klammern um Suchbegriffe ändern diese Reihenfolge.

siehe auch DIMDI ClassicSearch-Benutzerhandbuch

C

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CAS Nummer

Die CAS-Nummer ist die "Identifikationsnummer" eines Stoffes.

Sie dient zur eindeutigen Identifizierung einer Substanz. Anhand dieser Nummer können Stoffe in bestimmten Chemikalien- oder Literaturdatenbanken (z.B. in Medline, CHEMIDplus, Derwent Drugfile etc.) gesucht werden.

Vergeben werden diese Nummern vom Chemical Abstracts Service (CAS), einer Abteilung der American Chemical Society.

Das Datenfeldkürzel für das Datenfeld CAS Number lautet CR.

ClassicSearch

siehe DIMDI ClassicSearch

ClassicSearch-Benutzerhandbuch

siehe DIMDI ClassicSearch-Benutzerhandbuch

Controlled Term (CT)

Controlled Terms sind kontrolliert vergebene Begriffe (Schlagworte), die ein Dokument inhaltlich beschreiben. Diesen Schlagwörtern liegt meist ein Thesaurus, also eine Begriffssystematik, oder definierte Wortlisten zugrunde. Nur Begriffe dieser vorgegebenen Vokabularien sind zur Beschreibung der Inhalte zulässig. Von daher spricht man von kontrollierten Schlagwörtern oder kontrolliertem Vokabular. Das Datenbankfeld CT enthält die englischen Schlagwörter. Ihre deutsche Übersetzung finden Sie z.B. in MEDLINE im Datenbankfeld CTG (Controlled Term German).

siehe auch Datenbankfeld
siehe auch Thesaurus

Corebase

Die wichtigsten Datenbanken eines Fachgebietes werden als Datenbankgruppe zusammengefasst.
Corebases haben die Endung CORE.
Fachgebiet Humanmedizin:    XMEDCORE
Fachgebiet Arzneimittel:    XPHARMCORE
Fachgebiet Toxikologie:       XTOXLITCORE
siehe auch Superbase

D

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Datenbankauswahl nach Relevanz

Um für eine Suche die wichtigsten Datenbanken zu finden, bietet das DIMDI die Funktion "Datenbankauswahl nach Relevanz" an. Nach Eingabe des Suchthemas werden die Datenbanken mit den besten Trefferzahlen angezeigt und können dann ausgewählt und automatisch geöffnet werden. In der DIMDI ClassicSearch steht hierfür die Funktion CALL INDEX zur Verfügung.

Datenbankdokument

Datenbankdokumente in Literaturdatenbanken enthalten neben bibliografischen Angaben und Angaben zur Sprache des Originalartikels meist Name und Adresse des Erstautors, Schlagwörter, CAS Registry Nummern oder Enzyme Codes und einen Abstract. Viele Datenbanken besitzen ein Feld mit Angaben zum Dokumenttyp (DT). Darüber hinaus können weitere Informationen wie Referenzen enthalten sein (SciSearch; Social SciSearch).
In Faktendatenbanken dagegen enthalten die Dokumente gemessene oder beobachtete Daten, also die Primärdaten bzw. –informationen.

Datenbankfeld

Datenbankdokumente einer Literaturdatenbank sind strukturiert und bestehen aus verschiedenen Abschnitten, den sog. Feldern. Diese Abschnitte sind z.B. die Autorennamen, Quellenangaben, Schlagwörter usw. Jedes Datenbankfeld wird durch eine Feldbezeichnung identifiziert, z.B. AU für Autorennamen, TI für den Titel, CT für Controlled Term. Sie können gezielt in nur einem oder mehreren Feldern recherchieren.
Die Datenbankfelder sind abhängig von dem jeweiligen Inhalt der Datenbank, wobei in den verschiedenen Datenbanken gleiche Inhalte unter dem gleichem Feldnamen auftreten.

Datenbankgesamtinformation

siehe Gesamtinformation

Datenbankkurzinformation

siehe Kurzinformation

Datenbankvorauswahl "Medizinische Fachliteratur"

Bei Aufruf der DIMDI SmartSearch ohne Vertrag, wird für die Recherche automatisch eine definierte Vorauswahl medizinischer Datenbanken geöffnet.
Siehe Aktuelle Zusammenstellung der Datenbankvorauswahl

Dauerauftrag

Premium-Kunden können Suchprofile als Daueraufträge (auch standing order, SDI) einrichten. Neue Dokumente zur gespeicherten Suchanfrage werden dann automatisch per E-Mail im gewählten Zeitintervall zugesandt. Im kostenfreien Recherche-Zugang sind nur Daueraufträge in MEDLINE möglich.

Deskriptoren

Sind Begriffe, die ein Dokument inhaltlich beschreiben. Sie werden von Menschen oder maschinell durch Auswertung von Titel und Abstract oder Volltext zugeteilt. Autor oder Datenbankhersteller können Deskriptoren frei vergeben (UT, IT) oder sie entstammen einem streng kontrollierten Vokabular (Thesaurus) und werden nach festen Regeln vergeben (CT).

Deskriptor-Nummer

Das DISPLAY-Kommando listet die Suchbegriffe mit einer laufenden Deskriptor-Nummer unter Angabe der Häufigkeit ihres Vorkommens in den gewählten Datenbanken auf. Die Deskriptor-Nummer besitzt keinen Zusammenhang zu Deskriptoren (Schlagwörtern).

DETAIL

Wird in der DIMDI ClassicSearch gleichzeitig in mehreren Datenbanken recherchiert, zeigt der Befehl DISPLAY die aufaddierten Ergebnisse aller gewählten Datenbanken. Mit dem Parameter DETAIL können zusätzlich Einzelergebnisse je Datenbank angezeigt werden.
Mit dem Kommando DISPLAY CT=…;DETAIL werden die Einzelergebnisse der Datenbanken bei der Ausgabe durch ihre zugehörigen Datenbankschlüssel identifiziert.
Zur detaillierten Ausgabe der Ergebnistabelle für die einzelnen Datenbanken wird der Parameter mit dem TAB-Kommando kombiniert : TAB DETAIL).

DIMDI ClassicSearch

Die Kommandosprache DIMDI ClassicSearch bietet Profis einen schnellen Zugriff auf die Datenbanken.
Details siehe unter DIMDI ClassicSearch Anleitungen und Handbücher

DIMDI ClassicSearch-Benutzerhandbuch

Das Benutzerhandbuch zur DIMDI ClassicSearch beschreibt alle Kommandos und ihre Funktionen inklusive Dialog-Beispielen zu verschiedenen Datenbanken.

DIMDI Index

siehe Datenbankauswahl nach Relevanz

DIMDI SmartSearch

Menügeführte Recherche-Oberfläche zur schnellen und einfachen Suche.

DISPLAY

DISPLAY ist ein Befehl der DIMDI ClassicSearch und ermittelt das Vorkommen und die Häufigkeit von Suchbegriffen in der gewählten Datenbankauswahl.

Dokumenttyp (DT)

Dokumente werden klassifiziert. Die Typen sind formal bedingt (z.B. Zeitschriftenartikel, Monografie) oder inhaltlich (z.B. Reviewartikel). Begriffe, die Dokumenttypen kennzeichnen, können auch in Thesauri und damit im Feld CT vorkommen (z.B. in EMBASE).

E

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Entry Term

Entry Terms sind Synonyme oder verwandte Begriffe, die innerhalb eines kontrollierten Vokabulars auf die Vorzugsbezeichnung (Main Headings)  verweisen. Im Gegensatz zu den Vorzugsbezeichnungen werden sie bei der Recherche nicht im gefundenen Datenbankdokument angezeigt.

Expertensuche

Innerhalb der DIMDI SmartSearch können verschiedene Suchmodi gewählt werden. Neben der einfachen und der erweiterten Suche steht die Expertensuche zur Verfügung. Sie setzt Kenntnisse der Kommandosprache voraus und ermöglicht komplexe Suchanfragen.

EXTRACT

Mit der Recherchefunktion Extract können Suchbegriffe automatisch ermittelt werden. Von einer einfachen Suche ausgehend wird durch die statistische Auswertung der Ergebnisdokumente eine Auswahl relevanter Suchbegriffe gefunden.

EZB

Die Elektronische Zeitschriftenbibliothek in Regensburg ist ein kooperativer Service von über 550 Bibliotheken mit dem Ziel, ihren Nutzern einen einfachen und komfortablen Zugang zu elektronisch erscheinenden wissenschaftlichen Zeitschriften zu bieten. Sie bietet ein Verzeichnis der frei zugänglichen sowie von Bibliotheken abonnierten elektronischen Zeitschriften an.

F

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Fachgebiete

siehe Superbases

Faktendatenbanken

Eine Faktendatenbank zeichnet sich im Wesentlichen dadurch aus, dass sie gemessene oder beobachtete Daten enthält, also die Primärdaten bzw. -informationen. Beispiele sind die Datenbanken ABDA Fertigarzneimittel oder AMIS Öffentlicher Teil.

Im Gegensatz hierzu enthalten Referenzdatenbanken (etwa Literaturdatenbanken) nur Verweise auf die primären Information und Daten (Sekundärinformation). Faktendatenbanken enthalten aber oft auch Referenzen, in denen die Quelle der Information oder des Datums nachgewiesen wird.

Feldnamen

siehe Datenbankfeld

FIND

FIND (F) ist ein Kommando der DIMDI ClassicSearch zur Suche nach einzelnen Begriffen und zur Verknüpfung mehrerer Suchbegriffe bei der Datenbankrecherche.

Freitextfelder

siehe Textfelder

Freitextsuche

Die Freitextsuche durchsucht alle Textfelder (wie TI, AB, CT, UT, IT, DT) und sucht damit den sogenannten Basic Index ab. Sie ist in allen Datenbanken möglich und verläuft dabei überall gleichartig. Das ist besonders bei der Recherche in mehreren Datenbanken oder einer Superbase vorteilhaft.

FTP

File Transfer Protocol ist ein Dateiübertragungsverfahren im Internet.

G

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Gesamtinformationen

Das DIMDI bietet zu jeder Datenbank eine umfangreiche Gesamtinformation, die detailliert Inhalt, Struktur und Suchmöglichkeiten mit Beispielsuchen und -dokumenten beschreibt. Auf der DIMDI-Website wählen Sie unter Datenbankrecherche – Datenbanken A-Z über den jeweiligen Datenbanknamen die zughörige Kurz- und Gesamtinformationen.

Gewichtung (W=1)

Einige Datenbanken ermöglichen eine Suche nach gewichteten Controlled Terms, d.h. die Indexierung unterscheidet Haupt- und Nebenaspekte eines Artikels. Ein mit W=1 (maximale Gewichtung = Hauptthema) kombiniertes CT selektiert gezielt nur Dokumente, in denen ein bestimmter Deskriptor den Hauptaspekt beschreibt.

Die Gewichtung von CT ist ausschließlich möglich in: Cochrane Library – CDSR, Cochrane Library – Central, EMBASE, MEDLINE, PsycINFO, PSYNDEX und XTOXLINE.

I

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Indexieren/Indexierung

Unter Indexieren versteht man die inhaltliche Erschließung eines Dokuments, d.h. das Dokument erhält Deskriptoren, die den Inhalt beschreiben. Man unterscheidet zwei Arten: die freie Indexierung mit frei wählbaren Deskriptoren und die kontrollierte Indexierung mit Deskriptoren aus einem kontrollierten Vokabular (z.B. einem Thesaurus).

Index Term (IT)

Index Terms sind Schlagwörter, die ein Datenbankdokument inhaltlich beschreiben. IT haben je nach Datenbanken unterschiedliche Bedeutung:

- MEDLINE: Schlagwörter aus Bioethischem Thesaurus
- Derwent Drug File: breite Sachgebiete
- SciSearch: von Autoren vergebene Schlagwörter (unkontrolliert)

Invertierung

Auch Indizierung. Bei der Planung einer Datenbank wird geprüft, welche Bestandteile der Dokumente für eine spätere Suche nutzbar sein sollen. Die Elemente der jeweiligen Dokumentabschnitte werden zu Suchbegriffen erklärt, in Listen zusammengefasst und aufbereitet (invertiert). Die Suchbegriffe gehören dann sogenannten invertierten Listen (Indizes) an, also z.B. der Liste der Autorennamen, der Liste der Zeitschriftentitel oder der Liste der Freitextwörter (Basic Index), die u.a. aus Titel oder Zusammenfassung stammen.
Die Invertierungssart eines Datenfeldes bestimmt, wie die Begriffe im Index abgelegt und sortiert werden und damit auch, wie nach ihnen gesucht werden kann. Durch die Invertierung erhält jeder Suchbegriff intern Verweise auf die Dokumente der Datenbank, in denen er enthalten ist.

Man unterscheidet:

Wortweise Invertierung
Jedes einzelne Wort des Texts in einem Datenfeld (z. Titel oder Zusammenfassung) wird in die alphabetisch geordnete Indexdatei aufgenommen. In dieser Indexliste gibt es keine zusammengesetzten Begriffe, sondern nur Einzelwörter. Interpunktionszeichen (z.B. Bindestriche) werden als sog. Text- oder Worttrenner behandelt und bei der Indexierung ignoriert. Bei der Invertierung jedes Wortes wird zusätzlich festgehalten, welche Position dieses Wort innerhalb des Dokumentes hat (z.B. viertes Wort im Titel). Bei der Suche mit wortweise invertierten Begriffen gibt es daher spezielle Möglichkeiten, diese Informationen bei der Suchformulierung auszunutzen und eine bestimmte Stellung der Suchwörter zueinander oder innerhalb des Dokuments zu fordern. Hierzu werden die Kontextoperatoren verwendet, Wichtigstes Beispiel für die wortweise Invertierung sind die Freitextabschnitte (Basic Index), zu denen immer die Titel, die kontrollierten Schlagwörter und die Abstracts gehören.

Direkte Invertierung
Bei der direkten Invertierung wird ein Suchbegriff in seiner Gesamtheit indiziert. Werden zwei oder mehr Wörter i.d.R. zusammen benutzt, spricht man von einer festen Wendung, Wortgruppe oder Phrase. Diese werden auch zusammenhängend in den Index aufgenommen. Ein zusammengesetztes Schlüsselwort (MYOCARDIAL INFARCTION) oder der Name eines Autors (WAGNER, G) bilden also einen Suchbegriff. Typischerweise wird das Autorenfeld oder kontrollierte Schlagworte direkt invertiert. Dies erfordert bei der Suche in direkt invertierten Feldern die Kenntnis der vollständigen Suchbegriffe bzw. die sinnvolle Verwendung von Trunkierungen und Kontextoperartoren.

Doppelte Invertierung
Bestimmte Felder wie die kontrollierten Schlagworte (CT´s) werden sowohl direkt als auch wortweise invertiert, damit sie zusätzlich bei der Freitextsuche gefunden werden.

ohne Invertierung
Weniger wichtige Felder (z.B. Bandnummer oder Seitenangaben) werden für die Suche meist nicht invertiert und können nur ausgegeben werden. Solche Felder können nur mit der sog. Stringsearch abgesucht werden.

J

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Jokerzeichen

siehe Trunkierung

K

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Katalogdatenbank

Online-Versionen von Bibliothekskatalogen

Kontextoperatoren

Mithilfe von Kontextoperatoren können Freitextmuster (mehrteilige Ausdrücke) gesucht werden, bei denen die Reihenfolge nicht festgelegt sein muss.

Sie werden ausschließlich bei wortweise invertierten Feldern benutzt (z.B. TI, AB, CS).

Folgende Kontextoperatoren stehen zur Verfügung:
* oder ?     ersetzt beliebig viele Wörter (variable Trunkierung)
  #     ersetzt bis zu einem Wort (maximale Trunkeirung)
  %     ersetzt genau ein Wort (feste Trunkierung)
  ’     beliebige Reihenfolge zwischen den getrennten Wörtern
  ·     Wörter des Freitxtmusters in einen Satz

Beispiel:
Das Freitextmuster "frühkindliche kieferorthopädische Behandlung" kann über Kontextoperatoren mit variabler Reihenfolge und Abstand der Begriffe erfasst werden.
FIND kieferorthop##dische# behandlung### ?, ?kind?.
Mit diesem Beispiel werden die Freitextmuster "frühkindliche kieferorthopädische Behandlung(en)" bzw. "kieferorthopädische Behandlung(en) von/bei(m) Kind(ern)" in einem Schritt gefunden und es besteht noch Spielraum für weitere Variationen.

Kontrolliertes Vokabular

siehe Controlled Term

Konzept

Bei der Recherche entspricht ein Konzept einem aus der Fragestellung extrahierten Hauptbegriff, also einem sachlichen Aspekt des Themas. Für jede Fragestellung muss mindestens ein Konzept festgelegt werden. Der Begriff Konzept ist ein DIMDI-interner Begriff und für die Analyse der Fragestellung hilfreich.
Beispiel: Wie effektiv ist die Therapie von Asthma bei Kindern?
Aus diesem Beispiel ergeben sich drei Konzepte: Therapie, Asthma und Kinder.
Nicht zu verwechseln mit "Allgemeine Konzepte", den Filtern in der DIMDI SmartSearch. Bei diesen handelt es sich um vorprozessierte Suchen (Preprocessed Searches, PPS), die die Suche auf ein angegebenes Thema eingrenzen.

Kostenfreie Recherche

Siehe auch Recherche ohne Nutzungsvertrag

Kurzinformation

DIMDI bietet zu jeder Datenbank eine Kurzinformation, die den Datenbankschlüssel, Inhalt, Abdeckung, Sprache und Hersteller beschreibt. Auf der DIMDI-Website wählen Sie unter Datenbankrecherche – Datenbanken A-Z über den jeweiligen Datenbanknamen die zughörige Kurz- und Gesamtinformationen.

L

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Linkresolver

Ein Linkresolver ist ein im Bereich digitaler Bibliotheken genutztes System zur Verfügbarkeitsanzeige wissenschaftlicher Publikationen. Die Aufgabe eines Linkresolvers ist es, Metadaten (beispielsweise in Form einer openURL) entgegenzunehmen und in Verbindung mit Informationen über lokale Bestandsdaten und Lizenzinformationen einen direkten Hyperlink auf passende Dienste zu erzeugen. Zu den Diensten gehören Verweise auf elektronische Volltexte, Dokumentenlieferdienste, den lokalen OPAC und den Buchhandel.

Literaturdatenbank

Literaturdatenbanken enthalten Dokumente (Zitate, Literaturhinweise) mit bibliografischen und inhaltsbeschreibenden Angaben zu Publikationen eines bestimmten Fachbereichs oder Themengebiets. Beispiele im medizinischen Bereich sind MEDLINE und EMBASE.

Literaturhinweis

siehe Datenbankdokument

M

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Main Heading

Unter Main Headings versteht man die Vorzugsbezeichnung des MeSH zur Indexierung von Datenbankdokumenten. Main Headings werden im DatenfeldControlled Term im Datenbankdokument angezeigt.

Maskierung von Suchbegriffen

siehe Trunkierung

Medical Subject Headings (MeSH)

Der MeSH ist der Thesaurus der US National Library of Medicine (NLM) für medizinisches Vokabular zur Indexierung von Literatur. Er gilt weltweit als umfassendster und am besten gepflegter medizinischer Thesaurus:
- über 25.000 Hauptschlagwörter (Main Headings)
- über 166.000 englische Entry Terms (Synonyme)
- über 54.000 deutsche Entry Terms (Synonyme)

Die Deskriptoren stehen miteinander in Beziehung, d.h. Synonyme, Ober - bzw. Unterbegriffe oder verwandte Deskriptoren sind einander zugeordnet.

MEDLINE Direct

MEDLINE Direct ist eine spezielle kostenfreie Anwendung der Suchoberfläche DIMDI SmartSearch, in der ausschließlich in der Datenbank MEDLINE recherchiert wird.

Als Besonderheit können hier u.a. kostenfreie Daueraufträge angelegt werden. Für die Literatursuche können Sie auch deutsche Begriffe verwenden, da das DIMDI übersetzte Schlagwörter (deutsche MeSH-Terms) sowie deutschsprachige Originaltitel in die Suchfunktion integriert.

Metadaten

Als Metadaten oder Metainformationen bezeichnet man Daten, die Informationen über andere Daten enthalten. Typische Metadaten zu einem Zeitschriftenartikel sind beispielsweise der Name des Autors, Titel und Quelle, das Erscheinungsjahr sowie Schlagworte. Unter anderem finden Sie solche Metainformationen zu unterschiedlichsten Fachinformationen beim DIMDI wie z.B. Literaturdatenbanken, strukturiert abgelegt.

mySmartSearch

Für die regelmäßige Recherche in den Datenbanken des DIMDI bietet sich ein Direkteinstieg in die DIMDI SmartSearch an, den Sie in eigene Internetseiten integrieren können:

  • als Suchformular zur Eingabe von Suchbegriffen
  • als Direkteinstieg in die Datenbankauswahl
  • als Formular zur Übergabe von Suchformulierungen und Datenbankzusammenstellungen.

Ihren Direkteinstieg konfigurieren sie mit einem HTML-Formular des DIMDI, das Sie in Ihre eigenen HTML-Seiten integrieren.

siehe auch mySmartSearch – Einrichtung Ihres individuellen Direkteinstiegs

O

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OpenURL

OpenURL ist ein Standard, der unter anderem dazu dient, typische Verlinkungsprobleme von Internetadressen (URLs) zu verhindern. Dabei nutzt er für jedes Dokument einen abstrakten Namen, der durch einen Mechanismus zu einer URL aufgelöst wird. Beim DIMDI dient die openURL-Schnittstelle dazu, Literaturnachweise aus bibliografischen Datenbanken direkt auf die EZB zu verlinken. Bei lokalen Zugriffsrechten leitet die EZB anschließend weiter auf den elektronischen Volltext.

Operatoren

siehe Boole’sche Operatoren
siehe Kontextoperatoren

P

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PPS

siehe Preprocessed Searches

Precision

Qualitätsparameter einer Recherche. Durch die Precision wird das Verhältnis gefundener relevanter zu allen gefundenen Dokumenten berechnet.

Premium-Kunde

siehe Premium-Recherche

Premium-Recherche

Premium-Kunden (mit Nutzungsvertrag) profitieren bei der Recherche von günstigeren Preisen und zusätzlichen, komfortablen Funktionen. Sie greifen uneingeschränkt auf alle öffentlichen Datenbanken beim DIMDI zu.

Folgende Recherchefunktionen stehen nur in der Premium-Recherche zur Verfügung:

  • Schlagwörter automatisch ermitteln
  • Eliminierung von Duplikaten
  • Einrichtung von Daueraufträgen. Bei der Recherche ohne Vertrag ist dies nur für MEDLINE möglich
  • Statistische Auswertungen der Recherche-Ergebnisse (z. B. Referenzanalyse)
  • Ausgabeformat XML
  • Versand von Suchergebnissen über E-Mail
  • Preisvorteile der Premiumrecherche
Preprocessed Searches

PPS sind vorformulierte Suchprofile, mit denen Sie Ihre Recherche in Literaturdatenbanken thematisch vorab einschränken können. Das DIMDI bietet rund 20 verschiedene PPS an (z.B. für "Mensch", "Tiere", "AIDS" und "Krebs"). Hinter jeder PPS verbirgt sich eine umfangreiche Suchformulierung, die z. B. beim PPS "Mensch" auf Begriffe wie human, man, men, woman, women, female, male, girl/s, boy/s, child/ren/hood , infant, infancy, patient/s etc. einschränkt.
Welche PPS in einer Datenbank wählbar sind, finden Sie im Anhang der entsprechenden Gesamtinformation. In der DIMDI ClassicSearch gibt zudem das DISPLAY PPS=? die möglichen PPS der Datenbank aus.

Profiltabelle

Die Profiltabelle protokolliert in der DIMDI ClassicSearch alle Suchschritte und kann jederzeit durch das TAB-Kommando (Abkürzung: T) angefordert werden. So behält man den Überblick über die Entwicklung der Suchformulierung und kann sich auch auf einzelne Einträge der Tabelle beziehen.

Q

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Qualifier

Qualifier schränken Controlled Terms (CT) auf bestimmte Aspekte wie Therapie, Nebenwirkungen, Diagnose ein. Nicht alle Datenbanken bieten Qualifier an. Zudem werden sie in unterschiedlichen Datenbanken uneinheitlich verwendet. Qualifier sind möglich in MEDLINE, EMBASE, Derwent Drug File, gms, gms Meetings, MEDIKAT, Datenbanken der Cochrane Library, TOXBIO; XTOXLINE. Eine Liste der Qualifier enhält die jeweilige Datenbankgesamtinformation.
Beispiel: FIND CT=dental caries/QF=diagnosis

Quicktour

Mit den Quicktouren erhalten Sie eine kurze Einführung in die verschiedenen Themen der Datenbankrecherche mit der DIMDI SmartSearch. Die Quicktour zeigt Ihnen in animierter Form (Flash) die Recherche in DIMDI Datenbanken von der Datenbankauswahl bis hin zur Bestellung von Volltexten.
Zu den Quicktouren

R

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Recall

Der Recall ist ein Qualitätsparameter für die Recherche. Durch den Recall wird das Verhältnis gefundener relevanter zu allen im System enthaltenen relevanten Dokumenten berechnet.

Recherche kostenfrei

siehe Recherche ohne Nutzungsvertrag

Recherche mit Nutzungsvertrag

siehe Premium-Recherche

Recherche ohne Vertrag

Ohne Vertrag recherchieren Sie beim DIMDI mit der grafischen Oberfläche DIMDI SmartSearch in fast allen Datenbanken. Kostenpflichtige Dokumente bezahlen Sie online mit Kreditkarte.
Premium-Kunden (mit Vertrag) besitzen Vorteile, die ohne Nutzungsvertrag nicht möglich sind, u.a.:

  • Günstigere Preise
  • Duplikate entfernen
  • Schlagwörter zu einem Suchergebnis ermitteln
  • Statistik zu einem Suchergebnis ausgeben lassen
Registrierung

Die Inanspruchnahme der kostenfreien SmartSearch-Servicefunktionen Volltextbestellung, Sucharchiv und Dauerauftrag (nur bei MEDLINE Direct) erfordert eine Registrierung im System. Die Registrierung selbst ist nicht mit Kosten verbunden.

Release Date

Das Release Date eines Dokuments ist das Datum, an dem dieses Dokument in die jeweilige Datenbank aufgenommen wurde. Bei Faktendatenbanken wird kein Release Date vergeben. Datenbankabhängig wird anstelle das Datum der letzten Datenlieferung (last revision date) angegeben.

S

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SAME SENT

Mit SAME SENT finden Sie Dokumente, bei denen mehrere gesuchte Begriffe in einem Satz innerhalb eines Freitextes (z.B. TI oder AB) vorkommen.
Beispiel:
FIND AB=(PREVALENCE AND DISEASE)/SAME SENT
(PREVALENCE und DISEASE sollen im Abstract innerhalb eines Satzes vorkommen, Abstand und Reihenfolge sind beliebig.)
Den gleichen Effekt erreicht die Suchformulierung:
FIND PREVALENCE ?, DISEASE./AB
siehe auch Kontextoperatoren
siehe auch Benutzerhandbuch zur DIMDI ClassicSearch (Kapitel 6.7)

SBAS

Abkürzung für das Kommando Superbase. Bewirkt das Öffnen einer Superbase.
siehe Superbase

Schlagwörter

siehe Deskriptoren
siehe auch Controlled Term
siehe auch Uncontrolled Term

Schlüsselwörter

Wenn die Schlüsselwörter NOT, OR, TO oder Sonderzeichen bei der Datenbankrecherche Bestandteil von Suchbegriffen sind oder selbst als Suchbegriffe eingesetzt werden sollen, müssen sie in Anführungsstrichen (") geschrieben werden, damit sie als Suchbegriff interpretiert werden.
Beispiel: find night "or" shift work

SDI

Das Kürzel SDI steht synonym für standing order  bzw. Dauerauftrag. Premium-Kunden und Nutzer von MEDLINE Direct können Suchprofile als Daueraufträge einrichten. Neue Dokumente zum gespeicherten Suchprofil werden dann automatisch per E-Mail im gewählten Zeitintervall zugesandt.
siehe Dauerauftrag

Segmentierung

Große Datenbanken werden in mehreren Segmenten angeboten. Im Gesamtsegment steht der vollständige Zeitbereich der Datenbank für die Recherche zur Verfügung. Weitere Segmente umfassen jeweils einen kürzeren Zeitraum mit entsprechend weniger Dokumenten. Ein Datenbanksegment ist eindeutig durch die beiden letzten Zeichen des Datenbankschlüssels identifiziert. In der Regel wird das Startjahr angegeben.
Beispiele MEDLINE:
ME60 (MEDLINE): 1950 bis heute
ME00 (MEDLINE): 2000 bis heute
ME10 (MEDLINE): 2010 bis heute

SmartSearch

siehe DIMDI SmartSearch

Standing Order

siehe SDI
siehe Dauerauftrag

Status (STA)

In einigen Datenbanken wie  MEDLINE werden im Feld Status verschiedene Teilmengen der Datenbank gekennzeichnet, die zum Ausdruck bringen, wie der Stand eines Forschungsvorhabens oder einer anderen in der Dokumentationseinheit beschriebenen Arbeit ist. In MEDLINE gibt es folgende Stati:

  • Status oldmedline stammen aus den Jahren vor 1966,
  • Status medline alert werden noch beim Datenbankhersteller bearbeitet,
  • Status medline, sind fertig bearbeitet und in MEDLINE übernommen.
Stoppwörter

Stoppwörter sind häufig und unspezifisch vorkommende Wörter, die bei der Datenbankrecherche ignoriert werden. Wenn Stoppwörter als Suchbegriffe benutzt werden, werden sie automatisch durch den Kontextoperator % (Abstand ein Wort) ersetzt. Beim DIMDI gibt es folgende Stoppwörter: AND, IN, OF, THE.
Besondere Regeln gelten auch für Schlüsselwörter

Stringsearch

In den meisten Datenbanken gibt es Datenfelder oder Bestandteile von Datenfeldern, die für die Suche nicht von Bedeutung sind, z.B. die Bandnummer und Seitenzahl einer Zeitschrift (im Feld SO). Häufig wird auf die Invertierung solcher Felder verzichtet, d.h. sie sind nicht suchbar, sie können aber als Bestandteil der Zielinformationen ausgegeben werden. Falls jedoch eine Suche durch Einbeziehung derartiger Felder eingegrenzt werden soll, können mit Hilfe der sog. Stringsearch auch nicht invertierte Felder angesprochen werden
Wichtig ist dabei nur eine begrenzte Menge von Dokumenten zu durchsuchen und das zu durchsuchende Feld anzugeben. Die Suche ist sehr zeitintensiv!
Bsp.: FIND xx AND ST=MAY 2009/PD

subito

Subito ist ein Dokumentlieferdienst der wissenschaftlichen Bibliotheken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Subito liefert Kopien von Aufsätzen aus gedruckten Zeitschriften oder Kopien aus Büchern direkt an Kunden mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Lichtenstein.
Die Kunden werden in folgende Gruppen unterteilt:

  • Kundengruppe 1 - Kunden aus dem nichtkommerziellen Bereich: Bildungs-, Forschungs- und öffentlich-rechtlichen Bereich, aus kulturellen, sozialen Institutionen und Kirchen
  • Kundengruppe 2 - Kunden aus dem kommerziellen Bereich: Personal von kommerziellen Firmen, Selbständige, Firmenbibliotheken, etc.
  • Kundengruppe 3 - Privatpersonen
  • Kundengruppe 4: - Library Service

Die Bestellpreise variieren nach Normal- oder Eillieferung und nach Zugehörigkeit zu einer der Kundengruppen. Zur Bestellung muss eine Registrierung erfolgen
Zur subito-Homepage: http://www.subito-doc.de

Suchanfrage

In einer Datenbank wird nach Dokumenten gesucht, die durch eingegebene Suchbegriffe  bzw. Verknüpfung von Suchbegriffen mittels Operatoren oder anderen Suchfunktionen spezifiziert werden.
siehe auch Suchprofil

Sucharchiv

Dieser Service ermöglicht Ihnen, Suchprofile unter einem Namen zu speichern und wieder abzurufen.
siehe auch Suchprofil

Suchbegriff

Unter einem Suchbegriff versteht man Wörter oder Zeichenfolgen, nach denen in einer Datenbank gesucht wird.

Suchfelder

siehe Datenbankfeld

Suchformulierung

siehe Suchanfrage

Suchoperatoren

siehe Bool'sche Operatoren

Suchprofil

Ein Suchprofil ist eine abgeschlossene Recherche, die aus einer oder mehreren ggf. verknüpften Suchanfrage/n besteht. Zu einem Suchprofil gehören die ausgewählten Datenbanken und die Suchanfrage.
siehe auch Suchanfrage
siehe auch Sucharchiv

Superbase

Zur Vereinfachung der Recherche können Datenbanken mit ähnlichem inhaltlichen Schwerpunkt gemeinsam als Gruppe (Superbase) geöffnet werden. Diese Datenbankgruppen werden für verschiedene thematische Bereiche angeboten.

  • Die Gruppe mit der Endung ALL (breite Auswahl) enthält alle einschlägigen Datenbanken dieses Fachgebiets.
  • Die Gruppe mit der Endung CORE (enge Auswahl) enthält eine Auswahl der wichtigsten Datenbanken zu diesem Fachgebiet.

Für Toxikologie gibt es zusätzlich eine Superbase über die Faktendatenbanken (XTOXFACT).
Folgende Superbases stehen zur Verfügung:

  • Humanmedizin: XMEDALL/XMEDCORE
  • Arzneimittel: XPHARMALL/XPHARMCORE
  • Toxikologie: XTOXLITALL/XTOXLITCORE
  • Gentechnik/Biotechnologie: XBIOTECH
  • Health Technology Assessment: XHTA
  • Medizinprodukte: XMEDPROD
  • Psychologie: XPSYCH
  • Toxikologie Faktendatenbanken: XTOXFACT
  • Veterinärmedizin: XVET

T

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Telnet

Telnet (Telecommunication Network) ist ein Dienst innerhalb des Internet, der es ermöglicht, über eine Kommandozeile mit einem anderen Rechner im Internet zu kommunizieren. Die Kommandosprache DIMDI ClassicSearch ist alternativ zum Webbrowser über Telnet möglich (wählbar beim Premium-Login).

Textfelder (FT)

Die Textfelder (auch Freitextfelder oder Basic Index) sind alle inhaltlich relevanten Datenbankfelder wie Titel, Abstract oder Deskriptoren. Welche Felder einer Datenbank zu dieser Gruppe gehören, finden Sie in der jeweiligen Gesamtinformationen.
siehe auch Datenbankfeld

Thesaurus

Unter einem Thesaurus versteht man ein geordnetes, alphabetisch und systematisch aufgebautes Verzeichnis von Begriffen eines bestimmten Fachgebietes. Ein Thesaurus ist ein kontrolliertes Vokabular für das jeweils zu beschreibende Attribut. Wichtige Thesauri im Fachgebiet Medizin/Pharmakologie sind z.B. der MeSH für die Datenbank MEDLINE oder der EMTREE für EMBASE.

TRAIN

TRAIN ist eine bei der Volltextbestellung in Bibliotheken eingerichtete virtuelle Institution für Trainings- und Testzwecke. Der Bestellvorgang kann komplett durchgeführt werden, ohne das real eine Bestellung erfolgt.

Trunkierung

Trunkierungen sind Platzhalter und werden auch als Wildcards, Joker oder Maskierungen bezeichnet. Platzhalter ersetzen je nach Definition ein oder beliebig viele Zeichen, die entweder am Ende des Suchbegriffs (rechts), in seiner Mitte oder seinem Anfang (links) stehen. Über Trunkierungen berücksichtigen Sie sprachliche Varianten und Schreibweisen.

Folgende Trunkierungen sind möglich:
? oder *      Variable Trunkierung, ersetzt beliebig viele Zeichen
#                Maximale Trunkierung, ersetzt bis zu 1 Zeichen
%               Feste Trunkierung, ersetzt genau 1 Zeichen

Beispiele:
FIND therap### findet deutschsprachige Dokumente mit "Therapie" oder "Therapien" und gleichzeitig englischsprachige Dokumente mit "therapy" oder "therapies".
FIND therapeuti? deckt "therapeutisch" oder "therapeutic" ab.
siehe auch Benutzerhandbuch zur DIMDI ClassicSearch (Kapitel 5.2.1)

U

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Uncontrolled Term

Ein UT ist ein unkontrolliert von Autor oder Datenbankhersteller vergebenes Schlagwort, um ein Datenbankdokument inhaltlich zu beschreiben. In verschiedenen Datenbanken wird dieses Vokabular oft zusätzlich neben kontrolliertem Vokabular vergeben.
siehe auch Datenbankfeld
siehe auch Datenbankdokument

V

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Verknüpfung zwischen/von Suchbegriffen

siehe Boole’sche Operatoren

Verschlagwortung

siehe Indexieren/Indexierung

Volltextdatenbank

Im Gegensatz zu den bibliografischen Datenbanken enthalten Volltextdatenbanken nicht nur die bibliografischen Angaben sondern die Original- oder Volltexte der einzelnen Zitate. Diese Texte können sehr unterschiedlich sein, z.B. die Pressemitteilungen des Bundesministeriums für Gesundheit und seiner nachgeordneten Einrichtungen, Zeitschriftenartikel und -aufsätze oder auch ausführliche Beschreibungen von Wirkstoffen und Arzneimitteln.
siehe auch Faktendatenbank, Katalogdatenbank und Literaturdatenbank

Volltexte

Ein Volltext ist der gesamte Originaltext, der "volle Text" einer Veröffentlichung (Artikel, Aufsatz, Kongressbericht etc.). Die bibliografischen Angaben dagegen sind nur der Hinweis auf eine Veröffentlichung.

Z

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Zitat

siehe Datenbankdokument